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Exzellentes Konzert von "Brot und Sterne"

"Drei Meister ihrer Fächer, die seit vielen Jahren befreundet sind und sich unter dem Namen BROT & STERNE gemeinsam auf eine aufregende musikalische Reise durch die verschiedensten Klangumgebungen fern jeder stilistischen Zuordenbarkeit begeben, erzeugen einen ganz eigenen, fesselnden Weltmusiksound, einen der immens viel Atmosphäre entwickelt und in fantasievollster Weise bunteste Bilder einer weit entfernten Welt in die Gedanken der Hörerinnen und Hörer malt." So steht es auf der Homepage des besonderen Trios mit Franz Hautzinger, Matthias Loibner und Peter Rosmanith, die mit dieser Beschreibung genau den Punkt treffen.
Der Verein LAKULT hat hier sehr viel Gespür bewiesen, als der diese drei Musiker für ein Konzert im Rahmen von "Kultur in Langenloiser Höfen" am 29. Juni 2018 im Oleanderhof des Weingutes Amon engagierte.
Da entdeckte so mancher Unbedarfte den Hang zum Hang, da staunte man nicht schlecht, welche Töne man einem Hurdy-Gurdy entlocken kann und dass man in eine Trompete nicht einfach hineinbläst, sondern mit dieser einen besonderen Lippendialog führen kann - kurzum: Man erlebte einen besonderen musikalischen Freitag-Abend in Gobelsburg.

Man kennt Brot und Wein, Brot und Käse, Butterbrot mit Schnittlauch und ab heute auch "Brot und Sterne", die geniale Formation mit Peter Rosmanith, Franz Hautzinger und Matthias Loibner. Diese drei spielen in der vorletzten Veranstaltung im Rahmen von "Kultur in Langenloiser Höfen" im Orleanderhof der Familie Amon in Gobelsburg auf.
Feinstes "Brot" erwartet da die Gäste bereits auch vor dem Konzert und in der Pause.
Auf die Sterne muss man noch etwas warten - aber es meint es zumindest der Wettergott nach einer etwas verregneten Woche gut mit den Veranstaltern, Künstlern und Gästen.
Gobelsburg anno dazumal erlebt heute Musik auf neue Weise.
Gemeinderat Matthias Fürpaß, Obmann des Vereines LAKULT, dem heutigen Veranstalter, hat sich für eine besondere Musikgruppe entschieden, der auch Peter Rosmanith angehört. Und diesen Percussion-Künstler hat man ja schon mehrmals in Langenlois gehört.
Wohl eine Premiere für die Langenloiser Kultur ist der Auftritt dieses speziellen Musikinstrumentes, das sich Hurdy-Gurdy (Drehleier) nennt.
Heute werden wieder einige den Hang für das Hang entdecken - ein auch eher ungewöhnliches Musikinstrument, das Peter Rosmanith besonders gut beherrscht.
82 Oleanderpflanzen befinden sich im Weingut Amon, die einen mediterranen Flair ausstrahlen.
Noch weiß der Gobelsburger Gemeinderat Harald Zeller nicht, welche Musikrichtung ihn da heute erwartet - er freut sich auf alle Fälle mit Gattin Petra auf dieses "Heimspiel".
Gemeinderat Matthias Fürpass kündigt in seiner Begrüßung ein spannendes Konzert an, das ganz sicher gefallen wird.
Matthias Loibner (an der Drehleier), Peter Rosmanith (Percussion) und Franz Hautzinger (Trompete) werden heute begeistern.
Wohl einer der besten Trompeter tritt heute in Gobelsburg auf: Franz Hautzinger beherrscht den Dialog mit seinem Instrument auf besondere Weise.
Heute spielen die Meister ihres Faches das Repertoire aus ihrer CD "Tales of Herbst".
So steht es geschrieben und so hört man es auch: "Die drei Ausnahmekönner erschaffen den Sound einer ganz eigenen musikalischen Welt."
"In a way of silent" war jenes Stück, dass Gemeinderat Zeller besonders gut gefallen hat.
Spätestens nach dem heutigen einzigartigen Konzert ...
... im Gobelsburger Oleanderhof der Familie Amon könnte man beten...
... : "Unser tägliches Brot und Sterne gibt uns heute"!
Mit viel Applaus für die Musiker geht es in die Pause. Aufgefallen ist, dass immer erst zehn Sekunden nach dem Verklingen des letzten Tons geklatscht wurde, weil die Leute so gefangen waren von den verhallenden Tönen.
Und sogleich wird der CD- und Hörbuchtisch gestürmt.
Diese Musik muss man sich einfach auch mit nach Hause nehmen und kann so diesen Abend nochmals nachklingen lassen.
Bei vielen grundlegenden Weisheiten gibt es auch in puncto Musik die richtige Definition von Victor Hugo: "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
Darum wird nicht geschwiegen, sondern über das Gebotene mit Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter gesprochen.
Das Ohr mag gute Töne hören und Christian Klementa ist jener Mann an den Reglern, der sie wohl dosiert.
Es wird Nacht, da passt das Lied "Schlafmohn" gut dazu.
Jeder der drei Musiker erzählte auch musikalisch eine Jugendgeschichte, zum Beispiel Matthias Loibner jene vom "Mostbirnenbaum"...
... oder Franz Hautzinger von der Begebenheit im Auto mit dem "Standlicht" im Nebel :-)
Ein musikinteressierter Junikäfer hat ebenfalls Platz genommen.
So eine feingewebte Musik hört man sehr selten...
... die die Zuhörer zum Beispiel in den Dschungel, in den Orient, oder nach Irland...
... in die pannonische Tiefebene, unterm Mostbirnenbaum mit quietschendem Stadeltor oder überhaupt in andere Sphären brachte.
Danke für diese gekonnte Vorstellung.
Die drei sind seit vielen Jahren befreundet und harmonieren daher auch perfekt musikalisch zusammen - das hört man!
Beifall gab es auch für das Publikum, dass sich auf diese spezielle Musik mit verschiedensten Klangumgebungen eingelassen hat.
Jene, die "Brot und Sterne" nicht hören konnten, haben auf alle Fälle Großartiges versäumt.
Selbstverständlich findet Franz Hautzinger noch Zugabe-Gusto-Stückerl.
Natürlich darf man auch den humorvollen Dialog der Künstler nicht vergessen, die ihre Stücke auch pointiert beschrieben :-)!
Hangs mit verschiedenen Stimmungen verlangen einen oftmaligen Auftritt von Peter Rosmanith :-)
Fachgespräche unter musikalischen Fachleuten nach dem Konzert: Martin Ptak (Bildmitte) trat mit seiner Formation erst vor einem Monat im Rahmen von "Kultur in Langenloiser Höfen" auf und hatte damals ebenfalls großen Erfolg.
Oboistin und Berufsmusikerin Cornelia Pesendorfer gratuliert mit der Kulturstadträtin zum gelungenen Auftritt.
Heute waren drei Geschichtenerzähler am Werk, denen es gelang, mit ihrer Musik ganz tief unter die Haut zu gehen.


Fotos: Ulli Paur


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