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Sausemmel-Festspiele beenden Höfekultur

Ein Schweinsbraten-Laberl - die "NastlSausemmel" - inspirierte einst die "Alkopopband" THE UNTERLAGSREBEN zum "Sausemmel-Blues". Daher war es höchste Zeit, dieser rustikalen Köstlichkeit einen Abend mit Musik, Wein und Sausemmeln zu widmen. Wenige Wochen vor den "Schlossfestspielen Langenlois" wurde am 30. Juni 2018 im Schloss Haindorf unter dem Motto "Alles SchWEIN" zu den Sausemmel-Festspielen eingeladen.
Schwein gehabt haben die Veranstalter auch mit dem Wetter - es wurde ein gelungener musikalischer Ausklang der Veranstaltungsreihe "Kultur in Langenloiser Höfen", bei dem auch der Langenloiser Chor "Cantus Vivendi" mitgewirkt hat. Gekommen sind viele, die Sausemmeln hielten sich daher nicht lange am Leben.

"Heute ist ein cooles Konzert, die Unterlagsleben im Schloss Haindorf spielen auf - hören wir uns das an?"
Diesen Plan haben viele Interessierte, die sich zum Beispiel ihren gemütlichen Liegestuhl schon im Schlosshof reservieren.
Egal ob Liegestuhl oder Heurigengarnitur - es wird ein gemütlicher Abend. Gemeinderat Gerald Eder stellt sich schon mit seiner Familie darauf ein.
Die herrliche, sommerliche Abendstimmung macht sich im Publikum bemerkbar.
Und der spezielle "Winzerburger aus dem Winzerhof Renate und Günther Nastl", dem diese Vorstellung gewidmet ist, findet reißend Absatz.
"Sausemmeln" mag man eben - sie sind eine Spezialität in Langenlois und werden heute in verschiedenen Variationen angeboten - von klassisch über scharf bis hin zum vegetarischen Bratlfett war alles dabei.
Für Renate Nastl (im Vordergrund) wird es heute ein anstrengender Abend. Sie ist die Erfinderin der Sausemmel, zugleich Mitveranstalterin und singt auch noch im Chor Cantus Vivendi mit.
Zum Schwein passt Wein und der wird hier ausgeschenkt.
Unter Genuss fällt auf alle Fälle Wein und gute Musik.
Noch immer sind die Gäste im Kommen, wie hier Stadtamtdirektor in Ruhe Richard Loimer, der sicherlich als Fan der Unterlagsreben gilt.
Alles bereit für einen fulminanten Abschluss der Veranstaltungsreihe "Kultur in Langenloiser Höfen" - die Sonne tanzt schon im Schlosshof - vielleicht auch bald die Gäste :-)
Fritz Gillinger, der Mastermind von "The Unterlagsreben" begrüßt die vielen Fans, die heute zu diesem Sommerkonzert nach Haindorf gekommen sind.
Nicht fehlen darf die bekannte ORF-Stimme vom Radio NÖ-Sender - Intro mit Andy Hausmann.
Gespannt verfolgen da seine jüngsten Anhänger das musikalische Geschehen.
Heimspiel für Harald Haslinger am Saxophon und an der Klarinette.
Adi Schober, bekannt und benannt auch als "Show-Bär", ist einer der besten Rhythmusmeister am Schlagwerk.
Gute Töne spielen müssen die Musiker, gute Töne über die Lautsprecher einspielen muss der Tonmeister, den man auch schon kennt: Christian Klementa an den Reglern.
Der Hut steht ihm gut, genauso wie seine Bassgitarre, die Hanspeter Mikesa heute Abend spielen wird.
Am 19. Juli beginnen hier auf Schloss Haindorf die bekannten Operettenfestspiele - heute quasi die Vorfestspiele mit der bekannten Weinband, der man gerne zuhört.
Mit dem bezeichnenden Song "Die Unterlagsrebe" wurde begonnen...
... dann wurde die eher uncharmante Frage musikalisch gestellt: "San Sie augsoffn oda wos?"
Ein vinophiles Glaubensbekenntnis wurde "gebetet"...
... und vieles für das private Fotoarchiv zuhause festgehalten.
Wenngleich Wein noch nichts für die junge Generation ist, erfreuen sich doch alle über diesen schwungvollen Melodien.
Jeder kennt den Hit von James Brown "I feel good". Fritz Gillinger behauptet mit der selben Melodie: "I bin guat" und ...
... und bekommt da vom Publikum und von dem Chor Cantus Vivendi recht, die dazwischen mit ihren Songs auftreten.
Hannes Fromhund als Chorleiter hat hier passende Melodien mit seinen Chormitgliedern einstudiert und sie alle wissen es: "Das Leben is wie a Traum."
W.E.I.N und das Lied von der Weinkarte stand auch auf dem Programm - passt gut vor der Pause.
Dort trifft dann der ehemalige Bezirkshauptmann Dr. Werner Nikisch auf einen Kollegen und schwelgt in alten Erinnerungen.
Wenn die Sausemmel aus dem Hause Nastl kommt, so ist es ein Pflichtmenü für Stadtrat Stefan Nastl :-)
Man trifft den NEO-Gemeinderat Harald Zeller mit seiner Gattin bei vielen Events - das freut natürlich die Veranstalter.
Kultur geht uns alle an - darum sind auch diese Gäste immer fleißig unterwegs und genießen die Vielfältigkeit des Programms in Langenlois.
Hat ja keiner mit diesem kulinarischen Ansturm gerechnet: Sausemmel ausverkauft - weiter geht's mit der Blutwurst-Alternative. Man muss ja nur ein bissl kreativ sein :-)
Herzlich willkommen zum zweiten Teil des Konzertes.
Otis Redding hat einst "Sitting in the dock of the bay" gesungen. Die Unterlagsreben haben es für den Schlosshof heute auf "I sitz do im Park auf da Baunk" umgeschrieben.
Für viele war es im Park ein gemütlicher Liegestuhl - so komfortable Sitzgelegenheiten findet man auch nicht bei jeder Veranstaltung :-)
Als Vorspiel zur Operette "Der Vogelhändler", der ab 19. Juli in Haindorf Premiere hat, spielt Harald Haslinger gefühlvoll auf seiner Klarinette den Ohrwurm "Schenkt man sich Rosen in Tirol".
Mit solch bekannten Melodien kann man schon Gusto auf die Operettenfestspiele machen.
In der zweiten Spielhälfte geht es nicht nur bei der Fußball-WM manchmal rund, sondern auch beim Unterlagsreben-Konzert.
Die Melodien werden immer flotter und mitreißender...
Da hält es keinen mehr in den Liegestühlen...
... da wird der Rhythmus automatisch in die Beine übertragen und getanzt.
"Das ist der Rhythmus, bei dem ich mit muss", denkt sich Andy Hausmann und lässt kurzerhand seine Gitarre im Stich :-)
Tanzen ist Lebensfreude und wie besagt ein Sprichwort: "Es gehört mehr zum Tanz als rote Schuh'." Darum besingt Andy Hausmann ja auch die blauen Wildlederschuhe :-)
Musikalische Humoristen oder humorvolle Musiker - egal, trifft auf beide zu!
Schlussfoto mit (fast) allen Protagonisten des heutigen Konzertabends.
Diese werden mit viel Applaus bedankt.
Der Himmel schaltet seine schönsten Scheinwerfer nochmals ein...
... die Gäste chillen und lassen das Gehörte noch nachklingen...
... und so manche bestätigen: Musik hat eine heilende Wirkung. Danke für den schönen Abend.



Fotos: Ulli Paur


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