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Feuerwehren erobern den Kamp

429 Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden aus ganz Niederösterreich machten sich am Samstag, dem 28. Juli 2018, nach Langenlois zum Bezirkswasserdienstleistungsbewerb auf.
Im Bereich der Freizeitanlage Kamp leistete dafür die Feuerwehr Langenlois im Vorfeld Großartiges, um eine ansprechende Zillenrennstrecke vorzubereiten. Uferböschungen wurden zugänglich gemacht, umgestürzte Bäume aus dem Flussbett entfernt und ein Bootssteg gebaut.
Es wurde ein bemerkenswerter respektvoller Wettkampf, bei dem nicht nur starke Männer, sondern ebensolche Frauen ihr Können im Boot zeigten.

Langenlois präsentierte sich einmal mehr von seiner schönsten Seite. Stramm gestanden sind an diesem heißen Samstag nicht nur die Weingärten...
... sondern auch die vielen Teilnehmer, die sich für den Bezirkswasserdienstleistungsbewerb angemeldet haben.
Aus ganz Niederösterreich sind die Bewerbsteilnehmer angereist.
Die Feuerwehrgäste wurde bereits um 8 Uhr Früh von Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD herzlich begrüßt, der einen fairen und unfallfreien Wettkampf wünschte.
Dem schlossen sich Bürgermeisterin Lieselotte Golda aus Hadersdorf, Abschnittskommandant Reinhard Mathes, der Langenloiser Feuerwehr-Kommandant Karl Hubert und Hofrat Anton Schuh an.
Toni Haslinger vom Kamptal Blech Langenlois eröffnete mit einer feierlichen Fanfare...
... diese Wasserdienstleistungsbewerbe.
Die ersten Pressefotos gibt es bereits in der Früh bevor es richtig zur Sache geht.
Man könnte bei diesem idyllischen Bild meinen, dass zu einer gemütlichen Bootstour eingeladen wird.
Die Realität sah aber etwas anders aus. Hier befand sich zum Beispiel die Station, bei dem im Rennen das Schwemmholz eingesammelt werden musste.
Diese Herren haben gut lachen - sie müssen die Teilnehmer nur mit Applaus anfeuern und sich dabei nicht wirklich anstrengen.
Die Ortschaft Reith ist ganz stark mit Familie Wiesinger vertreten. Einen Bürgermeister mit im Boot haben, kann auch nicht schaden :-)
Aufwärmen ist auch hier angesagt. Die Schilterner Mädels bereiten sich für ihren Einsatz vor.
Gondoliere beim Kamp, möchte man meinen...
... aber es gibt heute keine gemütlichen Ausfahrten. Kampaufwärts wurde gestartet...
... und dabei muss ein 600 m langer Parcours stromaufwärts bewältigt werden.
"Stangeln" bekommt heute eine ganz andere Bedeutung, als damals in der Schule. Hier ist kraftvoller Einsatz und gute Balance notwendig, um gut abzuschneiden.
Hier ist kraftvoller Einsatz und gute Balance notwendig, um gut abzuschneiden.
Dazwischen schauen die Bewerter, ob alle Aufgaben erfüllt werden.
Ist ja nicht ganz einfach, durch die Tore zu manövrieren.
Hier stärkt sich noch einer für seinen Einsatz.
Der Bürgermeister als Zuständiger für die Feuerwehren auf dem Weg zum Wendepunkt.
Dabei bemerkt er, was die Langenloiser Feuerwehr bei den Vorbereitungsarbeiten alles aus dem Kamp "gefischt" hat, um die Strecke ordnungsgemäß für die Zillenfahrer freizuhalten.
Bevor es zur Wende geht, muss hier das aus der Luft abgeworfene...
... Schwemmholz, das gemütlich im Kamp schwimmt...
... vom Zillenfahrer aufgenommen und ins Ziel gebracht werden.
Nach der Wende wird zurückgepaddelt.
Und auch hier gilt es, niemanden zu behindern, die Stationen gut zu passieren und ...
... sich einmal im Kreis zu drehen.
Viele helfende Hände sind bei der Feuerwehr immer gefragt. Heute ist der Gobelsburger Feuerwehrkamerad Franz Parth als fahrender Kurier für die Bewerter unterwegs.
Passage gut gemeistert - weiter geht's.
Schwerarbeit haben heuer auch die Rebstöcke zu leisten :-)
Noch kann Winzer Fred Loimer seinem Frühsport nachgehen, aber bald ruft die viele Weingarten- und Kellerarbeit, denn die Weinlese steht in einigen Wochen bevor.
Mikadospiel ist das heute sicher keines!
Selbst wenn der Kamp nicht wirklich tief ist, so sind es die unterschiedlichen Bodenverhältnisse (Schlamm und dann wieder Steine), auf die sich die Zillenfahrer einstellen müssen.
Training ist alles und hält fit - egal ob privat...
... oder bei Bewerben.
Dem Wasser mühelos trotzen...
... kann auch ein steiniger Weg sein.
"Rudern, was das Zeug hält", ist heute angesagt.
Es herrscht reges Treiben am Fluss.
Andrea Steinschaden und Petra Herndler haben ihre Fahrt in einer Zeit von 10:28 Minuten gut absolviert. Mit dieser Leistung sind auch die Mütter zufrieden.
Die nächsten im Rennen sind die Langenloiser Stefan Meisl und Helmut Mold. Sie schaffen die Strecke in 8 Minuten 18 Sekunden.
Diese beiden Damen von der Feuerwehr Krems zählen zu den Favoriten. Mit 8 Minuten und 49 Sekunden schaffen Birgit Deisenberger und Kerstin Wimmer Platz eins in der Wertung "Bronze Frauen ohne Alterspunkte".
Die Teilnehmer verfolgen die Leistungen ihrer Kameraden sehr genau.
Positiv fällt auf, dass sehr viele Frauen am Start sind und sich für diese Disziplin interessieren und dafür trainieren.
Diese beiden Langenloiser sind ebenfalls zufrieden mit ihrem "Rennen".
Die nächsten Feuerwehrmänner aus Reith am Start! Alles Gute für Erwin Heindl und Markus Mathes.
Drei Feuerwehrkommandanten beobachten alles ganz genau: Harald Straninger (Schönberg), Karl Hubert (Langenlois) und Martin Berner (Gobelsburg).
In Zöbing gesichtet: Wenn er einmal groß ist, dann wird er natürlich auch Feuerwehrmann. Sein Papa "trainiert" schon heimlich mit ihm :-)!
Nach Mittag wurden die Bewerbe im Zillen-Einer ausgetragen und um 18 Uhr wurden die Sieger verkündet. Vorher galt es aber noch, die Boote ordnungsgemäß zu verwahren.
Ein spannender Bewerbstag, bestens organisiert, geht zu Ende!
Da hat sich so mancher Feuerwehrmann ein Bier bei dieser Hitze verdient.
Gemeinderätin Renate Proschinger bewundert die Siegertrophäen. Diese kreativen Keramik-Zillen wurden in der Caritas-Werkstätte Paudorf extra angefertigt.
Heute werden von Polizeikommandant Wolfgang Omenitz und Bezirkshauptfrau Dr. Elfriede Mayrhofer keine Strafen fürs Schnellfahren am Kamp ausgestellt :-)
Sie sind, so wie Landtagsabgeordneter Josef Edlinger Ehrengäste bei der Siegerverkündung.
Auf der Ehrenbank Platz genommen haben auch Landesrettungsrat Hans Ebner, Bezirkspolizeikommandant, Manfred Matousovsky und Landesfeuerwehrrat Erich Dangl (Bezirkskommandant des Bezirkes Gmünd und Landesviertelskommandant für das Waldviertel).
Gekommen sind auch die Stadträte Werner Buder und Rudi Hoffmann.
Markus Höbarth und Petra Herndler wissen bereits, wer gewonnen hat.
Der Feierakt beginnt mit dem Einzug der Teilnehmer.
Bezirkskommandant OBR Martin Boyer freut sich, dass dieser Bewerbstag unter optimalen Bedingungen durchgeführt werden konnte und denkt bereits ob des hervorragenden Geländes an Landesmeisterschaften in Langenlois.
Ebenso zufrieden ist der Langenloiser Feuerwehrkommandant Karl Huber, der sich für die Disziplin aller Teilnehmer bedankte.
Landtagsabgeordneter Josef Edlinger gratuliert zum hohen Ausbildungsstand der Feuerwehrmitglieder, den sie heute einmal mehr bewiesen haben. Sportliche Fähigkeiten, Kraft, Strategie und Geschicklichkeit wurden erfolgreich unter Beweis gestellt. Er bedankt sich, so wie seine Vorrednerin Bezirkshauptfrau Dr. Elfriede Mayrhofer, bei allen Teilnehmern dieses Bewerbes, bei den Bewertern und bei den Organisatoren für diesen gelungenen Tag. Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen so viel Freizeit für die Feuerwehren investieren, nur um im Ernstfall den Mitmenschen zu helfen. Wasserbewerbe sind nicht unwesentlicher Bewerbe im Bezirk Krems, denkt man nur an Hochwässer, die uns immer wieder treffen können.
Den Gewinnerinnen und Gewinnern wird gratuliert.
Applaus gibt es von allen.
Der Bürgermeister ist bekannt für seinen kräftigen Händedruck :-)
Den nächsten Applaus gibt es verdienter Weise ...
... für Rolf Latzka, der mit heutigem Tag seine Bewertertätigkeit nach vielen Jahren zurücklegt. Er war auch Bewerter bei den Landesbewerben und bis vor ein paar Jahren Bezirkssachbearbeiter für das Sachgebiet Wasserdienst. Also Organisator für diesen Bewerb verantwortlich, war dies quasi seine Abschlussveranstaltung im Wasserdienst.
Fast ein bissl wehmütig schauen da seine Kameraden drein.
BR Engelbert Mistelbauer bedankt sich herzlich für Latzkas jahrelangen Einsatz als Bewerter bei Bewerben.
Mit der Niederösterreichischen Landeshymne ...
... wird die Bewerbsfahne eingeholt...
... und der Festakt ...
... endet mit dem feierlichen Auszug der Bewerbsteilnehmer.
Ein großes Gruppenfoto noch für die Presse.
Diszipliniert war auch der Wettergott, der Respekt vor der Feuerwehr bewies und den Tag ohne Gewitter zu Ende gehen ließ.


Fotos: Ulli Paur


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