Menü



Inhalt:

Tage der offenen Ateliers - auch in Langenlois

Eine besondere Zeit, die die Menschheit fordert, liegt hinter und auch noch vor uns. Viele Einschränkungen ändern das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben. Abstand halten, Menschenansammlungen meiden und einige wichtige Punkte mehr sind strikt einzuhalten, um diese Pandemie halbwegs schadlos zu überstehen.
Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden - die NÖ Tage der Offenen Ateliers konnten aber am 17. und 18. Oktober stattfinden. Dabei hatten Interessierte die Möglichkeit, heimischen Künstlern über die Schulter zu schauen und einen Blick in deren Ateliers zu werfen. Nichts ist angenehmer, als wenn Aussteller und Gäste ein positives Resümee über diese von der NÖ Kulturvernetzung initiierte Aktion ziehen. Und das war bei folgenden Künstlerinnen so, die vom "Blickpunkt Langenlois" besucht wurden...

In dieser schwierigen Zeit sind leider viele Veranstaltungsräume geschlossen. Trotzdem lädt Langenlois ...
... zu den NÖ Tagen der Offenen Ateliers ein.
Da freuten sich zum Beispiel diese drei Künstlerinnen im Strasserkeller, die ihre einzigartigen Werke präsentierten: Ulrike Martenson, Christa Strasser und Martha Hoffmann.
Diese besonderen Figuren stammen aus...
... der meisterlichen Hand von Christa Strasser, die nicht nur malt, sondern auch ihr Fach in Keramik meisterlich versteht.
Ulrike Martenson mag Kunsthandwerk besonders. 2012 hat sie in der Sommerakademie Langenlois "Lunte gerochen" und fertigt seither unermüdlich ihre sehenswerten Unikate.
Man darf sich auch in Coronazeiten nicht ganz "einigeln".
Wie formulierte Mark Twain einst - und hoffentlich augenzwinkernd: " Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet." :-)

Martha Hoffmann, die auch das Kinderatelier Vassata leitet, zeigt in dieser Gemeinschaftsausstellung ihre besonderen Schmuckobjekte aus Keramik, Feuerton & Gold.
"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar." - Paul Klee

Selbstgemalte Bilder, eine wunderschöne Wanddekoration!
Man kommt in diesem kleinen, aber sehr feinen Atelier aus dem Staunen kaum heraus.
Natürlich darf man die Kunstobjekte auch kaufen :-)
Diese Figuren positionieren sich dafür gleich ganz chic.
Schöne Geschenkideen gibt es wirklich viele.
Weiter geht's vom Rosenhügel in die Kaserngasse.
Dort begrüßt Eva Schebesta vorschriftsmäßig mit Maske ihre Gäste.
Ihr Atelier trägt den patriotischen Namen "LIUBISANOVA".
Gemütlich ist es auch in dieser zweiten "Kunstwerkstatt".
Ohne Kreativität keine Kunst.
Und der Hausherr hofft, dass sich die dunklen Coronawolken bald verziehen und für alle wieder ein Regenbogen leuchtet.
In solch wunderbarem Gemäuer werden dann die kunstvollen Gedanken zu Objekten und Bildern.
Augenscheinlich sind die Künstler und Künstlerinnen trotz Corona noch kreativer. Man muss auf alle Fälle weiterhin auf die Kunst schauen - das Auge ist eines der wichtigsten Organe - auch in der Kunst. Darum: Schauen wir aufeinander - gerade in diesen kritischen Zeiten.
Welche Motivation, welches Gefühl steckt hinter einem Bild? Viel Interessantes erfährt man beim Über-die-Künstlerschulter-Schauen.
Segel setzen - es geht in die nächsten beiden Ateliers in der Zöbinger Straße.
Ganz versteckt, links hinten im Haus Nr. 10...
... dort wo an der Wand Mutter Natur ihre Kunst beweist....
... dorthin lud Aurelia Llois ein. Jene, die sie nicht gekannt haben, wissen aber jetzt, dass sie eine Schwester der drei Jurtschitsch-Brüder ist ;-)
Mit der Serie "Grün findet Stadt" ...
... zeigt sie auf, dass die grüne Infrastruktur im urbanen Raum besonders wichtig ist und sich auch da und dort ihren Platz sucht.
Durch ihre Ausstellung zieht sich aber im wahrsten Sinne des Wortes ein (roter) Faden...
Bemerkenswerte Details erfuhren die Gäste dazu von der Künstlerin.
Da wird nichts Fadenscheiniges präsentiert, da gibt es (außer Corona) auch keine "Wickel"....
Man sagt ja: Der Faden ist aller Knäuel Anfang. Aurelia Llois präsentiert besondere Wickeltechnik-Objekte, mit denen sie auch die Besucher in ihren Bann zieht.
"Alles Menschliche hängt an einem dünnen Faden und plötzlich stürzt, was soeben noch stark war." Diese Lebensweisheit spiegelt sich in ihrem Atelier wider.
"Der Mensch ist eine aus hundert Schalen bestehende Zwiebel, ein aus vielen Fäden bestehendes Gewebe." Hermann Hesse
Sie erzählt vom Lebensfaden, von den Fäden der Erinnerung und verknüpft das immer wieder mit anschaulichen Beispielen, oft auch wissenschaftlich fundiert.
Ihre kunstvoll gewickelten Objekte begeisterten sprichwörtlich nach Strich und Faden.
So manchem Künstler mag in der Corona-Krise verständlicher Weise auch der Geduldsfaden reißen, Aurelia Llois nicht.
Diese Dame meint: "Offen ist auch...
... dort wo dich Sonnenblumen begrüßen ...
... "das flexible atelier" lädt ein, einzutreten.
Auch dort empfing Hausherrin und Künstlerin Erika Köchl vorschriftsmäßig ihre interessierten Gäste.
Ihre Wohnung ist ihr Atelier und dort dominieren Collagen, die zum Nachdenken anregen.
Sie hat auch die "Die Legende von der Lössin" geschrieben.
Diese Bilderserie gehört zur Buchgeschichte, das an beiden Tagen vorgestellt wurde.
Nachdenklich stimmen auch die Quarantäne-Mikro-Wohnobjekte.
Aber das ist ja der Sinn der Sache, dass man sich mit den Objekten auseinandersetzt und darüber sinniert, was sie aussagen wollen.
"Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist."
Erika Köchl denkt sich Ähnliches bei ihren Bildern und gibt dem Spruchautor Daniel Spitzer (ein ehemaliger österreichischer Feuilletonist, Satiriker, Erzähler und Jurist) recht.
Zum 18. Mal fanden die NÖ Tage des Offenen Ateliers statt, wo zahlreichen bildenden Künstlerinnen und Künstlern und Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern in unserem Land eine Plattform geboten wurde, um sich gemeinsam einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Alle hoffen, dass im kommenden Jahr wieder alles "im normalen Rahmen" stattfinden kann.




Es beteiligten sich natürlich mehr Künstlerinnen und Künstler an dieser Aktion - mehr davon unter:
https://www.kulturvernetzung.at

Fotos: Ulli Paur


STADTGEMEINDE LANGENLOIS
Rathausstraße 2
3550 Langenlois
Telefon: +43 2734 2101
Fax: +43 2734 2101 39
E-mail: stadtgemeinde(at)langenlois.gv.at
Homepage: www.langenlois.gv.at

Parteienverkehr:
Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 Uhr
Dienstag von 13 bis 18.30 Uhr

Bürgerservicestelle:
Montag, Mittwoch, Donnerstag von 7 bis 16 Uhr
Dienstag von 7 Uhr bis 18.30 Uhr
Freitag von 7 bis 12 Uhr

Zur Navigationsleiste (ALT+7)