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Ritter Rost hat viele Freunde

Der Covid-19-Virus beschäftigt die Menschheit nach wie vor und schränkt unser Leben weiterhin ein. Nichts desto trotz und Gott sei Dank gewinnt neben den Alltagsthemen auch die Kultur wieder an Bedeutung. In Langenlois bringt man diese den Kindern mit einem neuen Kindermusical bis August mit dem gebührenden Sicherheitsabstand näher.

Daher war auch der 8. Juli 2020 für die Kulturszene Niederösterreich ein denkwürdiger Tag. In den Erlebnisgärten Kittenberger durften endlich wieder Schauspieler vor Publikum auftreten. Unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen präsentierte der Kindermusicalsommer NÖ unter der Leitung von Intendant Werner Auer zum achten Mal ein Lieblingsstück für Kinder aus der Serie "RITTER ROST".
Dieses Mal erlebten der reduzierte Zuschauerkreis, wie sich Ritter Rost und der Drache Koks kennengelernt haben. Wenn ein Drache im Spiel ist und noch dazu der eiserne Hauptdarsteller den Zirkus besucht, geht es natürlich turbulent zu.
Mit dem Stück bringt der Kindermusicalsommer NÖ das allererste Abenteuer von Ritter Rost, Burgfräulein Bö und Koks, dem kleinen Feuerdrachen und zeigt damit, wie die Freundschaft der drei Hauptfiguren der beliebten Ritter Rost Bücher und Musicals begonnen hat.

Ein Bühnenbild, nach dem man sich schon lange gesehnt hat - in bewährter Weise gefertigt von den Kittenberger Erlebnisgärten unter der Verantwortung von Andreas Menhardt.
Und gleich zu Beginn wird oftmalig auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes hingewiesen. Dieser Elefant liegt auf den Tribünen und man weiß, dass man diese Fläche freihalten muss.
Angekündigt wurde diese beliebte Veranstaltung bereits in den Zeitungen, natürlich auch in den Niederösterreichischen Nachrichten, die als Partner der Veranstaltungsreihe auftreten. Außerdem unterstützen den Kindermusicalsommer das Land NÖ, die Stadtgemeinde Langenlois, die Niederösterreichische Versicherung, die Erlebnisgärten Kittenberger, die Sparkasse und die Raiffeisenkasse Langenlois, die KulturLangenlois, das Ursin Haus sowie die Medien, darunter auch der ORF Niederösterreich.
Man sieht es Reinhard Hirtl nicht an, der die Hauptfigur verkörpert - aber man wird es gleich merken: Der Ritter Rost ist ein Macho sondergleichen und lässt das seinem Burgfräulein Bö auch spüren.
Während noch die ORF-Interviews laufen, unterhält eine "Quatschgärtnerin" die Gäste, die wieder gerne in die Schilterner Gartenarena gekommen sind.
Seit acht Jahren kennt man diesen Werbeparavent, hinter dem sich dann die lustigen Szenen abspielen.
Endlich bewegt sich etwas im Kulturbereich und beim Warmup kommen so manche Gäste gleich ins Schwitzen, wenn sie auf die Vorturnerin hören :-)
Diese Schlusspose hätten dann alle einnehmen sollen - das gelang aber nur dieser Dame :-)
Spaß war daher von Anfang an garantiert und Gemeinderat Harald Zeller, der erstmals die Ritter Rost-Aufführung besuchte, war so wie seine Frau, begeistert.
Noch schnell ein Pressefoto mit den Sponsoren, bevor sich der Vorhang hebt.
Wie gesagt: Bewegung tut gut und schwungvoll geht es für die "Quatschgärtnerin" ins Finale.
Einmal noch wird der Sicherheitsabstand kontrolliert.
Wie schon erwähnt: Ritter Rost als Macho :-)
Zuvor begrüßt Intendant Werner Auer die kleinen und großen Gäste, bedankt sich bei den Sponsoren, weist nochmals eindringlich auf die notwendigen Sicherheitsabstände und den Einsatz von pyrotechnische Effekte hin, wünscht dem Schauspielerteam gutes Gelingen sowie den Zuschauern gute Unterhaltung und viel Vergnügen bei "Ritter Rost, wie alles begann".
Der Geschichtenerzähler Steven Spielzwerg begrüßt ebenfalls die jungen Damen und Herren und die Mamas und Papas, die Omas und Opas und die begeisterten Ritter Rost-Fans, die gute Laune mitgebracht haben. Er erklärt sein dramatisches Drehbuch mit gefährlichen Spezialeffekten, von dem der Zirkusdirektor allerdings nicht begeistert war.
Da geht ja schon forsch zur Sache: Ritter Rost fordert gleich eingangs seine kulinarischen Spezialitäten wie sein Müsli aus Reißnägel und Büroklammern. Außerdem verlangt er belegte Hufeisen und vieles mehr, das ihm Burgfräulein Bö serviert. Statt "Bitte" und "Danke" gibt's ein "Potzblitz und Donnerwetter".
Er findet, dass "Bitte" ein komisches Wort ist, dass er noch nie gehört hat.
Irgendwann funktioniert ja dann doch mit nicht wirklich viel Freude: Er verwendet das Zauberwort "Bitte" und ihm wird vom köstlichen Maschinenöl eingeschenkt.
Zeitunglesen ist für ihn bei jedem Stück wichtig.
Der "Sprechende Hut" schneidet heute auch nicht wirklich gut ab :-)
Alles, was gesund wäre, mag er nicht. Er ist ja nicht krank, nur ein bisschen rostig.
Daher bekommt er von Bö ein bisschen Schmieröl, um die Gelenke geschmeidiger zu machen.
Er muss die Welt bewachen, vor Monstern und vor Drachen. Und da stellt sich heraus, dass der Macho eigentlich ein furchtbarer Angsthase ist :-)
Frauenpower auf der Bühne - Bö zeigt ihm nämlich, wo es lang geht und wer das stärkere Geschlecht ist.
Er kennt zwar weder Angst und Schmerz, weil er ein Eisenherz hat. Aber seinen "Feuerstuhl" bringt er nicht zum Laufen, da muss wieder Bö als Stärkere aushelfen.
Bö bezeichnet ihren Ritter Rost als schrecklichen Angeber. Sie hat es satt, immer nur den Haushalt zu schupfen, während er sich vergnügt.
Und sie weint sich beim "Sprechenden Hut" aus. Ritter Rost ist nämlich schon wieder am Weg, um sich zu unterhalten. Dieses Mal im Zirkus, der im Fabelwesenwald gastiert. Er nimmt sie natürlich nicht mit, sie muss zuhause bleiben und seine Kettenhemden flicken.
"Hereinspaziert"! Der Zirkusdirektor begrüßt alle und kündigt Menschen, Tiere und Sensationen an.
Ritter Rost sitzt natürlich jetzt im Publikum neben einem "Rosti-Abstands-Elefant".
Vier Fabelwesen wollen in seiner Arena beweisen, wer der Fabelhafteste ist. Vielleicht ist es der Bauchredner?
Oder ist es ein furchbares, ein feuerspuckendes, giftgrünes Ungetüm. Applaus für Koks, den Drachen.
Es könnte aber auch der besten Dosenöffner sein, den man kennt, nämlich....
.... Graf Knoblauch, der Vampir.
Er ist kaum zu bremsen und fliegt über die Zuschauerränge.
Da bekommt man ja fast Angst. Oder fürchtet sich der Bürgermeister am Ende gar vor Mister Wehrwolf? ;-)
Und alle vier singen: "Hallo Herr Zirkusdirektor, wir machen Ihnen mal was vor. Jetzt geht der Vorhang hoch für jedermann und Sie entscheiden dann, wer was am Besten kann..."
Besonders "gefährlich" wird die Feuerspuckeinlage von Koks, der fast den halben Zirkus abfackelt.
Wäre ja doch gut, wenn es eine eigene Zirkusfeuerwehr gäbe, aber die ist zu teuer. Und der Elefant mit seinem langen Rüssel schafft das Löschen nicht.
Daher ist das Publikum gefragt, die vermeintlichen Flammen zu löschen.
Auch Hausherr Reinhard Kittenberger hilft tatkräftig mit.
Und weil sich Ritter Rost vom Drachen so furchtbar fürchtet, springt wieder Bö als Retterin ein und zeigt, dass sie die Stärkere ist.
Alles wird ja nicht verraten, nur soviel, dass es auch eine Zeitreise gibt. Schließt man die Augen, geht im Nu ein Jahr vorbei :-)
Angsthase Ritter Rost verschläft diese Zeit lieber zitternd im Bett.
Und was da alles passiert...
Am besten, man schaut sich dieses Stück an ...
... um zu erfahren, wie die Geschichte von Jörg Hilbert und Felix Janos tatsächlich ausgeht.
Spannend ist sie auf alle Fälle - ein Besuch lohnt sich.
Warum sich schlussendlich...
... alle am Kopf greifen, wird jetzt nicht verraten :-)
Viel Applaus gibt es für die heurige Inszenierung.
Die Verabschiedung erfolgt kurz und schmerzlos.
Autogramme können sich die Kinder leider heuer nicht persönlich abholen. Aber unterschriebene Karten dafür wurden wohlweislich schon vorbereitet und an den verschiedenen Ausgängen ausgeteilt.
Noch schnell ein Foto.
Dann gratulieren die Gäste dem Intendanten zur gelungenen Aufführung.
Werner Auer gibt natürlich auch noch kurze Interviews für die Presse und einem interessierten Kind.
Glückliche Kinder verlassen die Premiere und holen sich jetzt ein Eis.
Mit dem Fähnchen wird bereits für 2021 geworben.
Eine Mini-Premierenfeier gibt es auch noch, wo den Schauspielern gratuliert wird.
So schaut Koks, der Drache in Wirklichkeit aus :-)
Babyelefanten sind vielerorts präsent :-)
Man könnte glauben, der Langenloiser Gemeinderat besteht nur aus Haralds :-) - auf alle Fälle sind drei heute zu Besuch (Harald Zeller, Harald LEOPOLD und Ortsvorsteher Harald Groll).
Im Ticketpreis inkludiert ist natürlich auch ein Rundgang durch die Erlebnisgärten Kittenberger, den man nicht versäumen sollte.
"Komm, sagt es allen weiter, dass wir noch bis 9. August spielen", so der "Sprechende Hut".
Und da hofft man auch auf so schönes Wetter, wie heute.


Mehr Infos unter: https://www.kindermusical-sommer.at/termine

Fotos: Ulli paur


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