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Inspirierender Kinder-Advent

Die besondere Adventfeier

Wie man Advent besonders überlegt beginnen kann, zeigten die Kinder der Integrationsklasse der 4. Klasse Volksschule Langenlois in einer bemerkenswerten Stunde am 28. November 2019 in der Pfarrkirche Langenlois auf.
Viele Besucher waren über der jungen Talente erstaunt, die sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Andrea Traxler und Dagmar Kerschbaum genau überlegten, wie man die Zeit bis Weihnachten gut verbringen kann.
Mit vielen guten Texten, Liedern und einem Krippenspiel erzeugten sie eine besondere Stimmung, die hoffentlich mit folgenden Bildern auch die Leser nachdenklicher macht und auf die besinnlichste Zeit im Jahr einstimmt.

Die kleine Adventfeier der vierten Klasse wurde mit viel Liebe und Herz gestaltet.
Da war auch das Engerl gespannt, wie heutzutage die Menschen ein bisschen zur Ruhe und bei sich ankommen.
Die Pfarrkirche bot dazu den perfekten Rahmen.
19 Kinder werden für die Gäste eine freuden-, hoffnungs- und friedvolle Stunde gestalten.
Die Kinder bringen das Licht, das uns die ganze Adventszeit begleiten wird.
Die Adventstunde teilt sich in vier Abschnitte - mit der "Freude" wird begonnen.
"Wenn das Jahr sich rundet still und schön, ist in unsern Häusern oft ein Kranz zu sehn...
… wenn das Jahr sich rundet, still und schön, ist an diesem Kranze bald ein Licht zu sehn...
"Sitzts eich umi uman Adventkraunz, zints a Kerzn au und werds gaunz stü! Loßts des Liachtl leichtn in eich eini - kummts zu eich söwa auf Bsuach und loßts ois Zwidane draußn! Mochts a wengl a freindlichas Gsicht, gebts eichan Nochborn d'Haund und sats net aso, so dickschädlat, so nochtrogat, so zwida- sats do net aso! Sitzs eich umi uman Adventrkaunz, zints a kernz au und gebts an Friedn."
Eigentlich ganz einfach, das Rezept vom Josef!
Mit dem nächsten Lied beweisen die Kinder, dass sie immer artig waren und daher der Nikolaus die Taschen auspacken soll :-)
Kinder sind Engel und hier der nächste Beweis: Das ist der erste Engel, der bringt das Licht in den Raum. Dann kommt der zweite Engel, der bringt den Tannenbaum, der dritte Engel bringt den Schmuck heran. Der Vierte, der steckt die Kerzen an und der fünfte Engel schnell, läutet mit dem Glöckchen hell.
"Maria" kann nicht nur gut singen, sondern auch ebenso gut Gitarre spielen.
"Ich wünsche euch, was die meisten nicht haben.
Ich wünsche euch Zeit, sich zu freuen und zu lachen, und wenn ihr sie nützt, könnt ihr etwas draus machen.
Wir wünschen euch Zeit für euer Tun und euer Denken, nicht nur für euch, sondern auch zum Verschenken. Wir wünschen euch Zeit, nicht zum Hasten und Rennen, sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.
Der besondere Wunschzettel gibt zu Denken. Im folgenden Rap wird beschrieben, wie die Menschen gerade um diese Zeit kaufen, kaufen und wieder kaufen und...
… das findet der Kaufhauskönig wunderbar, denn in diesem Jahr muss er den Umsatz wieder mindestens um 20 Prozent steigern. Daher her mit allen Engerln und Weihnachtsmännern, die die Werbetrommel kräftig rühren müssen, um das Ziel zu erreichen.
Ein kleines Mädchen fragt sich aber, was sie sich wünschen soll, wenn sie eh schon so vieles hat. Der Weihnachtsmann entgegnet: Du wirst doch nicht sparen heuer, ein Handy, eine Barbie, ein Laptop, ein Gameboy.... ist doch gar nicht teuer!"
Liebe Eltern! Unser Wunschzettel sieht dieses Jahr etwas anders aus als sonst. Ich wünsche mir nämlich nur eins: Habt doch bitte jeden Tag etwas Zeit für mich. Ich möchte mit euch reden, manchmal auch etwas spielen oder einfach nur kuscheln. Dieses Geschenk ist gar nicht teuer, oder? Und uns ist es egal, was der Generaldirektor im Kaufhaus dazu sagt.
Klassenlehrerin Andrea Traxler hat mit ihrer Kollegin Dagmar Kirschbaum dieses wunderbare Programm mit den Kindern einstudiert.
So auch dieses Stück, wo man den einstigen Text von Joseph von Eichendorff mit dem aktuellen von Lorenz Maierhofer vergleicht:
Markt und Straßen stehn verlassen still erleuchtet jedes Haus. Sinnend geh ich durch die Gassen alles sieht so festlich aus.
Markt und Straßen sind verstopft, grell erleuchtet jedes Haus. Laut der Motorkolben klopft, stille Zeit, was wurde draus?
An den Fenstern heben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt. Tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wunderbar beglückt.
Aus den Fenstern Werbung lacht, buntes Spielzeug, frech geschmückt. Oh du stille, heilige Nacht, machst die ganze Welt verrückt.....
Gott sei Dank gibt es die Hoffnung, dass es vielleicht nicht so schlimm kommt.
Aber eigentlich kommt es ja nur so, wie man es sich selber macht, oder?
Beim gemeinsamen Tanz "Hambani Kahle" mit den Kerzen erleuchten die Kinder die Nacht.
Beschützt sein - das sind die Kinder in dieser Klasse und das merkt man bei jedem Auftritt.
Advent: Einmal wieder leben, einmal wieder tief durchatmen, einmal wieder Halt machen, einmal wieder in sich hineinhören, einmal wieder mit sich ins Reine kommen, einmal wieder ausruhen, einmal wieder Distanz gewinnen, einmal wieder schauen und hören, einmal wieder tasten und fühlen, einmal wieder leben!
Maxi ist das nächste musikalische Talent.
Wohl das Wichtigste auf der Welt: FRIEDEN!
Advent ist doch die besinnlichste Zeit. Drum seid bitte für uns Kinder immer bereit. Nicht nur laufen und kaufen und Hektik verbreiten, sondern sich mit uns Kindern aufs Christkind vorbereiten.
Nun werden wir singen und haben wir eine Bitt: Liebes Publikum, singt alle kräftig mit...
Dieses Lied kennt wohl jeder und kann es auswendig :-)
"Ich hab Weihnachten so gern, weil jedes Kinderherz die Nacht erhellt..."
Wenn Weihnachten anklopft, öffnen sich viele Herzen.
Beim folgenden Krippenspiel ist es wie immer: Auch im Gasthaus "Zur freundlichen Wirtin" gibt's nur im Stall einen Platz für Maria und Josef.
In dieser Nacht bracht Maria ihr Kind zur Welt. Sie nannte es Jesus und sie legte es in eine Krippe.
Dann treten die Hirten auf dem Feld auf und erzählen ihre Erlebnisse in der Heiligen Nacht.
Eine besondere Adventfreude machen die Kinder Stadtpfarrer Jacek Zelek mit dem polnischen Weihnachtslied "Dzisiaj w Betlejem". Und da begleitet er sie gerne auf der Gitarre.
Beachtlich: Die Kinder singen polnisch, und das auswendig!
Chrystus sie rodzi, nas oswobodzi, anieli graja, krole witaja, pasterze spiewaja, bydleta klekaja, cuda, cuda oglaszaja.
Christ wird geboren, er wird uns erlösen, die Engel spielen, die Könige heißen willkommen, die Hirten singen, das Vieh geht in die Knie, Wunder, Wunder verkünden sie.
Da sind natürlich die Mamas und Omas sehr stolz.
Viel Applaus gab es vom Publikum, darunter auch von Bürgermeister Harald Leopold und Sonderschuldirektorin Doris Aschauer, die ihre Nachbarschule natürlich auch besucht.
"Weihnachten ist immer dann, wenn du Gutes tust. Weihnacht ist immer dann, wenn du für den Frieden nicht ruhst. Weck die Träume in dir, gibt die Hoffnung nicht auf, Weinacht ist mehr als ein Ziel, Weihnacht bedeutet so viel!"
Kinder bedeuten so viel und Weihnachten ebenso, wie das Schlusslied und Vater Gerald Dunkel-Schwarzenberg beschreiben.
Die Lichter für Freude, Zeit, Hoffnung und Frieden leuchten jetzt für alle.
Die Kinder wünschen allen eine frohe und besinnliche Adventzeit!
Die Integrationsklasse 4c hat ihre Sache besonders gut gemacht und ist eine wunderbare Gemeinschaft.
Darauf darf man dann ruhig vor der Kirche einmal anstoßen.
Und wenn dann auch noch ehemalige Volksschüler ihre Frau Lehrerin zur gelungenen Adventstunde beglückwünschen, ist das die Pädagogin eine besondere Adventfreude.


Fotos: Ulli Paur


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