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Profi-Mountainbiker in Zöbing

Minus 2 Grad und Schneefall hat die Athleten am Sonntag beim traditionellen Start der österreichischen XCO Saison in Langenlois empfangen. Das internationale Starterfeld kämpft bei der KTM Kamptal Trophy um wertvolle UCI-Weltcup-Punkte und um ein Preisgeld von 6.500 Euro. Im Vorfeld hat das Veranstalterteam vom URC Sparkasse Langenlois mit einem umfangreichen Hygiene- und Covid-Präventionskonzept die Weichen gestellt. Somit konnten die Elite Rennen am Sonntag stattfinden - leider ohne Publikum.

  • Der erste Startschuss fiel um 09:30 für die Elite Junioren. In einem spannenden Rennen setzte sich  Filip Konecny (CZE) 14 Sekunden vor Fran Bosnjak (CRO) und Julius Scherrer durch.

  • Um 11.30 Uhr startete dann das erste Highlight des Tages – die Elite Damen – gespickt mit einigen Fahrerinnen der Top 20 der Weltrangliste und den starken Österreicherinnen. Laura Stigger, Mona Mitterwallner und Lisi Osl fighteten um den Sieg.
    Auf der sonst sehr schnellen Strecke am bekanntesten Rieslingberg der Welt war es heuer um einiges schwieriger, da der Untergrund zwischen Schnee und Schlamm wechselte. Mona Mitterwallner vom Team TREK Vaude übernahm nach der Startrunde die Führung und baute diese kontinuierlich aus. Mitterwallner die ihr erstes Jahr in der Eliteklasse fährt, konnte auf voller Linie überzeugen. Die schwierigen Bedingungen und die langen Anstiege waren heute wie gemacht für die Tirolerin und sie gewann schließlich überlegen vor Yana Belomoina (UKR) und Jitka Cabelicka (CZE).
    „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich beim ersten Elite-Rennen in Österreich gewinne. Umso mehr freut es mich, dass sich die Attacke in der ersten Runde ausgezahlt hat", freute sich die glückliche Siegerin.
    Die regierende Staatmeisterin Laura Stigger, die als Mitfavoritin gestartet ist, landete auf Platz 4. Corina Druml (5. Platz),Lisi Osl (7. Platz), Anna Spielmann (8. Platz) und Angelika Tazreiter (9. Platz) rundeten die starke Vorstellung der Österreicherinnen in Langenlois ab. Bei den Juniorinnen wurde Katharina Sadnik (AUT) starke Drittplatzierte.

  • Den Startschuss zum Rennen der Elite Herren um 14:30 gab Sportlandesrat Mag. Jochen Danninger. Er wollte sich das zweite Highlight des Tages auf keinen Fall entgehen lassen und schickte das stark besetzte Elite Feld auf den Kurs. Mag. Danninger war beeindruckt vom internationalen Starterfeld und gratulierte dem Veranstalterteam zur Durchführung in der für alle fordernden Zeit.
    Bei den Herren war es von Beginn weg eine eindeutige Sache für Ondrej Cink (CZE) aktuelle Nr. 9 der UCI Weltrangliste. Der Sieger von 2013 fuhr ein souveränes Rennen und war vom Start bis ins Ziel die Nr. 1. Zweiter wurde der Pole Krzysztof Lukasik.
    Pech hatte der Tiroler Mario Bair, er lag bis eine Runde vor Schluss auf Rang drei, hatte in der letzten Runde leider einen Defekt und fiel dadurch hinter Bartlomiej Wawak auf Platz 4 zurück. Gleich 13 Fahrer mussten den schwierigen Bedingungen Tribut zollen und kamen nicht ins Ziel.


Günther Kanzler vom Veranstalterteam berichtet trotz Winterwetter über viel positive Resonanz von den Athleten. 

Mona Mitterwallner aus Tirol ist Berge gewohnt - daher fühlt sie sich in Zöbing trotz widriger Verhältnisse wohl.
Gratulation an Mona Mitterwallner für den verdienten Sieg am Heiligenstein.
Sponsoren sowie Landes- und Gemeindepolitik gratulierten dem Veranstalter, der bereits zum 29. Mal diese Kamptal Klassik Trophy, die auch als Europacup-Rennen gewertet wird, hervorragend organisierte: von links nach rechts: Martin Müllauer (Direktor Sparkasse Langenlois), Mag. Jochen Danninger (Sportlandesrat NÖ), Günther Kanzler (Organsationsleiter), Mag. Harald LEOPOLD (Bürgermeister Langenlois).
Der Herren-Elite ist das Wetter fast egal - Hauptsache ist, wieder starten zu dürfen. Und das war in Zöbing heuer endlich wieder möglich.
Da nimmt man das kalte Wetter und die besonderen Bodenverhältisse schon in Kauf, wäre ja nicht das erste Mal ;-)
Damit die Sportler über ihre Zeiten gut informiert sind...
Foto: Manuela Mietschnig
... übernahmen im Start/Zielbereich die Moderation in bewährter Manier und warm eingepackt Wolfgang Schwarz sowie Gerhard Zadrobilek, ehemaliger Radprofi (1981 wurde er mit 19 Jahren der bis heute jüngste Sieger der Österreich-Rundfahrt) - Foto: Manuela Mietschnig

 

Sportfotos zur Verfügung gestellt
vom URC Sparkasse Renner Langenlois
(c) Martin Bihounek 



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