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Es lebe LALO

"A Gaudi haum und vü Bledsinn mochen" - so könnte man die Nachmittagsstunden der LALO-Faschingsgilde mit ihrer großen Faschingsshow am Faschingsdienstag am 5. März 2019 bezeichnen (obwohl, es im wahrsten Sinne des Wortes bei einigen Nummern todernst herging).
Es war ein lustiges Kräftemessen zwischen Dancingstars und Jedermann, die legendäre Frau Bauer ist dem Tod als schene Leich auf der Nase herumgetanzt, Freddie Mercury hat in Paris möglicherweise ein Aug auf Florian Silbereisen geworfen, die Gmoa-Hackler haben wieder alles an- und ausgesprochen, was noch nicht gesagt wurde und der Gefangenenchor duellierte sich mit dem Operettenorchester, obwohl Raphael Lehmann mit der Nasenflöte brillierte. Tja, wehe, wenn sie losgelassen, die Akteure der Faschingsgilde Langenlois, dann ist der Langenloiser Holzplatz in Langenlois bei wunderbarem Wetter mit vielen Gästen gefüllt. Und das ist gut so, denn der Reinerlös fließt seit 29 Jahren wohltätigen Zwecken zu bzw. wird unverschuldet in Not geratenen Menschen in der Großgemeinde damit unbürokratisch und schnell geholfen.
Heuer traten die Narren zum 29. Mal auf - man darf sich jetzt schon auf das 30-Jahr-Jubiläum freuen.

Ein Fixstern im heimischen Faschingstrubel ist zweifelsohne der Auftritt der Langenloiser Faschingsgilde LALO am Holzplatz. Viele Augen werden heute wieder auf die große Bühne gerichtet sein.
Holzplatz Langenlois: Seit 29 Jahren beliebter Treffpunkt am Faschingsdienstag, der heute keine Scheinwerfer benötigt, da es strahlenden Sonnenschein gibt, denn überall, wo LALO ist, scheint die Sonne.
Und dort ist am letzten Tag im Fasching (fast) alles erlaubt.
"Hugh" = ich habe gesprochen - heute wird es wieder lustig :-)"
Einer verdreht aber grad die Augen im Rathaus...
... denn der Bürgermeister und sein Team verkleiden sich schon wieder als Rauchfangkehrer - vielleicht dann halt doch ab nächstem Jahr etwas mehr Kreativität :-)
Im nächsten Umkleideraum geht es schon wesentlich ideenreicher und farbenfroher zu.
Hinter der schwarzen LALO-Bühne sind jetzt nämlich Magic-Hair-Frisör Helmut Minks...
... und seine Frau Rosi gefragt, die seit vielen Jahren für das perfekte Makeup und Aussehen der Darsteller verantwortlich zeichnen.
Okay, diesen Wonderbra hat sich Erwin Hirsch wohl selbst ausgesucht :-)
Die Nervosität steigt und es wird nochmals kurz die erste Szene geprobt.
Mit dem Fasching geht es heute zu Ende und LALO trägt ihn offensichtlich zu Grabe, aber hoffentlich nur für ein Jahr :-)
Die Männer im Backstage-Bereich müssen alljährlich wirklich kuriose Requisiten auftreiben, aber sie schaffen es immer wieder.
Penibel genau liegen auch schon alle Funkmikrophone bereit.
Auch heuer sorgen nämlich die Männer von TSS-Veranstaltungstechnik (hier Klaus Stadler und Peter Schweiger) für den guten Ton und gehen dem Moderator an die Wäsche :-)
Schon beeindruckend, wenn man Conchita hinter der Bühne trifft.
Eine große Auswahl an Perücken geben jeder Rolle einen besonderen Touch!
Diese beiden Langenloiser kommen gerade vom Karneval in Köln und grüßen Vizebürgermeister Poldi Groiß mit einem herzhaften "LALO alaaf" :-)
Kameramann Robert Herbst steht "Kamera bei Fuß", die Show beginnt.
Wolfgang Schwarz besticht als Moderator heuer mit einem besonderen Outfit!
Passend zu den heutigen Sterbe-Themen wählte er das Modell der "Toten Hosen" :-)
Er steht auf alle Fälle im Blitzlichtgewitter der Fotografen.
Wolfgang Almstädter, Präsident der Langenloiser Faschingsgilde, ist einer der acht Tänzer, die beim ersten Programmpunkt "Dancing Stars" mitmachen.
Die erste Choreographie wird mit Applaus bedacht.
Thomas Nastl, Birgit Fözö, Lisi Schwarz, Wolfgang Almstädter, Erwin Hirsch, Gabrielle Erd, Raphael Lehmann und Gerald Eder erfreuten das Publikum mit der ersten Nummer.
Nicht leicht hatte es Kurti Fuchsberger, als er die heutige Faschingssitzung behördlich anmelden wollte, denn in Österreich wiehert nach wie vor der Amtsschimmel und die Ö-Noarn-Norm und die Idiotenschutzgrundverordnung müssen genau eingehalten werden. Die Auflagen aber erfüllt er alle, da die Gemeinde eine narrenfreundliche ist (ein Blick in den Gemeinderat genügt), die Scherze idiotensicher (es lacht sich niemand tot) sind und sie als eine der Narreteien eine Demonstration gegen den 24 Stunden-Tag planen.
Der nächsten Nummer mit dem Titel "Das Leben is nix wert" stimmt diese Gruppe nicht zu - sie lieben das Leben.
Der Moderator hat ein Herz für lamentierende Pensionisten, die meinen: "Das Leben is nix wert!"
Raphael Lehmann, der Neue in der LALO-Gruppe, hat diesen Text aus dem Fundus seines Vaters ausgegraben, denn Burgschauspieler Fritz Lehmann hat das Wienerlied einst gesungen.
"Bled miaßt ma sein, dass ma goar nix vasteht und so g'scheit miaßt ma sein, dass ma wüsst, wia ois geht. Laung miaßt ma sei, dass ma ois übarogt und so kla miaßt ma sein, dass ka Mensch noch an frogt...
Reich miaßt ma sei, dass ma in Göd nur so schwimmt und so orm dabei tuan, dass an kana wos nimmt. Und politisch miaßt ma drin sein in da stärkstn Partei und waun daun wos schiefgeht, woast niemois dabei."
"Und weil's des net gibt, dass ma des ollas kau, drum bin i so hoibat, reen überoi au. Und waun ma überoi aurennt, is des Leben nix wert, ergibt sich's gaunz logisch, des Leben is vakehrt!"
Die Jugend kann Gott sei Dank davon noch kein Lied singen.
Langenlois als Kulturstadt wartet heuer mit einem besonderen Stück auf - für Jedermann wurde die Tafel bereits reichhaltig gedeckt.
Jedermann (Gerald Eder) und seine Buhlschaft (Andrea Köfinger) können von Glück reden, dass sie so ausgelassen feiern können, denn dieses Happening wird von der heimischen Wirtschaft unterstützt, heißt ja nicht umsonst "Jedermann supported" :-)
"Schau, ich trag vom Koch heut Schuh, vorne offen, hinten zu. Und feinen Stoff, den ich ertand im Stoffkistl aus erster Hand".
"Ein Weib, dass täglich qualmt und raucht, die wird als Buhlschaft nicht gebraucht. Der Frust sitzt tief, ich weiß genau: "Da hilft nur Eitzingers GV!"
Die ganze Tischgesellschaft ist entzückt: "Oh Jedermann, wir danken dir, für 40 Kisten Hartl Bier. Für Ottos Schinken, Erwins Brot, aus Billas Sonderangebot. Babsies Verjus, Sonnentor Tee, für Räucherlachs vom Spar Gourmet. Für Bründlmayers feinen Sekt, Gillingers Pesto, das uns schmeckt."
"Wie zahlst das Essen für die Gfriesa? Mit Mastercard oder mit Visa?"
"Hab von der Sparkasse mein Bares, doch am Monatsend, da war es - bei der Volksbank das selbe Lied, auch dort bin ich nicht mehr liquid!"
"Wer seid ihr Fremdling, saget an? Kamt ihr leicht mit der Kamptalbahn? Mit Glantschnigs Fahrrad vom Juchee oder gar mit Birngrubers flottem VW?
"Der Mammon werde ich genannt. Mich schickt der Raiffeisenverband. Dir soll ich sagen reicher Prasser: Ebbe herrscht in deiner Kassa! Du hast dich wild verspektuliert und jetzt wird alles einkassiert. Nahe dem Wirtshaus, nebst der Billa besitzt du eine schöne Villa, dort tut bereits der Kuckuck picken, lass dich vor Ort dort nicht mehr blicken. Zum AMS musst du jetzt gehen, dem Mammon sag auf Wiedersehen".
Jeeeeedermannn - ich bin der Tod, jetzt gemmas an! Du warst Ausbeuter und Wüstling, Trickbetrüger, Prasser, Lüstling, ein unmäßiges Ungeheuer, doch zahltest brav du Kirchensteuer. Drum wird's für dich nicht ganz so mies, der Tod bringt dich ins Paradies!"
Der kurze Bühnenumbau wird für ein Interview mit Raphael Lehmann (und Birgit Fözö) genutzt, die sich als Neulinge in der LALO-Gruppe wirklich sehr gut aufgehoben fühlen.
Jedermann hat alles verprasst, daher ist auch für die Kultur nicht mehr viel übrig. Kurt Fuchsberger spielt hier den verzweifelten Kulturmanager Stadler, dessen Budget auch keine großen Sprünge mehr zulässt.
Daher muss er ab sofort ein Operettensparpaket schnüren - aufwändige Orchesterbesetzungen gehören der Geschichte an.
Der Klangkörper wird zusehends "schlanker", die Instrumente minimalistischer...
Pfeift jetzt die Langenloiser Kultur wirklich aus dem letzten Loch, nur weil man sich auf Nasenpfeifen beschränkt? Und ob man mit diesem neuen Orchesteroutfit eine andere Publikumsschicht anspricht, sei auch dahingestellt.
Der Spargedanke zieht sich wie ein roter Faden in die nächste Nummer. Diese Kundin möchte ihre 40 Jahre alte Schreibmaschine beim Wedia-Markt reparieren lassen, weil das "F" hängt.
Der junge Verkäufer kann es nicht glauben, findet weder ein aufgesetztes Word von Microsoft, noch den Akku oder den USB-Ausgang.
Die Vorlage für diesen Programmpunkt erfolgte nach einem Sketch des Kabaretts Simpl.
Prinzen gibt es nur im Märchen, im Fasching und bei der bekannten Gruppe "EAV - Erste Allgemeine Verunsicherung", die heut ohne Gage bei LALO auftritt.
"Küss die Hand, schöne Frau..."
Das war jetzt endgültig die Abschiedstour der Band :-)
Pause: Es darf kulinarisch aufgetankt werden.
Drei Versorgungsbereiche mit freiwilligen Helfern decken die Wünsche der vielen Gäste sicher ab.
Egal, ob deftig pikant...
... oder mit herzhaft Süßem. Fast jeder Wunsch wird erfüllt.
Damit sich auch so mancher Wunsch für unverschuldet in Not geratene Mitbürger erfüllt, bittet Bürgermeister Leopold mit seinem Team um freiwillige Spenden.
Auch wer fleißig konsumiert, trägt sein Scherflein dazu bei.
Gute Unterhaltung - auch in der Pause - dafür sorgen Groß ...
... und Klein selbst :-)
Wie das Programm bisher gefallen hat...
... bespricht man in der Pause bei Glühwein und Spenden.
Herzlichen Dank!
Die Groupies für den nächsten Star warten bereits vor der Bühne.
Die Tontechnik unter der Leitung von Robert Trinnes ist bereit für den zweiten Teil.
Und da geht es wieder ziemlich heiß her.
Welch ein grandioser musikalischer Auftakt in Hälfte zwei. Obwohl in diesem Teil auch der Tod Regie führt, lebt Freddie Mercury und begeistert mit seiner Gruppe Queen nach wie vor die Massen.
Nicht umsonst wurde erst vor kurzem Rami Malek als Mercury in Bohemian rhapsodymit dem Oscar ausgezeichnet.
Radio Ga Ga stammt aus dem Jahr 1984 und zählt zu den meistverkauften Singles von Queen.
Auch das Ergebnis der "meistverkauften" LALO-Pickerl macht sich gut im Spendentopf.
Geld brauchen auch diese drei Damen, die sich einen Wellnesstag gönnen und...
... sich dabei, weil der Tag lang ist, über Gott und die Welt auslassen.
Daher hatte LALO auch bei diesem Stück mit dem bezeichnenden Titel "Wehe, wenn sie losgelassen" die Lacher auf ihrer Seite.
Wen wundert's?
Genug gechillt, weiter geht's mit...
... dem Song "Girls und Boys in Langenlois"
Singen und Tanzen können Birgit Fözö und Gabrielle Erd ja besonders gut...
Eine Nummer mit Originalmusik mit Raphael Lehmann, Poldi Groiß und Wolfgang Almstädter am Klavier (nur nicht im Bild :)
Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, bei der nächsten Nummer werden wir alle einmal mitspielen müssen. Diese Werbelinie ist zwar ein bisschen makaber, aber ...
... es wird "A scheene Leich".
Frau Bauer ist zum Sterben und bringt als Testimonial für Särge die Langenloiser Bestattung ordentlich ins Schwitzen.
Agathe Bauer, seit Jahren ein Urviech auf der LALO-Bühne, kann sich noch immer nicht an den neuen Bürgermeister mit dem Dauerlächeln gewöhnen und glaubt nach wie vor, er heißt Poidl, denn Poldi Groiß verkörperte bisher all die Jahre den Stadtchef auf der Bühne. Diese Rolle hat aber seit heuer Gerald Eder übernommen. Alles ein bissl verwirrend, bevor man die Augen zumacht.
Eine "untote Oide" im Sarg ist überhaupt noch nie vorgekommen, ein Griff zu "Notfallstropfen" ist da den Bestattungsmitarbeitern allemal erlaubt.
"Wos regts eich so auf - da Freddie Mercury is jo a heit in Llois auferstanden!"
Sicher passend zum letzten Outfit von Frau Bauer, die ihre Krücken abgegeben hat :-)
Paris sehen und sterben, könnte die nächste Nummer heißen, die gerade mit einer genialen Dekoration vorbereitet wird.
Gelbwesten und Krawalle prägen das Stadtbild in der Rue de la Gaque, wo gleich...
... Florian Silbereisen mit seinem "Klubbb3" auftreten wird.
"Champs Elysées und roter Wein. Wir sind gut drauf, so muss es sein." Mit dieser Riesenparty in Paris endet bald der LALO-Show.
Schluss mit lustig ist aber erst dann, wenn Koarl und Fraunz ihren Auftritt als "Gmoahackler" erledigt haben.
Auch dafür gibt's viele Fans, die die Erinnerungen mit nach Hause nehmen werden.
Kein Faschingsdienstag ohne diese lebenden und vor allem fleißigen Legenden, die immer aussprechen dürfen, was noch nicht gesagt wurde.
Zum Schluss noch ein musikalischer Leckerbissen, von dem jeder den Refrain kennt. LALO hat den Gefangenenchor noch etwas verfeinert.
Va pensiero...
Ob Guiseppe Verdi große Freude an dieser Aufführung gehabt hätte, sei jetzt dahingestellt :-)
Wie auch immer: Es waren lustige Stunden...
... die auch der Zöbinger Faschingsgilde gefallen haben.
Allen an dieser großen LALO-Show Beteiligten sei herzlichst für deren ehrenamtliches Engagement gedankt.
Möge es auch im Jubiläumsjahr einen vollen Holzplatz geben.
Diese beiden...
... oder die vielen Kinder...
... oder Gäste aus den umliegenden Orten...
... werden sicherlich wieder mit dabei sein und applaudieren.
Jede Wette: Diese Herren werden sich sicherlich fürs Jubiläumsjahr eine besonders kreative Verkleidung einfallen lassen :)
Die Faschingsgilde LALO bedankt sich für den zahlreichen Besuch...
... und freut sich auf ein Wiedersehen.



Eine Veranstaltung ist immer nur so gut wie ihre Organisatoren und Sponsoren.
Und denen wird auch hier herzlich gedankt:

Wüstenrot - Bez.Dir. Waltraud Gaisberger, Blumen Zöchmeister, Bäckerei Schalk, Fleischerei Graf. Das L*lois, Tischlerei Maglock, Magic Hair Team, Wienerberger, Ursin Haus, Malermeister Gilly, Landmaschinen Beranek, Hornbach, Fliesenleger Köfinger, T & P Schrimpf, Raiffeisenbank Langenlois, Buchhandlung Murth Poscharnig KG, Expert Müllner, Neubauer Bau, Autohaus Ruiner, Raiffeisen Lagerhaus, Stadtgemeinde Langenlois, Optiker Dworschak, Area Verde KG Manuel Kitzler, Sparkasse Langenlois, BF-Consulting Steuerberatungsges.m.H., Bauunternehmung Schrefl, NÖN, Müller Glas, Autohaus Fragner, Merkur Versicherung, Braugasthof Hartl, Koch Schuhe, Bürosysteme Gregor Wasserburger, Elektro Unger, KulturLangenlois, TPA Steuerberatung

Fotos: Ulli Paur


STADTGEMEINDE LANGENLOIS
Rathausstraße 2
3550 Langenlois
Telefon: +43 2734 2101
Fax: +43 2734 2101 39
E-mail: stadtgemeinde(at)langenlois.gv.at
Homepage: www.langenlois.gv.at

Parteienverkehr:
Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 Uhr
Dienstag von 13 bis 18.30 Uhr

Bürgerservicestelle:
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Dienstag von 7 Uhr bis 18.30 Uhr
Freitag von 7 bis 12 Uhr

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