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Kobalo - Rhythmen aus Westafrika

Der Langenloiser Verein LaKult lädt immer wieder gerne ausländische Gäste ein, um andere Kulturen kennen- und schätzen zu lernen. Einmal mehr wurden afrikanische Musiker in Langenlois begrüßt.
Im Rahmen des "Langenloiser Herbstes" trat am Sonntag, dem 4. November 2018, im Arkadensaal Langenlois die Gruppe KOBALO auf.
Bemerkenswert waren ihre Musikinstrumente, die zum Herbst passten. Gespielt wurde unter anderem mit und auf großen und kleinen Kürbissen.
Viele Interessierte genossen diesen extravaganten Musikabend sehr.

Drei Musiker aus Westafrika und ein "Ersatz-Gitarrist" aus Österreich werden heute in Langenlois aufspielen.
Kulturen sind in Bewerbung: Initiiert wurde der Auftritt in Zusammenarbeit der Kunst- und Kultureinrichtung am VIDC, dem Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit mit dem Langenloiser Kulturverein LaKult. Und es sind wieder viele interessierte Gäste gekommen, was den Veranstalter natürlich sehr freut.
Kobalo bedeutet Kürbis...
... und auf diesen Instrumenten spielen die musikalischen Gäste.
Ausgehöhlte und adaptierte Kürbisse haben einen geeigneten Resonanzkörper für Musikinstrumente.
Bei der Gruppe Kobalo steht das Lebenselexier Wasser im konzertanten Mittelpunkt. Inspiriert von der Musik ihrer Vorfahren, spürt das Trio (bzw. Quartett) der spirituellen Welt der westafrikanischen Wassergeister nach.
Musikalische Kürbisse: Auch das Balafon besteht aus Holz-Klangstäben und Kalebassen – wiederum hohlen Kürbissen.
Dazu passt ganz gut eine Kora, eine mit beiden Händen gezupfte westafrikanische Stegharfe.
Dieses erfrischende und belebende Konzert gefällt unter anderem der Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter, dem Veranstalter Gemeinderat Matthias Fürpaß und Mag. Wolfgang Kühn.
Ngoni nennt man drei- oder viersaitige gezupfte Langhals-Spießlaute. Dies könnte eine sein, die von Karim Sanou aus Burkina Faso gespielt wird :-)
Wenn man genau aufpasst, hört man, was die Tama = Sprechtrommeln in Westafrika, für Geschichten vom Alltag in den Dörfern Westafrikas erzählt. Djakali Kone aus Burkina Faso spielt sie gekonnt.
Dr. Martin Trisko ist eigentlich Arzt, aber in seiner Freizeit unterstützt er gerne musikalisch diese Gruppe aus Westafrika!
Ebenfalls aus Burkina Faso kommt Louis Banou - er spielt Balafon, Ngoni und Djembe.
An diesem Abend wird natürlich auch die erste CD mit dem Titel "Fasokan" präsentiert, das Ergebnis jahrelanger musikalischer Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt dieses musikalischen Konzepts: Jede Menge Kürbisse und Wasser! Denn auch Burkina Faso ist vom Klimawandel und der Ausdehnung der Wüste unmittelbar bedroht.
Es rauschte, plätscherte, gurgelte, erfrischte und belebt! Danke KOBALO für diesen nicht alltäglichen Musikabend in Langenlois.



Fotos: Ulli Paur


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