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Neues Feuerwehrauto für Gobelsburg

Ab sofort sind die Kameraden der Feuerwehr Gobelsburg-Zeiselberg mit 290 PS und noch mehr Engagement im Dienste der Allgemeinheit unterwegs!
Der Samstag war nämlich ein Feiertag in Gobelsburg. Stolz präsentierte diese wichtige Blaulichtorganisation ihr neues Einsatzfahrzeug, das beim Festakt am 4. Mai gesegnet wurde. Ein geschichtsträchtiger Tag war es außerdem, denn vor genau 144 Jahren wurde die Wehr am 4. Mai 1875 gegründet.
Das alte Einsatzfahrzeug musste nach 30 Jahren ersetzt werden, denn es gab keine Ersatzteile mehr für Reparaturen.
Jetzt steht ein modernes ausgerüstetes Hilfeleistungsfahrzeug2 mit einem 3000 l- Wassertank, einer 5-Tonnen-Seilwinde, einem Notstromgenerator, einer  Straßenwaschanlage und vieler anderen wichtiger Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung, freut sich Kommandant Martin Berner.
Beachtliche 398.124,52 Euro wurden dafür investiert, 229.324,44 Euro stellte alleine die Stadtgemeinde zur Verfügung.
Die vielen Ehren- und Festgäste wünschen auf alle Fälle "Gut Wehr und gute Fahrt"!

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Daher lässt man sich in Gobelsburg vom Wetter nicht abschrecken...
... und lädt viele Gäste zur Segnung des neuen Hilfsleistungsfahrzeug 2 ein.
B und C könnte natürlich heute für "best car" stehen, denn Gobelsburg-Zeiselberg präsentiert das bestes Fahrzeug seit Bestehen der Wehr. Hier handelt es sich aber um das wohl wichtigste Utensil in einem Feuerwehrlöschfahrzeug - nämlich die Druckschläuche, deren Dimension in Buchstaben angegeben wird.
Heute feiert man auch den Namenstag des Heiligen Florians, dem Schutzpatron der Feuerwehr. Da ist es nur recht und billig, sich entsprechend zu kleiden und die weißen Handschuhe anzuziehen :-)
Die ersten Geschenke stehen bereits parat - die Fahrzeugpatinnen stellen sich nicht nur mit einem Geldgeschenk, sondern auch mit einer passenden Festtagstorte ein.
Bitte noch um ein bisschen Geduld, bis man sie anschneiden kann - alle Festgäste sind noch nicht da.
Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD und Stadtrat Werner Buder spielen an diesem Abend eine wesentliche Rolle: Der eine stellt seitens der Gemeinde viel Geld für das neue Feuerwehrfahrzeug zur Verfügung, der andere serviert heute köstliches Essen :-)
Die Feuerwehrspitzen wären schon bereit: Viertelskommandant Landesfeuerwehrrat Erich Dangl, Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Martin Boyer und Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Reinhard Mathes sind heute gerne dabei, wenn es gilt, ein bestens ausgerüstetes neues Fahrzeug in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.
Wasser von oben und Wasser von der Musik - das passt gut - also "Wasser Marsch" :-)
Die Hauerkapelle Fels spielt frisch auf und eröffnet mit dem Ruez-Marsch (wer es nicht weiß, die Ruetz ist ein Nebenfluss der Sill in Tirol). Diesem Fluss hat Erwin Trojan den Marsch gewidmet.
Inzwischen ist auch Nationalrätin Martina Diessner-Wais eingelangt, die herzlich begrüßt wird.
Jetzt kann der Festakt beginnen, das Vorzelt und das Feuerwehrhaus Gobelsburg-Zeiselberg sind bis auf den letzten Platz besetzt.
Martin Berner, Feuerwehrkommandant von Gobelsburg-Zeiselberg, begrüßt alle Festgäste und berichtet, wie dieses große Fahrzeugprojekt entstanden ist. Die Reparatur des alten, 30 Jahre alten Fahrzeuges, war nicht mehr wirtschaftlich. Daher entschloss man sich nach vielen Überlegungen zum Ankauf des Fahrzeuges, das heute im Mittelpunkt des Abends steht. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für dieses neue Fahrzeug waren aufgrund der Risikoanalyse und des Stationierungskonzeptes vorgegeben. Der Ankauf wurde wohlüberlegt und sogar dafür eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet, die ein Konzept erarbeitete. Die Gespräche und Beschlüsse mit den politisch Verantwortlichen verliefen positiv, die Förderansuchen beim Landesfeuerwehrverband wurden gestellt, die Ausschreibung erfolgte im August 2017 durch die Stadtgemeinde Langenlois. Die Linzer Firma Rosenbauer erhielt den Zuschlag. Am 18. Dezember 2017 wurde es bestellt, am 14. November 2018 fand eine Rohbaubesprechung in Leonding statt. Neun Kameraden wurden am 18. Februar 2019 bei der Firma Rosenbauer bestens auf das Fahrzeug eingeschult. Mit diesem neuen Fahrzeug können technische, Schadstoff- und Brandeinsätze abgearbeitet werden. Es dient für die nächsten 25 Jahren nicht nur zur Sicherheit der Bevölkerung von Gobelsburg-Zeiselberg, sondern auch weiter über die Gemeindegrenzen hinaus. Der Kommandant bedankt sich bei allen für die Unterstützung bei diesem Fahrzeugankauf.
Technische Daten des Fahrzeuges, das dank Dir. Peter König von den Vereinigten Versicherungskanzleien Krems mit einem Wunschkennzeichen ausgestattet wurde (er übernimmt die Kosten dafür für die nächsten 15 Jahre): Fahrgestell MAN TGM15290 mit Allradantrieb, 290 PS, Radstand 3,90 Meter, Aufbau mit einem 3000 Liter-Wassertank, Hochleistungspumpe mit einer Leistung von 3500 Litern/Minute, eingebauter Lichtmast, eine am Fahrzeug fix montierte Straßenwaschanlage, Seilwinde mit einer Zugkraft von 5 Tonnen, 14 kVA-Notstromaggregat, ein Druckbelüftungsgerät, ein Hebekissensatz, vier Atemschutzgeräte, Schmutzwasserpumpen und alle erforderlichen Mittel für jede Art von Einsätzen.
Stadtamtsdirektor Karl Brunner war am Zustandekommen dieses Projektes maßgeblich beteiligt - Ausschreibung, Bestellung und Förderansuchen gingen über seinen Schreibtisch, ihm wurde dafür gedankt.
Dabei darf man nicht vergessen, dass dieses teure Fahrzeug auch finanziert werden muss:
Förderung vom NÖ Landesfeuerwehrverband: 68.000 Euro, Rückerstattung der Umsatzsteuer: 66.354 Euro, Eigenanteil der Feuerwehr Gobelsburg-Zeiselberg 34.446,08 Euro, Finanzierungsanteil der Stadtgemeinde Langenlois 229.324,44 Euro = ergibt einen Gesamtaufwand von 398.124,52 Euro.
Der Dank gilt auch der Bevölkerung von Gobelsburg und Zeiselberg und den Gönnern der Feuerwehr. Die Spenden bei der Haussammlung ergaben nämlich die stolze Summe von 18.107 Euro.
"Der Humor ist der Regenschirm der Weisen", sagte einst Erich Kästner und das passt gut zur aktuellen Regenwetterlage.
Generalvikar Mag. Leszek Ryzka ist nicht der Schuldige, dass es regnet. Er weist aber die Feuerwehr bestimmt darauf hin, dass Regen nicht nur für die Landwirtschaft und Natur besonders wichtig ist, sondern auch für die Feuerwehren, da sie sonst kein Wasser zum Löschen hätten :-)
Daher sitzt man heute gerne unter dem Zelt bei etwas frischeren Temperaturen und bedankt sich bei der Feuerwehr Langenlois, die diese Überdachung zur Verfügung gestellt haben.
Ehrenbrandinspektor Franz Parth wurde ebenfalls gedankt. Er hat im Vorfeld als zuständiger Stadtrat für das Feuerwehrwesen dafür in Gesprächen gesorgt, dass dieser notwendige Fahrzeugankauf zustande kommt.
Nachdem auch den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gedankt wurde, die 978 freiwillige Stunden in diese Planung gesteckt haben, folgen die Festreden.
Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD betont, dass die Freiwilligen Feuerwehren zu einer wesentlichen Säule der österreichischen Sicherheitsarchitektur geworden sind. Die Anforderungen und die technischen Entwicklungen in den vergangenen 144 Jahren haben sich grundlegend geändert. Die Aufgaben gestalten sich immer umfangreicher und wer immer höhere Anforderungen an die Feuerwehren stellt, muss diese auch bestens ausrüsten. Das kostet eben viel Geld, das mit viel Engagement aufgebracht werden muss, egal ob von der Feuerwehr in vielen freiwilligen Stunden bei Festen oder durch die öffentliche Hand. Er bedankt sich dafür bei allen, die ständig ihre Einsatzbereitschaft üben und auch bei jenen, die dieses hochmoderne Fahrzeug bedienen können und sich dafür in vielen Schulungsstunden ausbilden haben lassen. Dafür stellen die Kameraden immer ihre kostbare Freizeit zur Verfügung, was absolut nicht selbstverständlich ist. Sein Dank gilt auch allen politischen Parteien, die immer hinter den Feuerwehren stehen.
Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Martin Boyer freut sich, dass die Stadtgemeinde Langenlois ihre Wehren immer unterstützt und es gilt die Devise, diese wichtigen Institutionen auch in Zukunft zu erhalten und auszubauen, um die Sicherheit im Lande zu gewährleisten. Jeder Cent in dieses Fahrzeug ist daher gut investiert, denn später gerettetes Leben ist mit Geld nicht aufzuwiegen.
Es feiert ja auch der NÖ Landesverband in diesen Tagen sein 150-jähriges Jubiläum, der auf eine wirklich schöne Erfolgsgeschichte schauen kann. Österreich genießt auf diesem Gebiet eine Sonderstellung, da die Arbeitsleitungen in den Feuerwehren freiwillig geleistet werden. Umso verständlicher ist es, wenn man in gutes Equipment investiert, dass den Kameraden dann den Einsatz erleichtert. Er wünscht der Feuerwehr Gobelsburg-Zeiselberg gute Fahrt mit dem neuen HLF2.
Viertelskommandant Landesfeuerwehrrat Erich Dangl gratuliert ebenfalls in seinem Grußwort herzlich und freut sich, dass hier mit diesem Einsatzfahrzeug in die Zukunft investiert wurde. Er weist auf die besonders wichtige Mitgliederwerbung hin, da die Einsatzbereitschaft immer gegeben sein sollte. Gobelsburg mit 82 Mitgliedern geht hier als gutes Beispiel voran, vor allem, weil mit 14 Mitglieder aktive Jugendarbeit geleistet wird. Er wünscht mit dem neuen Fahrzeug viel Freude und trotzdem wenig Realeinsätze sowie ein unfallfreies Heimkommen.
Nationalabgeordnete Martina Diessner-Wais überbringt vorerst die besten Grüße von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und betont in ihrer Festansprache die Nummer 4.
Am 4. Mai feiert Gobelsburg-Zeiselberg 144 Jahre Bestandsjubiläum und das neue Feuerwehrauto hat rund 400.000 Euro gekostet. Dass sechs Feuerwehren in einer Gemeinde eine echte Herausforderung für eine Gemeinde sind, weiß die Politikerin aus dem Waldviertel. Umso mehr hebt sie den einmalig hohen Gemeindebeitrag hervor, der zu diesem neuen Fahrzeug geleistet wurde. Dafür bedankt sie sich beim Bürgermeister. Diese gute Ausstattung gewährleistet die Sicherheit bei den Einsätzen. Sie bedankt sich abschließend bei allen für den freiwilligen Dienst am Nächsten.
Applaus für alle, die jetzt viel geredet haben :-)
Jetzt dauert es nur mehr 17 Minuten bis zum gemütlichen Teil :-)
Gemeinderätin Ing. Anita Stemberger-Chabek hält einen besonderen Augenblick fest.
Die Kameraden Parth und Schuh schmunzeln. Da steht wohl ein heiterer Punkt außer Programm auf der festlichen Tagesordnung.
Die Partnerfeuerwehr Geratskirchen (Niederbayern) wurde eingangs schon begrüßt. Jetzt werden der 1. Vorstand Walter Kronberger und der Kommandant Jürgen Rettenbeck vor den Vorhang gebeten.
Ein gutes Geschäft: 2 Flaschen Wein werden gegen vier Kisten Bier getauscht :-)
Walter Kronberger bedankt sich für die Einladung zum heutigen Fest. Besonders wichtig ist es bei einem neuen Fahrzeug: Üben, üben und wieder üben, damit jedes Detail sitzt. Und wer brav übt, hat eine Belohnung verdient. Ein Bierstehtisch, variabel einsetzbar, für den kleinen Durst, wird übergeben :-)
Dieses Modell, das im Gobelsburger Feuerwehrhaus einen Ehrenplatz bekommt, wird genau inspiziert und wahrscheinlich bald Nachbauer finden :-)
Abschnittskommandant Reinhard Mathes wünscht "seiner" Feuerwehr alles Gute und gratuliert zum neuen Fahrzeug. Er bedankt sich mit Bildtafeln bei der Feuerwehr und bei der Arbeitsgruppe für die geleisteten Stunden rund um den Fahrzeugankauf.
Dankbarkeit und Wertschätzung ist wichtig!
Geschenke von außen gibt's auch. Der Club der Gobelsburger Schlankler mit Präsident Franz Mathes ergreift das Wort. Diese Mannen stellen alljährlich ihren Reinerlös von Veranstaltungen guten Zwecken zur Verfügung.
Die Männer stellen sich mit einem 1000 Euro-Scheck ein, worüber sich die Feuerwehrmänner sehr freuen und sich dafür bedanken.
Gedankt wird mit einer Flasche Wein mit offensichtlich minimalistischem Inhalt.
Franz Mathes kann man aber nichts vormachen - in dieser Feuerwehr-Bouteille sind Gott sei Dank mindestens drei Liter drinnen :-)
Generalvikar Mag. Leszek Ryzka weiß es: Auch wenn bei der Feuerwehr Profis am Werk sind, so sucht man doch immer wieder Schutz von oben und so soll auch das neue Auto mit Gottes Segen zu den Einsätzen fahren.
Selina zitiert in der Lesung aus dem Markusbrief. "Wer der Erste sein will, soll der Letzte und Diener aller sein."
Regenwasser und Weihwasser - eine ordentliche Segnung von oben - da sollte dann nichts mehr schief gehen.
"Herr erhöre mein Gebet und lass mein Rufen zu dir kommen. Du hast den Menschen für die Gemeinschaft geschaffen und zu gegenseitiger Hilfeleistung gerufen. Daher segne dieses neue Fahrzeug, das heute in seinen Dienst gestellt wird. Gib, dass es durch seinen Einsatz Gefahren abwehrt und in Unglücksfällen helfen kann."
Die Patinnen Sonja Amon...
... und Andrea Berner reihen sich heute in die Gruppe ....
... aller Fahnen- und Fahrzeugpatinnen in Gobelsburg und Zeiselberg ein.
Mit der Niederösterreichischen Landeshymne...
... geht der Festakt feierlich zu Ende.
Diese denkwürdige Stunde wird natürlich fürs Foto- und Filmarchiv festgehalten.
Jeder konnte sich anschließend ein Bild vom neuen Fahrzeug...
... mit all seinem umfangreichen Equipment machen.
Mit dem offiziellen Gruppenbild geht es zum gemütlichen Teil, der angeblich trotz, oder wahrscheinlich wegen dem Schlechtwetter sehr lange gedauert hat :-)



Fotos: Ulli Paur


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