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Große Spannung bei Literatur im Kino

Der Verein "DUM - Das Ultimative Magazin" hat auch heuer wieder die Filmreihe "Literatur im Kino" aufgenommen, die heuer unter dem Titel "Lemminge, Lämmer und Slammer" steht.
Zum 29. Mal lud Wolfgang Kühn ins Kino im "vierzigerhof" der Familie Renner.
Er konnte für diesen spannenden Abend den in Langenlois nicht unbekannten Autor und Musiker Stefan Slupetzky gewinnen. Trat er zuletzt im Vorjahr bei der "Septemberlese 2018" wieder mit dem Trio Lepschi singend auf, erzeugte er am 10. September 2019 Gänsehaut, als er aus seinen Krimi "Der Fall des Lemming" las.
Wer der Mörder war, verriet er natürlich nicht - das kann man ja nachlesen.
Einen anderen Täter überführte der ehemalige Polizeiinspektor Leopold Wallisch, das der anschließende Film zeigte, der hochkarätig mit österreichischen Schauspielern besetzt war und auch der eine oder andere schon öfters in Langenlois gewesen ist. Gespannt verfolgten die Gäste im fast voll besetzten Kinosaal die Lesung und den sehr gut gemachten Film, der vor zehn Jahren gedreht wurde.

Hausherr Kom.Rat Kurt Renner ist schon ziemlich gespannt, was ihn da heute von DUM erwartet.
Auf alle Fälle liegen die zuletzt erschienenen Krimis von Stefan Slupetzky bereit, zum Lesen und zum Kaufen bereit.
Was wird denn dem darin beschriebenen Antihelden Leopold Wallisch wieder alles passieren?
Noch lacht man im Hof und da gerade über ...?.... es könnte Politik sein :-)
Die Zöbinger Gäste wären ...
... so wie alle bereits im Kino sitzenden bereit für den Literatur- und Filmabend.
Fotografen sind bei derartigen Abenden immer gefordert, um passende Motive zu "schießen".
Wolfgang Kühn bedankt sich bei der Familie Renner für den Kinoraum, der heute...
... vom Protagonisten des Abends bespielt wird. Wieder einmal herzlich willkommen in Langenlois, lieber Stefan Slupetzky!
Seine Romane sind das reine Lesevergnügen...
So steht's geschrieben und so wird es sein, obwohl es Krimis sind, die mit Vergnügen ja meist nicht in Verbindung gebracht werden.
Daher sollte man Fingerabdrücke am besten nicht hinterlassen :-)
Stefan Slupetzky, der in Wien geboren wurde, schrieb und illustrierte mehr als ein Dutzend Kinder- und Jugendbücher, für die er zahlreiche Preise erhielt. Jetzt widmet er sich vorwiegend der Literatur für Erwachsene und verfasst Bühnenstücke, Kurzgeschichten und Romane.
2010 gründete er das Wienerlied-Trio Lepschi, mit dem er als Texter und Sänger durch die Lande tourt ...
... und schon zweimal bei der Septemberlese in Langenlois aufgetreten ist.
Wie wohl der Krimi weitergeht? Man erfährt es nur, wenn man ihn liest :-)
Jetzt sind die Zuschauer auf den Film sehr neugierig.
Die Besetzung ist schon mal vom Feinsten: Fritz Karl, Roland Düringer, Julia Koschitz, Florian Teichtmeister, Hakon Hirzenberger, Stefan Puntigam, Dolores Schmidinger, Miguel Herz-Kestranek, Juergen Maurer, Christa Stadler, Sandra Cervik, David Heissig u.v.a. schlüpfen in mehr oder weniger schräge Rollen und punkten mit pointierten Dialogen.
Leopold Wallisch - Spitzname Lemming - ist auf Betreiben seines bösartigen Kollegen Krotznig aus der Mordkommission entlassen worden. Jetzt arbeitet er für eine kleine Wiener Privatdetektei und spioniert potenziellen Ehebrechern hinterher. Als der Lateinlehrer Grinzinger (hier im Bild), den er überwachen sollte, während seiner Observation ermordet wird, reißt das den Lemming aus seiner Lethargie. Er beschließt, den Fall auf eigene Faust zu klären.
Spannung pur erwartet die Kinogäste - da darf es statt Popcorn und Cola ruhig ein gutes Beruhigungsachterl sein ;-)
Gleich zu Beginn ein Toter im Wald :-(
Das ist sogar für die junge Polizistin zuviel.
Roland Düringer spielt den menschenverachtenden Abteilungsinspektor Krotznig, der Leopold Wallisch die Hölle heiß macht. Dabei helfen soll im Florian Teichtmeister als junger Anlern-Kriminalbeamter, der Gott sei Dank sympathischer auftritt :-)
Florian Teichtmeister hat einen besonderen Langenlois-Bezug und tritt auch mit Lesungen, zum Beispiel bei der Loisiarte im Vorjahr, auf.
Es gibt nichts Schlimmeres, als Menschen zu hassen - diese Filmhandlung zielt aber genau darauf ab.
Wesentlich sympathischer waren da einst Düringers Live-Auftritte in Langenlois und Mittelberg :-)
Star dieses Films ist auf alle Fälle dieser Hund und dazu fallen einem nur die Gedanken von Ernst R. Hauschka ein: "Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen."
David Heissig spielte vor zehn Jahren in diesem Film den jungen Schüler Neumann...
... heuer durfte ihn Langenlois bei der Fernsehsendung "Mei liabste Weis" begrüßen.
Hakon Hirzenberger mimte den Neumann als Erwachsener, daneben Jürgen Maurer, der hier ein bisschen wie Qualitinger dreinschaut :-)
Skurrile Szenen - auch mit Dolores Schmidinger als Professorin Haberl.
Und wenn man genau schaut, ist auch Stefan Slupetzky im Film als Statist im Wartezimmer der Tierärztin dabei :-)
Zehn Jahre später - keine optische Veränderung :-)
Kein Krimi, wo nicht auch die Frauen die Hände im Spiel haben. Hier Christa Stadler als Witwe des ermordeten und pensionierten Lateinlehrers Grinzinger, die "Lemming" als Detektiv beauftragt hat.
Alles im Leben kommt retour: Roland Düringer spürt das im Film am Schluss ziemlich heftig.
Rund geht's auf alle Fälle in diesem Krimi, der in Wien spielt.
Stefan Puntigam wird dann zum Schluss als Mörder entlarvt...
... der sein tragisches Ende auf dem Kopf eines Zwergerls in der Geisterbahn findet.
Und weil zu einem guten Film auch gute Filmmusik gehört, stammte diese von den Strottern - auch des öfteren kulturelle Gäste in Langenlois - tja... eigentlich hätte man den Film direkt in der Weinstadt drehen können :-)
Wie könnte es anders sein: Die Liebe siegt dann wahrscheinlich doch. Krimi, gemixt mit ein bissl Liebesgeschichte - Lemming trifft auf seine Klara, Tierärztin und Hundebesitzerin von Castro, der Lemming zu Beginn des Filmes zugelaufen ist. Ende gut alles gut...


Bereits am 9. Oktober 2019 um 19 Uhr gibt es im Vierzigerhof der Familie Renner den nächsten "Literatur im Kino-Abend".
Dann wird der Dichter, Essayist und Senner Bodo Hell lesen. Außerdem wird der Film "Die Tage wie das Jahr" gezeigt. Er handelt über das Leben und die landwirtschaftliche Arbeit von Gottfried und Elfriede Neuwirth auf einem kleinteiligen Gehöft im Waldviertel.


Fotos: Ulli Paur


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