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Martini - heuer einmal anders

Der 11. November ist ein traditioneller Tag, für das Burgenland sogar der Landesfeiertag.
Dabei gedenkt man dem Hl. Martin, nicht nur beim Martini-Gansl-Essen, sondern vor allem bei Laternenumzügen mit Kindern, die ihre selbstgebastelten Leuchten stolz präsentieren.
Heuer wird es leider nicht so oft öffentlich zu hören sein, das bekannte Lied:
"Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Mein Licht ist schön, könnt ihr es sehn? Rabimmel, rabammel, rabumm."

Es leuchtet aber trotzdem, nämlich in allen Kindergärten und vielen Häusern der Stadt, die diese "Laternenaktion" mittragen.
Dabei wird der Hl. Martin in den Vordergrund gerückt, der Menschsein auf besondere Weise demonstrierte. Mit seinem Schwert zerschnitt er seinen Mantel und teilte ihn mit einem Bettler, der ohne ihn erfroren wäre.

Im Kindergarten Langenlois waren Scherenschnittkünstlerinnen am Werk. Mit ihren besonderen Fensterbildern hellt man die dunklen Tage auf, die auch schon ein wenig an den Advent erinnern.
Die Kindergartenpädagoginnen werden den Kleinen mit dieser gelungenen Schattenspiel-Theaterkulisse die Geschichte vom Hl. Martin erzählen.
Die Leuchtprojekte in unseren Kindergärten. So präsentiert sich der Landeskindergarten Haindorf.
"Ein Licht, das von innen her leuchtet, kann niemand löschen, so ein Sprichwort aus Kuba.
Kleine Kunstwerke wurden da gebastelt.
Herzlich leuchtende Grüße kommen aus dem Kindergarten Schiltern.
Der Kindergarten Zöbing stellte das Wunder vom Mantel so dar - und so steht's geschrieben: "Martin ritt an einem eiskalten Winterabend auf ein Truppenlager nördlich von Paris zu. Am Stadttor traf er einen halbbekleideten Bettler, der ihn um eine Gabe bat. Da Martin weder Geld noch Essen bei sich hatte, griff er nach seinem Offiziersmantel, zerteilte ihn mit seinem Schwert in der Mitte und gab eine Hälfte dem vor Kälte zitternden Bettler. Der Legende nach erblickte Martin in der darauffolgenden Nacht Jesus, der mit der Hälfte seines Mantels bekleidet war und zu den Engeln sagte: 'Martin, der erst auf dem Weg zur Taufe ist, hat mich mit diesem Mantel bekleidet'. Worte, die bedeuten: "Was du einem meiner geringsten Brüder tust, das tust du mir".

Stimmig leuchten die Laternen im Kindergarten Gobelsburg.
Und die Betreuerinnen im Eltern.Kind.Zentrum Kamptalerchen sehnen sich, so wie alle, nach einer covidfreien Zeit und auf einen normalen Betrieb.

Stationenweg zum Thema "MENSCH"

Weil heuer coronabedingt auch das "Fest der 1000 Lichter" nicht in der Stadtpfarrkirche Langenlois durchgeführt werden kann, haben sich Jugendleiter Stefan Schmalhofer, Pastoralassistent Johannes Leitner und die Schülerinnen und Schüler der Wirtschafts- und Sozialschule Langenlois ein besonderes "MENSCH-Projekt" ausgedacht.
Auch dieses Thema passt gut zum Martins-Fest.

Noch bis Ende November ist es möglich, sich über das "Thema Mensch" in der Pfarrkirche Langenlois Gedanken zu machen.
Pastoralassistent Johannes Leitner und Jugendleiter Stefan Schmalhofer laden dazu herzlich ein.
Und oft ist die Antwort auf die gestellten Fragen gar nicht so einfach.
Jeder Mensch sollte sich in den Spiegel schauen können.
Ein Novum in der Kirche. Eine gemütliche Couch und Sitzkissen vor einem Büchertisch laden zum Niedersetzen, Verweilen oder auch Meditieren ein.
Wer will, kann auch seine Botschaften schriftlich kundtun.
Wenn man erkannt hat, was Menschsein ausmacht, wird man belohnt!
Sogar doppelt, weil man dazu auch noch eine Aufgabe erledigen sollte.
Dieser "menschliche Stationenweg" ist eine runde Sache und...
... noch zumindest bis 25. November 2020 in der Pfarrkirche Langenlois zu erleben.


Fotos Teil 1: zur Verfügung gestellt von den Kinderbetreuungseinrichtungen

Fotos Teil 2: Ulli Paur


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