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Zöbinger Großbaustelle fast fertig

B 34 wurde im Ortsgebiet von Zöbing erneuert

Orte mit starkem Durchzugsverkehr gibt es im Kamptal viele. Da kommt es schon vor, dass bis zu 7000 Fahrzeuge pro Tag passieren, um ans Ziel zu gelangen.
Es liegt auf der Hand, dass hier die Anrainersituation eine besondere ist und die Ausgangssituation in Zöbing eine schwierige war. Aufgrund der instabilen Lage der Betondecke und der dadurch verursachten Lärmbelästigung sah sich die Landesstraßenverwaltung veranlasst, hier Abhilfe zu schaffen.
Da man mit einer neuen Betondecke vor Jahren leider nicht den gewünschten Erfolg erzielte, wurden in den vergangenen zwei Monaten alle Fahrbahnschichten (Deckschicht, Betondecke und ungebundene Tragschichte komplett entfernt und die gesamte Straßenkonstruktion neu hergestellt.
Elf Wochen lang arbeiteten hier die Firmen Göstl, Gnant und Held & Francke auf Hochdruck und erledigten abwechselnd eine Fahrbahnseite nach der anderen neben dem Durchzugsverkehr mit vielen LKW's, den man nicht umleiten konnte.
In Kürze (voraussichtlich ab 19. September) können alle Anrainer und Verkehrsbenützer gewissermaßen aufatmen. 
Auf der Zöbinger Hauptstraße fährt man dann auf einem 550 m langen Asphaltband, das zwischen Fahnbachbrücke und Feuerwehrhaus für einen reibungslosen Durchzugsverkehr sorgen soll.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf etwa 450.000 Euro, welche zur Gänze das Land NÖ übernimmt.
Landtagspräsident Karl Wilfing, der derartig komplizierte Verkehrssituationen aus seiner Heimatstadt Poysdorf in noch größerem Ausmaß kennt (bis zu 19.000 Fahrzeuge fuhren da durch), besuchte die Baustelle im Finale am 16. September 2019 und hofft, dass durch diese große Investition die Lärmsituation wesentlich verbessert werden konnte.

Straßenbaustellen sind immer mit vielen Verkehrseinschränkungen verbunden. Der NÖ Straßendienst bedankt sich bei allen, besonders aber bei den Zöbinger Anrainern für ihr Verständnis während der umfangreichen Bauarbeiten.
Rainer Hochstöger, Leiter der Straßenbauabteilung Krems und Bürgermeister Harald Leopold erklärten Landtagspräsident Karl Wilfing die Probleme, die der Durchzugsverkehr durchs Kamptal mit sich bringt.
Eine Totalsperre war aufgrund des großen Verkehrsaufkommens während der gesamte Bauzeit nicht möglich. Gebaut wurde immer halbseitig.
Jeder weiß, dass der Verkehr immer mehr zunimmt und möglichst viel unternommen wird, geeignete Umfahrungen zu schaffen. Leider ist das nicht immer möglich.
"Auch Verkehrsadern bekommen Thrombosen." Jene in Zöbing wurden jetzt "geheilt". Die Straßenwalze verleiht der Verschleißschicht den letzten Schliff.
Das Straßenbauressort ist eines der unbeliebtesten, aber trotzdem eines der wichtigsten, denn jeder will ungehindert von A nach B.
Eine Fahrspur muss gerade trocknen und die andere in Richtung Kamptal wird noch mit der endgültigen letzten Schicht überzogen.
Daher ist die Stadtgemeinde Langenlois dankbar, dass das Land Niederösterreich in diesen kurzen Abschnitt zum Wohle der Bürger so viel investiert hat.

Brückensanierung läuft auf Hochtouren

In Zöbing gibt es neben dieser großen Straßenbaustelle auch noch kurz vor dem Ortseingang die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Brücke über die ÖBB.
Diese Brücke über die Gleisanlagen nördlich von Haindorf wurde im Jahre 1977 als dreifeldriges Stahlbetonplattentragwerk mit einer Gesamtstützweite von ca. 52 m errichtet. Nach mehr als vierzig Jahren weist dieses beträchtliche Zeit- und Witterungsschäden auf, die auch gerade saniert werden.
Der Fahrbahn- und Schutzbelag, die Brückenabdichtung sowie die gesamte Brückenausrüstung (Fahrbahnübergänge, Randbalken, Fahrbahnbelag, Abdichtungs- und Entwässerungssystem, Geländer) werden abgetragen und durch eine dem letzten Stand der Technik entsprechende Ausführung ersetzt.
Außerdem wird das Brückenobjekt in ein semi-integrales Tragwerk umgebaut, das heißt, die Notwendigkeiten von Fahrbahnübergängen ist in Zukunft nicht mehr gegeben.
Die Brückenbauarbeiten werden ebenfalls unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung von der Firma Habau Hoch- und Tiefbau Baugesellschaft m.b.H. durchgeführt. Mit der Fertigstellung ist Anfang November zu rechnen. Hier werden 650.000 Euro vom Land NÖ investiert.


Fotos: Ulli Paur


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