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Kalender für gute Zwecke

Die Schülerinnen und Schüler der WISO Langenlois machen einmal mehr von sich reden.
Bekannt sind sie für ihr soziales Engagement, dass sie am 18. Februar 2020 einmal mehr unter Beweis gestellt haben.
Sie gestalteten als Unterrichtsprojekt mit ihren Grafiken den Fastenkalender 2020 der Steyler Missionare.
Dieses Druckwerk wurde in der Schule präsentiert und dabei allen gedankt, die daran mitgearbeitet haben.

Jugendliche teilen in Wort und Bild ihre Empfindungen zum Thema Liebe mit, die das Wichtigste ist, um die Welt zusammenzuhalten.
Direktor Mag. Klaus Doujak begrüßt alle, die heute bei der Präsentation des Fastenkalenders anwesend sind.
Die Schüler der 3 HLS sind jene Kreativen, die sich bereits im Vorjahr mit der grafischen Gestaltung des aktuellen Fastenkalenders beschäftigt haben.
Schwester Hildegund und Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD im vertieften Gespräch.
Die Professorinnen MMMag. Theresa Lichtenegger und Gabriele Strasser haben die Schülerinnen und Schüler bei diesem Grafikprojekt unterstützt.
MMMag. Lichtenegger erzählte den Werdegang dieses Projektes. Der Idee dazu entstand bereits vor drei Jahren beim "Theo-Tag" in St. Pölten, wo die Schüler einen Fastenkalender geschenkt bekommen haben. Da dieser so gefallen hat, wurden die Steyler Missionare um weitere Exemplare gebeten. Diese wiederum luden die Schule ein, gleich einen der nächsten Kalenderausgaben selbst zu gestalten.
In den Religionsstunden wurde das vorgegebene Thema "Gott ist Liebe" er- und bearbeitet und in weiteren Schritten auch grafisch umgesetzt. Es waren nicht nur Herzen und Sonnenuntergänge gefragt, Bilder durften auch "wehtun" und kritisch sein.
Pater Franz Pilz von den Steyler Missionaren bedankte sich ebenfalls bei allen. Er erklärte den Hintergrund dieses Druckwerkes, der vom damaligen Bischof Florian Kuntner in den 70iger-Jahren forciert wurde. Er gratulierte der Schule zum gelungenen Werk. Seine Ordensgemeinschaft schaut schon lange über den "Kirchturmrand" hinaus in die weite Welt und unterstützt wertvolle Projekte in Ländern, in denen es Menschen nicht so gut geht.
Aus dem Spendenerlös für den Fastenkalender wird heuer die größte Flüchtlingssiedlung der Welt mit einem Beitrag von 31.220 Euro unterstützt. "Bidi-bidi" heißt sie und liegt im Nordwesten Ugandas. Es leben dort 270.000 Südsudanesen, die dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat entflohen sind. Der überwiegende Teil der dort Lebenden sind Frauen, Kinder und Jugendliche.
Eine kurze Präsentation zeigt das Leben in dieser Region.
Es sind hauptsächlich Frauen, die sich dort um alles kümmern. Und diese gilt es zu unterstützen.
Von ihrer Verantwortung und ihrem Einsatz hängt nämlich das physische Überleben, das seelische Wohlbefinden und die geistige Gesundheit der Kinder und Jugendlichen das Lagers ab. Damit das funktioniert, müssen sie geschult werden.
Diese neun Motive von den Langenloiser Schülerinnen und Schüler prägen den Fastenkalender 2020.
Damit wird das Sozialprojekt "Female Headed Families" unterstützt.
Es machten sich viele zu diesem Thema gute Gedanken.
Applaus zum gelungenen Werk ist daher angebracht.
Als Dankeschön für die Unterstützung der Schüler gab es für die Professorinnen einen Blumengruß aus St. Gabriel von den Steyler Missionaren.
Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD gratuliert der Schule, die durch dieses Druckwerk die wertvolle Arbeit der Missionsschwestern in Afrika großartig unterstützt. Es passt auch gut zur weiteren Ausbildung in dieser Fachschule für Sozialberufe.
Eine Wortspende von Miriam (16) lautet zum Beispiel: "Liebe: Nicht hungerstillend, nicht durstlöschend, trotzdem notwendig. Liebe: Nicht angreifbar, nicht loslassbar - trotzdem hier. Liebe: Nicht da - nicht fort - immer in uns."
Der Stadtchef gibt zu bedenken: "Die 'erste Welt' - nämlich unsere, hat bis zum heutigen Tag verabsäumt, die Menschen in der 'dritten Welt" gut zu unterstützen. Dort wurden aber Ressourcen abgesaugt, die für uns veredelt und ideal verkauft wurden, um Profit daraus zu schlagen, unser hoher Lebensstandard wurde daraus entwickelt und viele wurden dabei in Armut zurückgelassen." Daher muss immer wieder der Aufruf gestartet werden, hier mitzuarbeiten, dass das Leben in diesen Ländern für die Menschen besser wird."
Daher lautet die globale Devise: "Keinen im Regen stehen lassen!"
Die Worte des Bürgermeisters machen nachdenklich, denn keiner von uns würde unter diesen widrigen Umständen leben wollen und wahrscheinlich auch nicht können, denen Unzählige ausgesetzt sind.
Mit einem Kalenderexemplar und einem Danke werden die Schüler belohnt.
DANKE für eure wertvolle Mitarbeit!
Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen. Hier löst Bürgermeister Mag. LEOPOLD noch ein Versprechen für die Klassenkasse ein. Die Schulsprecher bedanken sich dafür :-)
Das Foto für die Presse!
Licht- und Schattenseiten gibt es viele im Leben. Mit dem Kauf dieses Kalenders kann man den Schatten vielleicht etwas dezimieren. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten kommt auch vom Bürgermeister.
Gemütlich machen ist erlaubt, wenn man Gutes geleistet hat!
"Wir erwarten Liebe, doch wir geben sie nicht. Wir sehen das Leid der Menschen, doch wir helfen ihnen nicht... wir erwarten Respekt, doch respektieren nichts, wir wollen vieles, doch geben nichts... Willst du etwas geben?" Fragen von Ivana Uglarjevic (17).



Mehr Infos unter: www.steylermission.at

Fotos: Ulli Paur

 

 


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