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Operette Langenlois im Aufwind

Alles neu macht in Langenlois nicht der Mai, sondern schon der Jahresbeginn.
Am 9. Jänner 2020 starteten die Schlossfestspiele Langenlois mit frischem Schwung und neuem Erscheinungsbild ins Jubiläumsjahr, das viel Neues bringen wird.
Bei der Pressekonferenz präsentierte der künstlerische Leiter Christoph Wagner-Trenkwitz sein neues Konzept. Und das besticht sofort und erstmalig mit dem elegant und beschwingten Auftritt der "Operette Langenlois", der das sperrige und lange Wort "Schlossfestspiele Langenlois" ersetzen wird. Mit der Namensänderung verbunden ist natürlich auch die neue Website www.operettelangenlois.at und einiges mehr.
Man darf sich jetzt schon auf eine besondere Operettensaison mit der "Fledermaus" freuen, die im Jubiläumsjahr mit vielen Neuerungen bestechen wird. Neu sind auf alle Fälle die gelungenen Plakate, wo man dem Walzerkönig Strauss eine Fledermaus-Maske, wie man sie vom Superhelden Batman kennt, aufgesetzt hat. Aprops: Der Film "Batman" wurde damals sogar mit einem Oscar ausgezeichnet. 
In diesem Sinne wünscht die Stadtgemeinde Langenlois Christoph Wagner-Trenkwitz und seinem künstlerischen Team auf alle Fälle einen ähnlichen Erfolg und toi, toi, toi!

Mit einem neuen Erscheinungsbild gehen die Schlossfestspiele Langenlois in ihre 25. Saison. Die Designerin Debora Hürlimann hat ein klassisch-elegantes Theaterplakat geschaffen, auf dem der „Fledermaus“-Komponist Johann Strauss mit der Geige in der Hand in bekannter Pose (angelehnt an die goldene Statue im Wiener Stadtpark) erscheint – aber mit ungewohntem Kopfputz: Der Walzerkönig trägt eine Fledermaus-Maske, wie wir sie von dem Superhelden Batman kennen!
Sujet, Plakate, Homepage und vieles mehr wurden und werden der Operette Langenlois ein neues Erscheinungsbild geben, so eingangs Kulturgeschäftsführer Robert Stadler. Er freut sich, dass die heurige Produktion unter dem künstlerischen Leiter Christoph Wagner-Trenkwitz derartig gut anläuft, was sich im besonders guten Kartenvorverkauf niederschlägt.
Es wird auch Neuerungen im Winzerdorf geben.
Es konnte auch ein neuer Hauptsponsor gewonnen werden und man freut sich auf eine gedeihliche Zusammenarbeit mit dem WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNGSVEREIN.
"Eine Operette vorbereiten und Wein machen, haben ähnlichen Charakter", so Intendant Wagner-Trenkwitz. Das ist nicht innerhalb kurzer Zeit erledigt, denn um ein besonderes Produkt anbieten zu können, bedarf es langer und behutsamer Vorbereitungsarbeiten. Zeit, Geduld und die richtigen Entscheidungen zu treffen, sind gefragt. Dann muss man die Sache reifen lassen. Er hofft, dass es den vielen Gästen schmeckt, was dann ab 23. Juli auf der Bühne "kredenzt" wird.
An der guten, würdigen, schönen und reizvollen Verpackung der Operette "Fledermaus" arbeitet man jetzt mit viel Liebe und Sorgfalt.
Das sehr gute und wertvolle Produkt "Operette" soll auch so präsentiert und ansprechend verkauft werden. Der neue Name "Operette Langenlois" soll den Operettensommer sowohl in Langenlois, aber auch in Wien, München oder anderswo ein prägender Begriff werden. Das Wort "Operette" hat sich mit dem bekannten Schriftzug der Stadt vereint.
Die Designerin Debora Hürlimann hat seinen Wunsch "Johann Strauss mit Batman-Maske" wunderbar erfüllt und ein klassisch-elegantes Theaterplakat geschaffen, das Spaß vermitteln soll, ohne hier krampfhaft zu modernisieren, die Leute zu verärgern oder abzuschrecken. Mit diesem attraktiven Effekt, mit dem man auch Dr. Falke im Stück einen Streich spielte, liegt man sicherlich nicht falsch.
Auch Bürgermeister Harald Leopold findet diese Idee sehr gelungen.
Auch das künstlerische Team der Jubiläums-Fledermaus weist einige „Neue“ auf: Mit Nicole Claudia Weber wurde erstmals eine Regisseurin für Langenlois gewonnen. Der musikalische Leiter Tscho Theissing debütiert ebenfalls mit seinem Orchester „Wiener Theatermusiker“ und mit einem Chor aus Studierenden der Musikuni Wien.
Neu für Langenlois sind Julia Sturzlbaum (Adele), Martin Achrainer (Falke), Deike Darrelmann (Ida) und Stefan Fleischhacker, der als Dr. Blind sowie als Kunstpfeiferin Eleonore von Pfiff in Erscheinung treten wird. Langenlois-erprobte Künstlerinnen und Künstler werden ihre Rollendebüts geben: Cornelia Horak (Rosalinde), Erwin Belakowitsch (Eisenstein) und Roman Sadnik (Prinz Orlofsky). Langenlois- und rollenerfahren sind Stephen Chaundy (Alfred) und Horst Lamnek (Gefängnisdirektor Frank). Der künstlerische Leiter der Jubiläumssaison 2020, Christoph Wagner-Trenkwitz, verkörpert 2020 den Frosch an den Opernhäusern von Bonn und Dortmund – und natürlich auch bei „seinem“ Festival in Langenlois.
Der französische Schriftsteller Paul Claudel charakterisierte den „Tanz auf dem Vulkan“, von dem auch „Die Fledermaus“ einige Liedchen zu singen hat: „In dem kleinen Moment, der uns zwischen Krise und Katastrophe bleibt, können wir auch ein Glas Champagner trinken.“
Das Fest beim Prinzen Orlofsky, dem der zweite Akt der „Fledermaus“ gilt, hat ein Langenlois-kompatibles Motto: „Huldigt im Vereine dem König aller Weine!“ Damit ist in der Operette zwar der Champagner gemeint, die Besucherinnen und Besucher dürfen sich aber durchaus mit den Spitzenprodukten der lokalen Winzer stärken; die Stände im stimmungsvollen Schlosspark von Haindorf bieten dazu vor, in der Pause und nach der Vorstellung reichlich Gelegenheit. Dank dem neuen Pächter Richard Damberger (Waidhofen an der Thaya) soll das „Erlebnis Winzerdorf“ noch besser zum Gesamteindruck eines gelungenen Operettenabends in Langenlois beitragen.
Anna Grillmaier vom Kulturbüro war für den neuen virtuellen Auftritt verantwortlich.
Sie erklärt den neuen und bedienerfreundlichen Aufbau der Homepage.
Unter www.operettelangenlois.at...
… kann man sich über das kulturelle Angebot informieren und auch sogleich die Karten für den Sommer online und unkompliziert bestellen.
Die "Fledermaus" ist eine Langenlois-nahe Operette, weil hier viel mit Wein gefeiert wird. Mit seiner Produktion wünscht er sich, dass vor allem die Langenloiser Gemeindebürger und alle anderen Gäste eine selbstverständliche Neugierde und Lust auf dieses Stück entwickeln. Sie sollen sich im Schloss Haindorf gut eingebunden fühlen, es soll ein "Wir-Begriff" entstehen und sodann "unsere Festspiele" entstehen. Er hofft aber auch auf Publikum aus aller Weltengegenden, der sehr gut angelaufene Kartenvorverkauf stimmt ihn bisher besonders glücklich :-)
Die wirklich gravierenden Änderungen werden erst in zwei Jahren sichtbar werden, wenn der Umbau des Schlosses Haindorf abgeschlossen ist, so Bürgermeister Leopold, der in groben Zügen das geplante Projekt mit einem Zubau beschreibt.
Kulturstadträtin Brigitte Reiter gefällt der virtuelle Auftritt sehr gut, sie gibt noch einige Anregungen dazu.
Auch Ursin Haus-Geschäftsführer Wolfgang Schwarz bringt dazu seine Ideen dazu ein.
Die Homepage ist natürlich im responsiven Webdesign gestaltet, sprich sie kann ganz unkompliziert übers Handy abgerufen werden.
Bei so vielen Neuheiten wird festgehalten, dass sich eines nicht ändert: Langenlois bleibt eine erste Adresse für gepflegte sommerliche Operetten-Unterhaltung vor der prachtvollen Kulisse von Schloss Haindorf.
Hierher passt ein weiteres Zitat von Paul Claudel: „Der Mensch ist nicht zum Vergnügen, sondern zur Freude geboren.“ Möge das Publikum sein Vergnügen haben, die Freude aber soll bleiben und alle Gäste zur Wiederkehr nach Langenlois bewegen!



Infos: www.operettelangenlois.at

Fotos: Ulli Paur


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Homepage: www.langenlois.gv.at

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