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Junges Langenloiser Theater begeisterte

Lonesome Lucky Luke

Die Theatergruppe um Gabrielle Erd ist eine besondere. Seit einigen Jahren schlüpfen interessierte Kinder in andere Rollen und beeindrucken mit ihrer Kreativität und Begabung immer wieder Groß und Klein.
Heuer begab sich der einsame Lucky Luke mit Tim und Struppi auf die Suche nach dem Sinn des Lebens.
Und der wurde bei zwei Aufführungen im Hof der Kamptalerchen offensichtlich am Donnerstag, 13. Juni 2019, gefunden.

Das Eltern.Kind.Zentrum in Langenlois ist eine besondere Stätte, in der sich die Kleinen und Großen wohl fühlen.
So auch am beworbenen Spieltag, an dem zwei Aufführungen am Programm standen.
Im Schminkraum geht es schon lustig zu.
Was der Apfel und das Feuerzeug für Aufgaben haben, wird sich herausstellen.
Rosenduft zieht sich durch den Zuschauerraum, der sich im Hof befindet.
Keyboarder Wolfgang Almstädter hat seine Instrumente und technischen Geräte aufgebaut. Es könnte dann bald losgehen.
Aber nicht, bevor man sich noch ordentlich abkühlt. Die sommerlichen Temperaturen fordern heute sowohl Zuschauer als auch die jungen Schauspieler.
Okay, wenn schon Dusche, dann für alle :-)!
Okay, dann müssen wir uns noch ein wenig gedulden...
... bis die Publikumsabkühlung erfolgt ist :-)
Aber jetzt geht's musikalisch los...
Lucky Luke reitet mit seinem selbstgebastelten Pferd Jolly Jumper singend ein: Ich bin der Star und Westernheld, der sich dem Bösen entgegenstellt! Aber einsam ist er halt und offensichtlich verliebt, weil ihm die schöne Vivien den Kopf verdreht hat.
Jetzt tritt Zorrino alleine auf die Bühne und erzählt über das verschwundene heilige und kostbare Buch. Der Schatz seines Stammes, das Buch über den Sinn des Lebens…
Gabrielle Erd ist nicht nur fürs Einstudieren und das Bühnenbild und das Stück verantwortlich, sondern auch für die Requisiten - tüchtig!
Da ist sie die schöne Vivien, die einfach selbstbewusst feststellt: "Spieglein, Spieglein an der Wand Ich bin die Schönste im ganzen Land! Niemandem geb` ich meine Hand, außer für einen Ring mit Brillant!

Offensichtlich ist sie wirklich die Hübscheste, da alle ein Selfie mit ihr wollen.
Lucky Luke lässt all seinen Charme spielen: "Hab` leider keinen Ring mit Brillant, bin aber trotzdem als Cowboy charmant. Schönstes Kind hier im Westernland, ich bitte dich auf Knien um deine Hand!"
In der nächsten Szene suchen Tim und Struppi nach einer neuen Szene. Vielleicht sollten die beiden einmal raus gehen, hier wird ihnen wohl keine Geschichte über den Weg laufen!
Schau, was da in der Zeitung steht: „Wertvolles Buch der Inkas spurlos verschwunden“! Nicht schon wieder Peru! Müssen wir da jetzt hin, Struppi?"
In der Tagespresse: Nachdem alle Orangenbäume im peruanischen Amazonasgebiet der Rodung durch Großkonzerne zum Opfer gefallen sind, besinnt sich die indigene Bevölkerung auf ihr kulturelles Erbe. Dabei bemerkten die Indios, dass sich ihr wertvollstes Kulturerbe, ein antikes Buch, nicht mehr in der Schauvitrine im Inkariy Museum in Calca, Urumbama in Peru befindet.
Nächste turbulente Szene: Der Ausbruch der Daltons!
Lustig geht's da beim Gefängnisausbruch zu und ...
"Ich lebe unerhört solide und habe nie ein Rendezvous, ich gehe höchstens mit den Brüdern in eine Bank rein ab und zu. Mama sagt, so muss das bleiben, und sie füttert mich wie toll,
doch so geht’s nicht ewig weiter, denn das Fass ist langsam voll."
Einer der Daltons, nämlich Averell, will endlich selber kochen, er will endlich eine Frau, will sie verwöhnen 1000 Wochen, das weiß er jetzt schon ganz genau."

Dem Publikum gefällt das Stück sehr gut!
Wie halt Mütter so sind, sie wollen ihre Buben selber versorgen und das geschieht in diesem Stück sehr ausgiebig - tja, die Gefängniskost war sehr karg und jetzt ist der Hunger umso größer :-)
Die Fotografin konnte leider nicht bis zum Happy End bleiben, aber es gab eines: Ein Grund mehr, sich die Theaterstücke der Gruppe "no peanuts" das nächste Mal anzusehen.
Mit dem Schlusssong ist aber viel gesagt:
"Nicht alle sind gleich, aber gleich sind die Rechte, ich find’ das gerecht, vermeide das Schlechte, achte die Würde, wir schaffen die Hürde, leben um zu leben.
Da gibt"s eine Stimme, die nennt dir das Schlimme, die kennt auch das Gute, und ich vermute, wenn jeder drauf hört, ist das nicht verkehrt, leben um zu leben.
Sei gut zu den andern, die auch durchs Leben wandern, sei gut auch zu dir, und zu ihr und zu mir,
es gäbe mehr zu lachen, wenn das alle machten, leben um zu leben.
Alle hetzen und rennen, bis sie nicht mehr können, alles geht viel zu schnell, sagt auch Averell! Nimm Dir Zeit, irgendwann ist es soweit, leben um zu leben.
Dein Fußabdruck klein, die Umwelt ganz rein, kein Mist in der Wiese, vom Salz eine Prise, das meiste zu Fuß, die Gedanken im Fluss, leben um zu leben.
Und wenn du tust, was dir wichtig erscheint, dann wird alles gut und die Welt ist vereint, denn wichtig ist richtig und gemeinsam ist gut, leben um zu leben.
Es kann doch nix schiefgehn, das wär’ doch gelacht, wir haben schon ganz andre Sachen gut gemacht, was soll schon sein, lass dich darauf ein, leben um zu leben."


Fotos: Ulli Paur


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