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Feuerwehrzubau offiziell in Betrieb

"Endlich alles unter einem Dach" freut sich Feuerwehrkommandant Karl Huber mit seinem engagierten Team.
Die Anforderungen an die Feuerwehren ändern sich laufend, die Fahrzeuge und Gerätschaften werden immer mehr. Daher wird das vor 17 Jahren erbaute Sicherheitszentrum Unteres Kamptal bereits in manchen Bereichen zu klein. Während das Rote Kreuz vor zwei Jahren ausbaute, konnte die Langenloiser Feuerwehr am Sonntag, dem 15. Juli 2019, beim Feuerwehrfest ihren neuen Zubau zum Feuerwehrhaus präsentieren und in einem kleinen Festakt seiner Bestimmung übergeben.

"Feuer an sich ist weder gut noch böse. Wärmt es uns, so freuen wir uns an ihm, brennt es uns, so sind wir ihm gram - ebenso verhält es sich mit der Welt." Swami Vivekananda
Und wenn es tatsächlich brennt, dann ist immer Verlass auf die engagierten Mitarbeiter der freiwilligen Feuerwehren.
Die Feuerwehren brauchen daher Platz für ihre Fahrzeuge und Gerätschaften. In Langenlois gibt es dafür jetzt zusätzlich auf 432 Quadatmetern mehr Lagerplatz in einer neuen Halle, die ihrer Bestimmung übergeben wird.
Die ersten Gäste treffen ein, darunter auch der ehemalige Vizebürgermeister Erich Kroneder (rechts)...
... und der ehemalige Stadtamtsdirektor Richard Loimer.
Technisches Gerät gibt es auch bei der Stadtkapelle Langenlois, die sich auf den Festakt einstimmt. Dieses Gerät macht zwar noch keine Stimmung ...
... aber verhindert Unstimmigkeiten bei den Blasinstrumenten :-)
Auf alle Fälle umrahmt die Stadtkapelle Langenlois die Feldmesse, zu der die Feuerwehr Langenlois eingeladen hat.
Auch die Nachbarn wie z.B. Ehrenbürgermeister Kom.Rat Kurt Renner sind gerne gekommen.
Offensichtlich ist der Besucheransturm für die Feldmesse größer als gedacht, man braucht noch Sitzgelegenheiten...
... kein Problem, steht alles in der neuen Lagerhalle parat.
Jetzt haben alle Platz gefunden.
Dieses Kreuz symbolisiert Zusammenhalt, die in gut geführten Organisationen an erster Stelle steht.
Mit der deutschen Messe beginnt der Festakt und hier stellt die Stadtkapelle Langenlois bereits die musikalische Frage "Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken?"
Wer gut aufgepasst hat, der kann die heute gestellte Frage von Stadtpfarrer Mag. Jacek Zelek bei der Feldmesse in Langenlois sicher beantworten: "Wer ist mein Nächster, was soll und kann ich für ihn tun?"
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Langenlois wissen es, denn sie setzen sich täglich für uns alle ein.
Ein Schattendasein sollte unser Nächster, Nachbar, Mitmensch nie führen.
Das wurde bei der Segnung des neuen Zubaues von Stadtpfarrer Mag. Jacek Zelek hervorgehoben. Bei der Hl. Messe wurde auch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter angesprochen, das als Appell zur tätigen Nächstenliebe gilt. Daher bezeichnet er die Feuerwehrkameraden als Samariter.
Fanfare für den Festakt!
Feuerwehrkommandant Karl Huber begrüßt beim kleinen Festakt alle Gäste, die zur heutigen Feier gekommen sind. Bereits 17 Jahre agiert die Feuerwehr Langenlois im Sicherheitszentrum Langenlois. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen war diese neue Lagerhalle notwendig. Im November 2017 wurde der Antrag gestellt, 2018 erfolgte die Planung und man durfte sich über die Finanzierungszusage freuen. In diesem Zusammenhang bedankt er sich sehr herzlich bei Feuerwehrtechniker Ing. Stefan Meisl, der für die Planung und die Bauorganisation zuständig war, aber auch bei DI Christian Schuh. Durch deren freiwilliges Engagement konnte man bei diesem Projekt viele Kosten sparen. Er bedankt sich auch für das Entgegenkommen der am Bau beschäftigten Firmen, die den Zeitplan genau eingehalten haben. Ein großer Dank gilt natürlich dem Land Niederösterreich, dem Landesfeuerwehrverband und dem Gemeinderat. Durch deren Zusagen konnte die Finanzierung gesichert werden.
Zuvor mussten alle Gerätschaften auf verschiedenen Standorten deponiert werden, z.B. im alten Feuerwehrhaus am Franziskanerplatz, am ehemaligen Betriebsgelände der Firma Sachseneder, im "Brunngarten" und im Wirtschaftshof der Stadtgemeinde. Durch diesen Zweckbau gibt es eine erhebliche Arbeitserleichterung in der Lagerung.
Zusammenarbeit im Sinne der Sicherheit ist ein besonders wichtiger Punkt. Dafür haben die weitsichtigen Gründerväter dieses Sicherheitszentrums schon vor vielen Jahren gesorgt. Wenn sich die Anforderungen für die Feuerwehren ändern, so bedeutet das für die Stadtgemeinde eine noch größere Herausforderung, all diese Wünsche auch zu erfüllen. In diesem Fall ist es einmal mehr gelungen und dafür bedankt er sich ganz besonders beim Land Niederösterreich und beim Landesfeuerwehrverband, die diesen Feuerwehrhaus-Zubau auch fördertechnisch großzügig unterstützen. Er hebt aber auch das unermüdliche, freiwillige und unentgeltliche Engagement der Feuerwehrkameraden hervor, die ihre Freizeit für den Schutz der Bevölkerung investieren und ihre Arbeitskraft bei Veranstaltungen zur Verfügung stellen. Komplizierte Gerätschaften sind zu bedienen, dafür muss man neben den Einsätzen auch zusätzliche Schulungen absolvieren. Noch dazu hat sich die Feuerwehr verpflichtet, ein Drittel der Kosten für diesen Zubau zu übernehmen, in dem man 375.000 Euro investiert hat. Er lädt daher auch alle Bürgerinnen und Bürger ein, die Feuerwehr zu unterstützen, sei es mit Spenden oder mit dem Besuch von Feuerwehrfesten.
Herzlichen Dank an alle und für alles!
Humorvoll weist der Stadtpfarrer nach diesen Reden hin: "Jetzt wisst ihr, warum ich auf die Predigt verzichtet habe :-)"
Die Halle ist ein Werk von vielen Händen. "Guter Gott, du hast dem Menschen aufgetragen, sich die Erde untertan zu machen, sie zu bebauen, sie aber vor allem zu beschützen und ihn dazu mit Geist und Kraft ausgestattet. Wir danken dir für diesen Zubau, der durch die Planung und den Einsatz vieler geschaffen wurde. Segne diese Betriebshalle und alle, die hier beschäftigt sind. Dein Geist walte an dieser Stätte gemeinsamer Arbeit, damit gegenseitige Achtung, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein zum Wohle aller beiträgt."
Bei der Feuerwehr agieren auch im Hintergrund immer wieder Freiwillige. Heute werden zwei verdiente Mitarbeiterinnen vor den Vorhang geholt. Leopoldine Eder und Andrea Haindl sind jene Perlen, die seit vielen Jahren für die Reinigung des großen Feuerwehrhauses zuständig sind.
Hier bedankt sich der Bürgermeister bei den Damen mit Anerkennungsurkunden...
... Blumen und einem kleinen Geschenk.
„Engagement heißt, nichts dafür zu erhalten und trotzdem die Dinge so tun, als würde man dadurch reich werden!“ (David Tatuljan).
All jene, die zum Gelingen des Feuerwehrhaus-Zubaues beigetragen haben, wird gedankt, z.B. Stadtamtsdirektor Karl Brunner, der die behördliche Abwicklung unkompliziert über die Bühne gebracht hat.
Gedankt wird auch allen Firmen, die die Feuerwehren immer wieder unterstützen.
Mit der niederösterreichischen Landeshymne...
... endet der Festakt rund um den neuen Feuerwehr-Zubau.
Nochmals herzlichen Dank an Ing. Stefan Meisl für sein bemerkenswertes Engagement im Feuerwehrwesen.
Gruppenbild mit Herren :-)
Alle Gäste werden gebeten, sich im Gästebuch einzutragen.
Nach dem Feuerwehrfest gilt es, die neue Lagerhalle ordnungsgemäß einzuräumen. Regalwände werden noch aufgestellt.
Anschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit zünftigem Frühschoppen, bei dem auch der neue Landtagsabgeordnete Josef Wiesinger und Mag. Elisabeth Schubrig teilnahmen.
Ein Hoch auf unsere Feuerwehren, ein Prosit der Gemütlichkeit!
Die Feuerwehr Langenlois lädt jetzt auf alle Fälle zum Mittagstisch ein. der prompt serviert wird ...
... und den man sich gut schmecken lässt.
Neben der vielfältigen Kulinarik wird zünftige Frühschoppen-Musik von der Stadtkapelle serviert.
Und weil an diesem Wochenende Langenlois in Kufstein am Weinfest vertreten ist, denkt man mit diesem berühmten Marsch von Florian Pedarnig an die Partnerstadt :-)
Zusammenkommen, zusammensitzen und ...
... gemütlich plaudern ist der Zweck derartiger Veranstaltungen.
Und dieser Einladung sind sehr viele Gäste gefolgt. Das nächste und letzte Feuerwehrfest in unserer Gemeinde findet von 30. August bis 1. September 2019 in Gobelsburg statt. Auch dazu wird schon herzlich eingeladen.



Fotos: Ulli Paur


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