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ORF Frühschoppen wirbt für Operette

Langenlois aufgedreht! In einer Stadt, wo laufend Veranstaltungen angeboten werden und viel los ist, gibt es keine Ruhezeiten. Medienwirksam wurde daher wieder einmal via Äther für die Garten-, Kultur- und Operettenstadt österreichweit mit dem Radio NÖ-Frühschoppen für kulturelle Lebensfreude geworben.
Moderator Tom Schwarzmann führte in gewohnter Manier durch die Sendung, die musikalisch von der Stadtkapelle Langenlois und dem Kamptal-Blech umrahmt wurde. Open Air-Veranstaltungen bergen immer ein gewisses Risiko. Am Sonntag, dem 21. Juli 2019, hielt aber das wetterfeste Publikum durch, denn der Wetterbericht kündigte einzelne Schauer im Flachland an und die trafen auch punktgenau über dem Schloss Haindorf ein.
Nichts desto trotz ging die Radiosendung, wie es sich für einen Sonntagsfrühschoppen gehört, gemütlich über die Bühne.

Der Übertragungswagen steht startklar bereit.
Der Operettenfrühschoppen beginnt in Kürze. Er wird nicht aus dem Bühnenbereich...
... sondern aus dem angrenzenden Winzerdorf übertragen, wo sich bereits die ersten Frühschoppen-Gäste einfinden und von Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD herzlich begrüßt werden.
Der technische Aufwand bei einer Liveübertragung ist ein großer, zumindest gibt es viele Kabeln :-)
Radio-Frühschoppen aus Langenlois sind schon fast Tradition.
Kurz nach elf Uhr beginnt die Sendung - noch ist Zeit für Vorbereitungen.
Ein Schluck vom Musiker-Bierchen gehört dazu.
Es wird auf für jene gesorgt, die lieber Traubensaft trinken. StR. Harald Groll sorgt für Nachschub.
Geselliges Beisammensein wird in Langenlois groß geschrieben. Nach einem arbeitsreichen Feuerwehrfestwochenende lassen sich die Feuerwehrkameraden heute einmal verdienterweise selbst bedienen.
Dazwischen gibt es noch kurze Instruktionen von Moderator Tom Schwarzmann über den Sendungsablauf.
Die Presse steht "Kamera bei Fuß", denn jetzt gibt es noch vor der Sendung einen Punkt, über den man berichten kann.
Musikalische Zöbinger Jugend: Benedikt Schuberth, Mitglieder der Stadtkapelle Langenlois, hat erst vor kurzem die Leistungsabzeichenprüfung am Instrument Klarinette mit sehr gutem Erfolg bestanden. Das wird mit einem Silberabzeichen gewürdigt. Der Bürgermeister gratuliert ihm ...
... und seinem Bruder Johannes Schuberth, der diese Prüfung mit der Trompete ebenfalls mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen hat und jetzt berechtigt ist, das Leistungsabzeichen in Gold zu tragen.
Das Publikum gratuliert mit viel Applaus.
Das erste Pressefoto ist im Kasten!
Vor Sendungsbeginn gilt es noch schnell, zu bestellen.
Bedient wird flott und zuvorkommend von den Gemeindemandataren.
Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD begrüßt den Kremser Vizebürgermeister Erwin Krammer.
Beide kommen heute noch zu Wort.
Es ist 11.05 Uhr - los geht es mit der Stadtkapelle Langenlois im idyllischen Schlosspark und die Kapellmeisterin Sandra Krammer muss heute schnell sein, denn sie spielt in zwei Formationen mit.
Das Kamptal-Blech beginnt mit dem "Edelweiß-Marsch".
"Operetten-Bürgermeister" LEOPOLD berichtet über die Schwerpunkte Kunst und Kultur, bei dem einer sicherlich die Operette ist. Aber er informiert auch über das neue Gartenprojekt "Gartensommer 2020" und lädt jetzt schon ein, sich unter www.gartensommer.at Informationen darüber zu holen. Daher hofft er, dass nicht nur heuer die Operette viele Gäste besuchen werden, sondern auch im nächsten Jahr viele Besucher nach Langenlois und Schiltern kommen.
Eine blühende Stadt braucht natürlich auch Regen - jetzt zwar grad nicht so optimal, aber das Publikum ist gerüstet und wetterfest :-)
Musikalischer Schlagabtausch zwischen Kamptal-Blech und Stadtkapelle.
Dazwischen gibt es immer wieder Applaus von zufriedenen Gästen.
Ein ziemlich abwechslungsreiches Programm bietet zumindest das Wetter :-)
An und für sich wäre ja der Regen ein Segen - daher ist mit einem Schirm heute gut beraten.
Musik vertreibt die Regenwolken.
Jetzt wird das künstlerische Leadingteam vors Mikrophon gebeten. Intendant Professor Andreas Stoehr, künstlerischer Leiter und Dirigent, macht den Anfang. Obwohl er heuer schon sieben Mal inszeniert hat, kommt hier nie Routine auf, denn jedes Jahr stellt jedes neue Stücke neue Herausforderungen dar - jeder Sommer muss "neu gedacht" werden. In Langenlois hat man es geschafft, der Operette durch wunderbare Teams ein ganz eigenes Gepräge zu geben, eine Beständigkeit in der Ästhetik und in der Ausrichtung. Er ist mit dem Erreichten sehr zufrieden und weiß, dass alle sieben Jahre ein Regenerationsprozess stattfinden muss.
Regisseur Rudolf Frey spricht über die gerade laufenden Probenarbeiten zum Klassiker "Die Czardasfürstin", an den mit viel Respekt und große herangegangen wird. Für ihn ist es eine der schönsten Operetten und eine schöne Aufgabe, dieses Herzensstück inszenieren zu dürfen. Die Geschichte mit viel Tiefgang und großartigen Theaterfiguren hat die ideale Mischung an Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit. Genau das, was Operette, wenn sie gut gemacht wird, ausmacht.
Frage an den Intendanten Stoehr: "Warum muss man die Czardasfürstin hier in Langenlois gesehen haben?"
Antwort: "Weil hier nach mehr als 100 Jahren nach der Uraufführung da Themen angesprochen werden, von denen ich glaube, dass die Czardasfürstin das repräsentiert, was uns heute auch angeht. Gerade in den Medien sehen wir anhand von Greta Thunberg, dass es trotz des Wahnsinns, in dem wir uns befinden, weitergehen muss und die Menschheit sehr bald zu handeln hat, damit sich der darin angesprochene Globus auch weiterdreht. Eine gute Operette hat immer eine Message und der „Blick nach vorn“ ist die Message dieses Stücks."
Daher denkt auch die Stadtkapelle positiv und deckt ihre Instrumente wieder ab, in der Hoffnung, dass der Regen wieder aufhört (zumindest während des Frühschoppens :-)
Voll Zuversicht den Blick nach vorne richten ist auch die Devise beim heutigen Frühschoppen...
... und vielleicht den Regenschirm abspannen, denn...
... kurzfristig möchte auch die Sonne eine Rolle in der Radiosendung spielen.
Ursin Haus-Geschäftsführer Wolfgang Schwarz traut der Sache noch nicht...
Mit dem Lied "In der Weinschenke" wird...
... zum nächsten Interviewpartner übergeleitet. Nach Langenlois kommt man auch wegen des guten Weines und darüber weiß Wolfgang Schwarz einiges zu berichten. Der Gast ist betreffend perfekter Urlaubsplanung und großem Weinsortiment im Ursin Haus gut aufgehoben. In der Kamptaler Gebietsvinothek gibt es täglich 250 Weine zu verkosten, eine Seltenheit in Vinotheken.
Die Überleitung vom guten Tropfen zu guter Blasmusik fällt nicht schwer. Erich Exenberger, Obmann der Stadtkapelle Langenlois, rührt die Werbetrommel für den Jugendnachwuchs, die in diesem Musikkörper besonders gut gefördert wird.
Johann Gratzer spricht für das Kamptal-Blech, einem kleinen Ensemble, das sich vor neun Jahren, aus der Stadtkapelle entwickelt hat.
Einiges steht heute noch auf dem Programm, zum Beispiel der Marsch "Rio Grand" oder...
Ehrenbürgermeister Kom.Rat Kurt Renner beobachtet mit seinen Kollegen Franz Parth und Stadtrat Rudolf Hoffmann das Geschehen im Hintergrund.
Vorletzter Interviewpartner ist Ing. Robert Stadler. Als Geschäftsführer von Kultur Langenlois bewirbt er die Schlossfestspiele samt dem Rahmenprogramm. Man will vom 25. Juli bis 4. August 2019 viele Gäste im Schloss Haindorf begrüßen. Und nachdem Langenlois ein "Ganzjahresbetrieb" ist, blickt er auch noch vorne, denn auch die Vorbereitungen für die Septemberlese und den Langenloiser Kulturherbst laufen bereits.
Hier die angesprochene musikalische Jugend, die...
... mit ihrer beschwingten Musik auch schon die kleinsten Gäste erfreut.
Nach Regen folgt Sturm - erste Vorsichtsmaßnahmen werden getroffen.
Schirme abgebaut...
... und Noten gehalten :-)
Baumeister Techn.Rat Ing. Erwin Krammer von der Landesinnung Bau, die 1973 dieses Schloss Haindorf gekauft hat, um ein Ausbildungszentrum zu schaffen, ist heute der letzte vor Tom Schwarzmanns Mikro.
Jetzt denkt die Innung an eine Generalsanierung der Anlage, um die weitere Ausbildung und touristische Nutzung in und für Langenlois zu gewährleisten. Bei den bauhistorischen Untersuchungen hat man schon so manches interessante Detail gefunden. Das momentane barocke Erscheinungsbild täuscht darüber hinweg, da die Substanz viel älter ist und vor 1530 zurückgeht. Das alles wird man bei den Projektarbeiten berücksichtigen müssen.
Ende gut - alles gut: Musikalisch verabschiedet hat sich die Stadtkapelle mit dem Ruez-Marsch.
Gemütlich war's es - gemütlich wird es jetzt noch im Schlosspark mit einer musikalischen und "geistigen" Zugabe.
Langenlois bedankt sich bei allen Zuhörerinnen und Zuhörern an den Radiogeräten und ...
... hofft auf ganz viel Besuch bei den Operettenfestspielen ab 25. Juli bzw. deren Rahmenveranstaltungen. Karten gibt es dafür bei KulturLangenlois, 3550 Langenlois, Rathausstraße 4, Tel.: 02734 3450.

 

Fotos: Ulli Paur


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