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Es war einmal... im Heimatmuseum

Ein Rundgang durch das Heimatmuseum Langenlois bietet spannende Einblicke in die Geschichte von Langenlois und dem Unteren Kamptal. Man glaubt es nicht, aber im ehrwürdigen Haus in der Rathausstraße werden von Mai bis Ende Oktober in zwölf Räumen wunderbare Exponate ausgestellt, die immer wieder zum Staunen und Nachdenken anregen.
Tradition ist es auch, dass im Rahmen des "Langenloiser Herbstes" nochmals für zwei Tage geöffnet wird.
Am 23. und 24. November 2019 wollten das ehrenamtlich tätige Museumsteam mit einer "Märchenhaften Ausstellung" auch die Kinder ins geschichtsträchtige Haus einladen.
Die Kindergeschichten der Gebrüder Grimm waren in den zwölf Räumen allgegenwärtig, weil sich Inge Dittinger viel Mühe mit Dornröschen & Co gegeben hat.

Das Heimatmuseum - auch ein sehenswerter Programmpunkt im Langenloiser Herbst.
Es war am 23. und 24. November 2019 geöffnet.
Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter bedankt sich einmal mehr beim Team des Heimatmuseums für dessen Engagement, das von Mai bis Oktober fast tagtäglich ehrenamtlich für dieses Haus und dessen interessierte Gäste da ist. Für die heute ausgestellten Märchenfiguren zeichnete einmal mehr Inge Dittinger (Bildmitte) verantwortlich, die ihre Kreativität, wie schon des Öfteren, spielen ließ.
Frau Holle ist laut Märchen eigentlich für die Schneemenge im Winter verantwortlich. Heuer hat sie sich in der Weinstadt aber noch nicht sehr geplagt :-)
Gäste im Heimatmuseum waren - so wie Dornröschen - auch auf der Suche nach einem Prinzen.
In jeder Ecke wurde gesucht und auch probiert, ob sich vielleicht hinter dem Froschkönig einer versteckt.
Museum lebt, denn wenn man genau schaut, sieht sieht man da auch so manchen schmunzeln, oder? Je recht oft geküsst wird in diesen Räumen ja nicht.
Schad eigentlich, denn Umarmungen sind ein wertvolles Kommunikationsmittel.
Offensichtlich wurde der Prinz gefunden, der dann das Dornröschen geheiratet hat.
Denn es liegt auch schon ein Kindlein in der Wiege...
… und das Schaukelpferd bzw. der Teddy warten aufs Spielen.
Die böse Hexe ist jetzt verärgert, dass das Dornröschen schneller war als sie. Ob sie den Grant jetzt gar an Hänsel und Gretel auslässt?
Sie wissen wahrscheinlich, wie das Märchen für die böse Hexe aufgrund ihrer Übeltaten ausgeht. "Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein, ward sie gestoßen von unserm Gretelein. Die Hexe musste braten, die Kinder geh’n nach Haus. Nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus."
Eigentlich spielt in Grimms Märchen oft der Tod eine Rolle. Im nächsten Raum wird die Geschichte vom "Schneewittchen" erzählt. Diese Sagengestalt stirbt ja auch fast, wird aber von den sieben Zwergen gerettet, nachdem die Stiefmutter mit Gift im Apfel und Kamm töten wollte. Draufgezahlt hat wieder der böse Mensch, in diesem Fall die Königin.
Ja, auch die imaginären Figuren im Heimatmuseum können sicherlich Geschichten erzählen.
In diesem Haus wird die Jahrtausende alte Geschichte der Stadt dokumentiert Die Funde sind zum Teil jedoch viel älter. Aber der Hinweis auf den größten Mammutstoßzahn Mitteleuropas (3,34 m lang) darf nicht fehlen (Alter: etwa 30.000 Jahre vor Christus - Fundort Langenlois, Buriweg).
Besonders hervorzuheben sind die sakralen Gegenstände in diesem Raum.
Kastenbilder und Hausaltäre, ein Fronleichnamsaltar und vieles mehr ist hier ausgestellt.
Und im Raum der Zunftfahnen hat sich das Rotkäppchen vor dem bösen Wolf versteckt.
Die sieben Geißlein waren nicht zu finden, aber ein besonderes Einhorn.
Beachtlich, wie lange sich derartige Mammutstoßzähne halten.
Das Märchen vom Sterntalerchen ist kurz und aussagekräftig: Teile mit anderen und du wirst reich beschenkt.
"Glücklich allein ist die Seele, die liebt." Und somit wären wir mit Goethe wieder bei Glück und Liebe :-)
Im Raum 10 geben sich die Handwerker ihr Stelldichein.
Viel Interessantes aus längst vergangenen Zeit wird hier bewahrt.
Zimmer, Kuchl, Kabinett...
Der Weinbau von einst darf in Langenlois nicht fehlen - darunter ein 400 Jahre alter Rebstock!
Die fleißigen Damen des Museumsteams...
… könnte man auch als gute Heinzelmännchen bezeichnen, die viel Freizeit in dieses alterwürdige Haus investieren.
Nachdem sie mit der Arbeit zuhause fertig sind, ordnen sie im Heimatmuseum liebevoll Exponate.
Bemerkenswerte Details in allen Ecken und auf allen Decken :-)
Jahrhunderte werden hier für die Nachwelt "konserviert".
Gehet hin und schaut euch das an...
Man könnte aber auch hinradeln :-)
Diese Herrschaften haben sich als Heimatmuseumsleiter einst verdient gemacht.
Heute freut sich Waltraud Büchse als Leiterin des historischen Hauses über viel Besuch.
Wer weiß, vielleicht bespricht sie hier schon die nächste Ausstellung mit Stadtarchivleiterin Mag. Dorli Demal :-)
Auf alle Fälle werden die nächsten Veranstaltungen in den regionalen Medien angekündigt.
Es war einmal und ...
… und es ist schön. Für heuer schließt das Heimatmuseum Langenlois seine Pforten, die Prinzensuche wird eingestellt und wessen Interesse jetzt geweckt wurde, der besucht das Heimatmuseum wieder am 1. Mai 2020.


Fotos: Ulli Paur


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