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Kino in der Kirche

Die Stadtpfarrkirche Langenlois ist seit Jahrhunderten ein Treffpunkt für Gläubige, die dort ihre Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten, Begräbnisse feiern. Das Gotteshaus wird auch laufend für Konzerte verwendet.
Einen besonderen Abend ließen sich die Verantwortlichen am 14. September 2018 einfallen. Man lud alle Interessierten zu einem Novum ein. Es fand dort nämlich der erste Kino-Abend statt. Entschieden haben sich die Verantwortlichen für den Film Maria Magdalena von Garth Davis, der das Wirken Jesu eindrucksvoll aus der Sicht einer Frau beschreibt.
Vor und nach der Filmaufführung gab es Gelegenheit zu kulinarischen Verkos­tungen und Gesprächen am Platz vor der Kirche, beschützt von Kirchturm und Linde.

Ein aktueller Film steht heute am Kinoprogramm.
Stimmt - Filme schaut man normalerweise im Kino - heute wird man aber in die Stadtpfarrkirche "umgeleitet".
Pastoralassistent Johannes Leitner heißt alle herzlich willkommen.
Und das Interesse ist groß. Die Kirche füllt sich langsam.
Gespannt wartet man auf den Film.
Kirche als Kino - heute sicher etwas Besonderes in Langenlois.
Stadtpfarrer Mag. Jacek Zelek begrüßt alle dazu herzlich.
Gabriell Erd erläutert kurz die Filmbiographie. Die Würdigung Maria Magdalenas als "Apostola Apostolorum" (Apostelin der Apostel) fand zuletzt 2016 ihren Ausdruck in einem vom Papst Franziskus ausdrücklich erwünschtem Dekret der Gottesdienst-Kongregation.
In der Bibel erfahren wir nur sehr wenig über Maria Magdalena. Es wird erwähnt, dass sie eine Frau war, der sieben Dämonen ausgetrieben wurden. Wenn Frauen in der Bibel erwähnt werden, ist es stets Maria Magdalena, die die Liste anführt. Sie muss also eine Sonderstellung gehabt haben.
Peter Hasenberg, Filmexperte bei der deutschen Bischofskonferenz: "Der Regisseur versucht, dem Zuschauer diese Figur nahe zu bringen. Man kann sagen, dass vieles nicht durch die Bibel abgesichert ist. Aber ich denke, dass das, was die Drehbuchautoren erfunden haben, ganz im Geiste der Bibel ist - nicht spekulativ - und sie der Figur nicht irgend etwas andichten."
Los geht's! Kirchenbank statt gepolstertem Kino-Stuhl - eine neue Erfahrung für Cineasten :-)
Maria Magdalena ist ein Film, der kontinuierlich und manchmal sogar schmerzhaft mit unseren Erwartungen bricht.
Es könnte auch sein, dass er den Zusehern ein anderes Wahrnehmen und ein neues Verstehen ermöglicht.
Der Film führt möglicherweise auch dazu, dass man die kitschigen Bilder hinterfragen muss.
Maria Magdalena war bei der Kreuzabnahme Jesu beteiligt und verharrte nach der Grablegung zusammen weinend am Grab (Matthäusevangelium).
Über den Film diskutierte man dann in der Kirche...
... oder vor der Kirche.
Statt Popcorn gab es ganz leckere Sachen, kredenzt von Lama und ihren Freunden.
Wolfgang Almstädter übt schon für Sonntag, wenn LALO im Cafe & Wein aufkocht und einschenkt :-)
Das "Kino in der Kirche" ist eine weitere Aktion in der Reihe GLAUBE 3.0 des Teams für Öffentlichkeitsarbeit. Damit möchte die Pfarre Langenlois den Glauben und das Leben miteinander ins Gespräch bringen und das ist wieder gelungen!

 

Fotos: Ulli Paur


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