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Schilterner Konzertbühnen bei Nacht und Tag

Das Wochenende rund um den 14. und 15. September 2019 war im Gartendorf Schiltern musikalisch geprägt.
Zum einen lud der neue Verein LILUK am Samstag ein, sich den bekannten Musiker Boris Bukowski in der Arche Noah anzuhören. Die Vollmondnacht und der verwunschene Garten boten dafür eine besonders schöne Kulisse.
Zum anderen trat der Harry Prünster mit seiner Band in der Gartenarena der Kittenberger Erlebnisgärten am Sonntag beim Garten-Frühschoppen auf.
Beide Künstler unterhielten ihre Fans auf ihre Art. Der eine eher nachdenklich und tiefgründig, der andere rockend und Witze erzählend.

Boris Bukowski und Markus Fichtinger

Boris Bukowski, "Privat Teil 2", lautete der Konzerttitel, mit dem sich der neue Schilterner Verein LILUK im wunderschönen Ambiente der Arche Noah vorgestellt hat und sich zumindest 200 Zuhörer verdient hätte.
Bestens beworben, beste Location, ebensolche Musik und dann leider "sehr privat". Absolut schade, dass sich so viele diesen Kulturabend mit echtem "Mondscheinwerfer" entgehen haben lassen.
"Wir zwei waren richtig, nur die Zeit war es nicht", heißt es passend in einem Liedtext.
Boris Bukowski, der gelernte Doktor der Rechtswissenschaften, der in seinem Lebens schon so viele dynamische Auftritte hinter und laufend vor sich hat, nahm es mit seinen musikalischen Bühnepartner Markus Fichtinger (Musikpädagoge in der Mittelschule Langenlois) mit Humor und unterhielt das Publikum bestens mit aussagekräftigen Songs und witzigen Lebensgeschichten.
Weniger ist eben mehr!! Nicht umsonst singen die beiden von der Kunst zu können, aber nicht zu müssen. Übrigens: Sein aktuelles Album "Gibt's ein Leben vor dem Tod" bekam hymnische Kritiken in den wichtigsten Medien, u.a. eine Sendung in Ö1, und aus dem hat er gesungen.

Der Himmel über Schiltern hat sein schönstes Klein für das Konzert angezogen.
Wer glaubt, dass es ein verschlafenes Dorf ist, der irrt. In Schiltern ist sehr oft was los!
Boris Bukowski wird heute auf der Bühne stehen und aus seinem Leben erzählen.
Dazu eingeladen hat der Kulturverein LILUK, (Markus Fichtinger, Obfrau Anna Aichinger), Bernd Kajtna (Arche Noah) und Alois Huber (RUGUS), die den Künstler in ihrer Mitte herzlich begrüßen.
Grüß Gott auch allen anderen Gästen, die den Weg in die Arche Noah gefunden haben.
Ein Ziel des Vereines ist die Plattformbildung für Wissen und Handwerk rund um alles, was für ein gesundes und freies Leben hilfreich ist. Weg von der Wegwerfgesellschaft und der Wachstumswirtschaft hin zu einer natürlichen, bewussten Lebensweise!
Benjamin Schwaighofer, Schriftführer des Vereines, kocht für die Gäste in seiner Gartenküche auf. Auch er findet es schade, dass dieses einzigartige Konzert vielen "wurscht" ist.
Der mäßige Besucheransturm tut der Stimmung trotzdem keinen Abbruch.
Denn die Vollmondnacht verspricht ein besonderes Ambiente im Arche Noah-Garten.
Gleich geht's los und die Fans der Musiker freuen sich schon drauf.
Der Schilterner Markus Fichtinger, der schon lange gemeinsam mit Boris Bukowski auf der Bühne steht, stellt den jungen Kultur-Verein LILUK kurz vor und bedankt sich bei allen Vereinen und Sponsoren, die dieses Konzert ermöglicht haben.
Boris Bukowski wird normalerweise von wesentlich mehr Publikum verwöhnt, die Konzertreihe "Privat - Teil 1" war bis jetzt fast immer ausverkauft ...
... nichts desto trotz werden es zwei wunderbare musikalische Stunden mit der Premiere von "Boris Bukowski - privat - Teil 2".
Diese Geste gilt jetzt nicht dem fehlenden Publikum, sondern ist Teil des ersten Liedes, das vom "Fritze mit der Spritze" und einem Patienten handelt, der raus will, die hässlich weißen Kittel überhaupt nicht schön findet und eben nur den Fritze mit der Spritze mag. Denn er sticht ihn nur ein bisschen und dann schläft er den ganzen Tag.
Auch wenn es bereits dunkel ist - schlafen ist heute abends nicht angesagt, im Gegenteil...
Da es auch schon um diese Jahreszeit ein bisschen kühler ist ...
... und es viele nicht gelernt haben in Einsamkeit und in Kälte zu leben, folgt ein bekanntes Liebeslied und die musikalische Aufforderung: "Trag meine Liebe wie einen Mantel, der dich wärmt."
Applaus gibt's für diese bekannten "Ohrwürmer".
Der nächste Song macht wieder nachdenklich: "Wir leben auf der Aschenbahn, wer schneller ist, kommt früher an. Jeder läuft so schnell er kann. Wir leben auf der Aschenbahn. Das hinter uns ist abgetan, schneller als der Schatten sein, so holen uns keine Schatten ein. Keine Zeit für Müdigkeit, tut uns leid. Immer mit dem Fuß am Gas - haben wir Spaß! Glauben viele zumindest...
"Drei Dinge können nicht lange versteckt bleiben: die Sonne, der Mond und die Wahrheit." Buddah
Er coverte auch einen Text von Friedrich Nietzsche, der ihn beeindruckte. Daher hörte das Publikum "Vereinsamt..... Die Welt — ein Tor, zu tausend Wüsten stumm und kalt! Wer das verlor, was du verlorst, macht nirgends Halt..."
Der Arche Noah-Garten wurde ...
... von Robert Trinnes, der auch für den guten Ton sorgte, in wunderbares Licht getaucht.
Viele seiner Liedtexte behandelt die Liebe, wie zum Beispiel beim Song "Ich krieg dich nicht hinunter", wo es heißt: "Krieg dich nicht hinunter, hab dich zu tief drin, um dich noch herauszukriegen, du hast was angezündet, das nicht mehr verlischt..:"
Er hat mit vielen international bekannten Musikern auf Tourneen gespielt und von so manchen lustigen Begegnungen erzählt er zwischendurch.
Markus Fichtinger und Boris Bukowski verstehen sich sehr gut auf der Bühne.
Er besingt nicht nur die Kunst, sein eigenes Leben zu leben, sondern auch die Kunst zu schweben...
... ohne abzuheben. Dass ihm dabei der Vollmond über die Schulter und Kopf schaut, war reiner Zufall und nicht inszeniert :-)
Er erzählte auch von seinen Einparkkünsten mit dem Auto, wo er eine Dame geschrammt hat. Zerknirscht stieg er aus und fragte: "Hab ich viel kaputt gemacht?" Sie flötend: "Nein gar nicht, Sie waren so sanft wie in Ihren Liedern." :-)
Auch das singt er: "Mein Leben spinnt, mein leben stellt sich manchmal einfach gegen mich, behauptet ich sei nicht ganz dicht...
... springt mir mitten ins Gesicht manchmal liegt es wie ein Hund stumm auf seinem Hintern rum, mein Leben spinnt, mein leben benimmt sich manchmal schwer daneben..." Vielleicht denkt man sich das selber auch hin und wieder einmal :-)
Irgendwann hat einmal wer gesagt: "Jeder hat die Zuhörer, die er verdient. Das muss ein gscheiter Mensch gewesen sein!" Danke liebes Publikum!
Das Publikum, das heute in Schiltern war, hat sicherlich nicht versagt :-)!
Nach vielen interessanten Geschichten bzw. Liedern und einigen Zugaben geht das "private Bukowski-Konzert" zu Ende.

Harry Prünster

"Whatever you want" war nicht nur eine bekannte Nummer von Status Quo, sondern damit wurde am Sonntag, dem 15. September 2019, Schiltern gerockt und auch musikalische Wünsche erfüllt.
Wieder einer, den ganz Österreich kennt und den viele mögen: Harry Prünster, ein ganz unkomplizierter, sympathischer Witzeerzähler und Musiker, rockte in den Kittenberger Erlebnisgärten mit seinen Fabulous Boys die Gartenarena! Wer sich da zünftige Hüttenmusi erwartet hat, wurde enttäuscht.

Cicero vertrat schon vor mehr als zweitausend Jahren den Standpunkt: "Wer den Tag mit einem Lachen beginnt, hat ihn bereits gewonnen."
Darum sind in den Kittenberger Erlebnisgärten am Sonntag alle gut gelaunt, selbst die Kürbisse.
Und das hat auch einen guten Grund...
... denn Hausherr Reinhard Kittenberger hat heute besondere Gäste eingeladen.
Wer bereits die Gartenpracht am Vormittag gesehen hat, konnte sich...
... nachmittags mit Harry Prünster und seiner Band in der Gartenarena bestens unterhalten.
Da sind natürlich wieder viele gekommen...
... um sich den Witzekönig und Musiker anzuhören.
Da gibt's Schlag auf Schlag (hier mit Schlagzeuger Muck Willmann)...
... coole Witz' und tolle Hits, die die Fans erfreuen.
Kein Scherz, Harry Prünster punktet mit "Proud Mary ...
... Cordula Grün und Hello Josephine" nicht nur bei den Frauen.
Wer heute "zünftige Hüttenmusi"erwartet hat, wurde mit Pop und Rock überrascht.
Bassist Martin Reitmann spielt alle Lieder im Schlaf :-)
Verträumt hört auch diese Seerose zu, als Peter Cornelius bekannter Song "Wie ein Segel im Wind" intoniert wurde.
Harry Prünster hat das Witzezählen fast zum Beruf gemacht und ihm fallen viele "Wuchteln" ein. Damit heizt er die Stimmung an.
Aber es sind auch Temperaturen an diesem Sonntag wahrlich sommerlich - diese Taube hat es gut und sucht Abkühlung in einem der vielen Wasseroasen.
Die Seniorchefin sorgt dafür, dass sich auch die Musiker auf der Bühne erfrischen können.
Das Publikum war vom Programm begeistert und die gewünschten Zugaben wurden sogar in einer Verlängerungsstunde gerne erfüllt.
Wird selten in Langenlois und Umgebung vorgekommen sein, dass es einer Musikgruppe so gut gefällt, dass sie mehr als 60 Minuten länger singt :-)
Selbst wenn die Batterien beim Verstärker zu Ende gehen, ist dies kein Problem - sie werden gewechselt...
... diese Augenblicke auch fotografisch festgehalten...
... und weiter geht es mit Schwung, Rhythmus und Luftsprüngen.
Die Band spielt und singt nicht umsonst: "Whatever you want..."
Mandy Oberle an der Gitarre begleitet Harry Prünster seit 2017 bei diesem Soloprogramm mit lustigen Liedern, Sketches und Witzen.
Reinhard Kittenberger bedankt sich bei Harry Prünster für diesen fulminanten Auftritt. Als Geschenk des Hauses gibt es eine "Beetrose mit dem Namen 'Aspirin' und eine vom Gartenchef selbst besungene CD.
Winzer Rudi Sax, seit vielen Jahren ein guter Freund von Harry Prünster, ließ sich diesen Auftritt natürlich nicht entgehen. Aspirin wird hoffentlich nicht gebraucht - ein gutes Glas Langenloiser ist seiner Meinung nach gesünder :-)
Im Anschluss gibt Harry Prünster sehr gerne Autogramme und erklärt seinen kleinen und großen Fans, wie er zu seinen Witzen kommt. Das Grundgerüst ist eigentlich weltweit gleich, nur die Sprache anders.
Seinen Fans widmet er sehr viel Zeit und überlegt sich seine Widmungen genau.
Und die freuen sich sehr über seine Ideen...
... mit denen er seine Bücher aufwertet.
Nette Geste zum Schluss: Zu jeder CD und jedem Buch, das man mit Herz kauft, gibt es eines als Schlüsselanhänger retour :-)
Gute Laune erzielt man nicht nur mit Witzen. Ein Spaziergang durch die Kittenberger Erlebnisgärten oder durch unsere wunderbare Natur kann täglich das eigene Wohlbefinden heben.


Fotos: Ulli Paur


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