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Mittelschule hebt musikalisch ab

UFO - Kein Wunsch ist schnuppe

Traditionell verabschieden sich die vierten Musikklassen der Neuen Mittelschule Langenlois vor den Sommerferien immer gekonnt mit einem besonderen Musical.
Heuer lud die Klasse 4M samt ihren musikalischen Gästen in der Gartenbauschule Langenlois zu einem musikalischen Wochenendtrip in den Weltraum ein.
Extrem gut einstudiert wurde das Schul-Musical "UFO - kein Wunsch  ist schnuppe" (von Gerhard A. Meyer und Thomas Haag, erschienen im Fidula-Verlag).
Fazit nach dem spektakulären Kurzausflug ins All: Super Chor, super Schauspieler und Sänger, super Band, super Ton- und Lichttechnik = einfach ein gelungener Musical-Abend, zu dem man den engagierten Kindern und ihren Lehrerinnen und Lehren wirklich gratulieren darf.

Völlig "schnuppe", wenn es jetzt regnet, die Neue Mittelschule tritt ja im Festsaal auf :-)
Fein wäre es, wenn es dann in eineinhalb Stunden trocken ist.
Im Saal herrscht schon leichtes Lampenfieber. Ob der Tontechniker Poldi Denk das wohl auch kennt?
Auf alle Fälle sind die Space-Girls noch ganz relaxed.
Für Sebastian wird es wohl der letzte Auftritt in der Mittelschule sein. Schade, er ist ein begnadeter Schauspieler und Musiker!
Poldi Denk hat noch viele Auftritte vor sich. Das Allround-Genie gestaltet nicht nur feine Schul-CD's von derartigen Aufführungen, er ist auch mit seiner bekannten Band Dreamers laufend on tour.
Acht Szenen beinhaltet dieses schwungvolle Musical...
... und auf die sind schon viele Gäste im Festsaal gespannt, darunter auch Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD, Mittelschulobmann Raimund Vesselsky, Schuldirektor Mag. Erich Broidl und der Mittelschuldirektor aus Krems, Alfons Russ.
Zu Beginn spielt die Band drei bekannte Schlager zur Einstimmung und passend zum Thema...
Fly me to the moon, dann Flying to the air und ...
... und Codo zum Schluss, der im Sauseschritt düst und die Liebe vom Himmelsritt mitnimmt.
Die ersten Beifälle waren schon einmal gerechtfertigt.
Schuldirektor Mag. Erich Broidl begrüßt alle Gäste aufs Herzlichste und wünscht den Schülern toi, toi, toi. Für ihn wird es auch einer seiner letzten offiziellen Auftritte sein, denn er verabschiedet sich demnächst in die Pension.
"Wir schreiben das Jahr 2164. In einer sternenklaren Nacht beobachten drei Geschwister die Sternschnuppen, die immer wieder am wolkenlosen Himmel aufblitzen. Lena ist die älteste der drei, Lincoln der Mittlere und Lisa die Jüngste. Ob sie sich etwas wünschen? Klar! Wünsche und Träume, die gibt es immer noch, auch im 22. Jahrhundert. Nur Lincoln sieht das ein bisschen nüchterner als seine Schwestern, jedenfalls tut er so :-)
Früher gab es im Fernsehen die beliebte Sendung "Wünsch dir was!"
Heute singt der Chor das Lied mit dem gleichen Titel.
Evelyn Unger hat mit den Kindern viel geprobt. Immerhin gilt es, ein fast 50-seitiges Manuskript auswendig zu lernen. Jetzt singen sie über Sternschnuppen in der Dunkelheit, die die Träume mit Heiterkeit erhellen.
"Schau, Sternschnuppen! Wünsch dir geschwind was..."
Lincoln und der Sternenstaub - er erklärt seinen Schwestern, dass Sternschnuppen bis zu 200.000 Stundenkilometer fliegen und dann einfach verglühen...
2. Szene: Im Indianderladen, wo sich die Geschwister einen Sternschnuppenshake gönnen und sich für ihren Kurztrip zur Weltraumstation "Overfly 2" vorbereiten.
Die Geschwister wünschen sich nämlich, dort ihr verloren gegangenes UFO wiederzufinden.
Und ihnen wurde mit auf den Weg gegeben, dass eine Kraft von Wünschen ausgeht und dabei viel passieren kann, wenn sie in Erfüllung gehen. Ein bisschen Sternenstaub, in Amuletts versteckt, soll den Kindern dabei helfen.
Die Requisiteure sind besonders wichtig und bauen während des nächstens Songs das Bühnenbild um. Es gibt ja immer zwei Seiten - z.B. jene vor und jene hinter der Bühne. Darum handelt das folgende Lied von den zwei Seiten der Medaille. "Du musst immer zwei Seiten der Medaille sehn, willst du im Leben einen Schritt weitergehen. Die eine Seite liegt glänzend im Licht, die andere Seite siehst du nicht.
Letzter Aufruf: Reisende für das Spaceshuttle XXL 23 zur "Overfly 2" bitte Platz nehmen.
Pilot Sebastian, Dylan und Berit heißen ihre Gäste willkommen und geraten über dem Nordpol in einen Meteoritenschwarm - daher wird es ein bisschen turbulent und sie singen dabei "Ein Schwarm von Meteoren.
Zum Weltraumprogramm gehört auch der Auftritt der Space Girls.
"Unser Leben ist geil, den wir haben Style..."
So singen die angeblichen Siegerinnen von "Space's Next Top Model" mit ihren abgefahrenen Raumanzügen der Saison.
Und was bietet der Weltraumausflug als nächstes Highlight?
Sie kündigte gleich den...
... Roboter an, der die Weltraumtouristen mit der Frage "Wollt ihr ans Ruder" zu einer Fahrt im All einlädt.
... dann zieht euch die Schutzanzüge an...
... und ab die Post mit den Weltraumscootern. Denn sie wollen mal richtig frei sein, mal richtig high sein, mal richtig Gas geben, mal durchs All schweben, mal selbst am Steuer sitzen und durch den Weltraum flitzen.
Was da alles zu sehen ist!!!
Und der Schulchor begleitet die fünf Freunde musikalisch, die sich auf Reise machen.
Toll sind die kleinen Scooter, mit der man die Reise zum Mond antritt. Mit dem könnten sie sogar ihr verlorenes UFO einholen. Sie vergessen jetzt die Zeit, sie gelangen ans Ziel, denn es ist nicht mehr weit.
Aber Achtung...
Auch die dunklen Wünsche spielen heute noch eine Rolle. "Wir sind düster wie die Nacht. Uns hat sich jemand ausgedacht, der jedermann zerstören will, der ihm das Glück verwehren will, der mit seiner Willenskraft am liebsten Katastrophen schafft."
"Wut und Ärger sind uns recht. Konkurs und Scheidung, auch nicht schlecht. Sozialer Abstieg, Insolvenz, destruktive Intelligenz. Wir sind düster wie die Nacht. Uns hat sich jemand ausgedacht."
Jetzt tritt Sebastian Ettenauer als Sternschnuppensammler auf den Plan.
Er meint: "Stört den Garten der Wünsche nicht..."
Szene 7 spielt wieder im Indianderladen, wo Lisa und die Indianerian den Song "Nur im Märchen" singen...
"Nur im Märchen hast du drei Wünsche frei, nur im Märchen träumst du dein Glück herbei. Nur im Märchen liegst du zwei Mal daneben und bei dritten Mal wird dir alles gegeben."
Die Indianerin aber ist weise: "Vergiss nicht das Haus deiner Träume. Es gibt dir Geborgenheit. Das Haus deiner Wünsche steht immer für dich bereit. Und weißt du auch mal nicht weiter und draußen sieht's trostlos aus, dann spürst du im Herzen: Es gibt ein vertrautes Haus."
Und weil man eben auch im Leben drei Wünsche frei hat, ging der von Lisa in Erfüllung. Sie ist jetzt wunschlos glücklich, denn ihre Freunde sind wieder da, die sie nie mehr verlieren möchte.
"Egal, was passiert ist, unser Weg war weit. Wo nahmen wir die Kräfte her? Eure guten Wünsche haben uns befreit. Jetzt haben wir keine Wünsche mehr."
Und dieses Gefühl spiegelt sich auch im nächsten Lied wider: "Denn wir sind wunschlos glücklich, mit euch zu leben, wunschlos glücklich, euch ganz nah zu spürn...
... Ja, wunschlos glücklich, mit euch zu schweben, wunschlos glücklich, euch nie mehr zu verliern."
Man hat die Kraft beim Singen gespürt, die von den Träumen ausgeht :-)
Dylan, Berit und alle kommen nochmals auf die Bühne. Beschwingt hat es angefangen und genauso hört dieses Stück auf und zwar mit dem Song: "Mond tanzt mit Erde, ganz ungewohnt..."
Alles im Leben hat ein Ende, so dieses Stück und auch dieses Schuljahr. Sebastian und Samuel verabschieden sich daher im Namen ihrer Klasse von den Lehrerinnen, die sie durch vier Jahre Neue Mittelschule begleitet haben.
Evelyn Unger war jene, die die Kinder begeistert durch den Musikunterricht geführt hat.
Blumen und überaus nette Abschiedsworte gab es für jene Pädagoginnen, die heute anwesend waren.
Einen Sonderapplaus bekamen jene Schülerinnen und Schüler, die in folgende Rollen geschlüpft sind:
Alan: Valentin Schmitzberger
Lincoln: Samuel Burgstaller
Emma: Leionie Mühlböck
Lisa: Klara Burger
Lena: Emely Wegenberger
Indianerin: Martina Mang
Roboter: Leon Eisenbock
Dylan: Pascal Pfeifer
Berit: Lena Rössler
Pilot: Sebastian Gartner
Sternschnuppensammler: Sebastian Ettenauer
Gäste: Vanessa Mach, Magdalina Varga, Linda Hiesböck, Emmy Ye
Sternschnuppen und Space Girls: Adela Nati, Rahela Balan, Lena Frauscher, Rut Nati
Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD gratuliert den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern zum Talent und zur gelungenen Veranstaltung.
Der Abend geht gemütlich zu Ende...
... denn der Elternverein sorgte für einen netten Ausklang des Abends.
Einer, der immer gut gelaunt ist, obwohl jetzt noch sehr viel Arbeit auf ihn wartet, ist Poldi Denk, zuständig für Technik und Licht.
Zum Wohl auf einen neuen Lebensabschnitt - mögen sich alle Wünsche erfüllen.



Fotos: Ulli Paur


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