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Die Welt trifft sich zum 64. Mal in Langenlois

Zusammen die Welt ein bisschen menschlicher machen - das war das Ziel beim internationalen Jugendrot- kreuztreffen und das ist in Langenlois in den vergangenen zwei Wochen beim 64. Freundschafts-Camp wieder gelungen.
Einmal mehr macht ein fantastisches, gemeinschaftsübergreifendes Projekt, das heute mit dem Festival der Nationen am 21. Juli 2019 beendet wurde, weltweit von sich reden.
Großes Lob gab es für Organisator Günther Stummer, noch größeres an den neuen Teamleiter Michael Szumowski. Gewürdigt wurde diese umfassende Arbeit auch von der Politik und vielen anwesenden Gästen in der Gartenbauschule Langenlois, wie zum Beispiel von Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, von Landtagsabgeordneten Josef Edlinger, von Rotkreuz-Präsident Josef Schmoll, Bürgermeister Harald Leopold und Landesrettungsrat Hans Ebner.

"Crack the Code. Activate your mind an leave your judgements behind!"
Das war das Motto des heurigen 62. Internationalen Studien- und Freundschaftscamp des Österreichischen Jugendrotkreuzes. 46 Jugendliche aus 24 Nationen trafen sich von 8. bis 22. Juli 2019 in Langenlois und nutzten hier die Gelegenheit, einander und ihre unterschiedlichen Kulturen kennen zu lernen. Beim Abschlussfest präsentierten sie sich mit einem besonders ansprechenden Programm.
Schon im Garten wird es kompliziert, überall hängen Zahlen in den Bäumen.
Das ist den Ehrengästen offensichtlich noch gar nicht aufgefallen :-)
Aufgefallen ist aber, das zwei langjährige Teammitglieder des Internationalen Jugendrotkreuzes nach Langenlois gekommen sind. Philipp Pechhacker leitete lange Zeit dieses Camp, unterstützt von seinem irischen Kollegen David Englisch, der heute extra von Irland nach Langenlois kam. Herzlich willkommen!
Heute wird es noch lustig, aber auch ein bisschen sentimental - immerhin ist der letzte Tag im Camp und es gilt, Abschied zu nehmen von Langenlois und von lieben Freunden.
Die Gäste sind guter Laune, wie es hier Landtagsabgeordneter Josef Edlinger und Günter Stummer beweisen. Sie werden in den Festsaal geleitet...
... und warten gespannt auf den Abschlussabend mit viel Programm.
Digitale Menschlichkeit ist so ein Schlagwort - das digitale Zeitalter hat unsere Menschlichkeit verändert und wir können dies aber auch wieder positiv beeinflussen. Die Jugendlichen haben daran gearbeitet und dies in Workshops und vielen Ausflügen und Themenprojekten in den vergangenen zwei Wochen behandelt.
Heute sind auch die Gäste gefordert, den Code zu knacken und das Passwort für Menschlichkeit zu finden.
Das dürfte es noch nicht sein - schaut eher nach Speisenbeschriftung aus :-)
Michael und Eszter begrüßen die Gäste und Mitglieder des Freundschaftscamps zum heutigen Festival der Nationen.
Landtagsabgeordneter Josef Edlinger überbringt stellvertretend die Grüße von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, Niederösterreich schätzt sich glücklich, dass dieses Treffen seit Jahrzehnten in Langenlois stattfindet. Er durfte schon öfters dabei sein und ihn freut es, wenn junge Menschen mit Stolz und Freude ihre Heimat präsentieren und gleichzeitig das gemeinsame Ganze - die Friedensbewegung in der Welt - unterstützen. Er wünscht sich, dass der "Geist von Langenlois" zur Völkerverständigung in die Welt hinaus getragen wird und die Jugendlichen viele positive Eindrücke von Österreich mit nachhause nehmen. Er freut sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr hier in Langenlois.
Diese Veranstaltung wird heute auch via Livestream in die Welt hinaus übertragen.
"Solidarität stärkt jede Gesellschaft - umso wichtiger ist dieses Camp mit ihren Teilnehmern, die diese Botschaft leben und in die Welt hinaustragen werden". Ulrike Königsberger-Ludwig, Landesrätin für Gesundheit, Soziales und Jugendwohlfahrt, wünscht sich das von den Jugendlichen.
Auch dem Präsidenten des NÖ Roten Kreuzes, Mag. Josef Schmoll, ist es eine Ehre, dass das Rote Kreuz dieses Camp in Langenlois ausrichten darf. In diesem Zusammenhang bedankt er sich bei Günter Stummer für die hervorragende Organisation. Er empfindet das heurige Campthema höchst interessant und wichtig. Er leitet da auf Henry Dunant über, der von 160 Jahren aufgrund einer Kriegsbeobachtung das Rote Kreuz gegründet hat. Heute ist das Rote Kreuz viel mehr als nur Erste-Hilfe-Leister auf einem Schlachtfeld. Und gerade weil es Länder gibt, wo das Rote Kreuz nicht so gut aufgestellt ist, wie bei uns in Österreich, ist eine weltweite Vernetzung sehr wichtig, um mehr Erfolge in der Hilfeleistung erzielen zu können. Die Basis für dieses Vernetzen entsteht bei derartig wichtigen Camps. In Englisch verabschiedete er sich von der internationalen Rot-Kreuz-Jugend und wünschte allen das Beste.
Michael Szumowski als neuer Teamleader (er folgte Philipp Pechhacker nach) freut sich, dass auch noch andere Ehren- und Festgäste wie Landesrettungsrat Hans Ebner, Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD, Stadtrat Werner Buder, Gemeinderat Thomas Taschler, der Direktor der Gartenbauschule Langenlois, Ing. Franz Fugger, Sonja Gruber vom Jugendrot-Kreuz und Günter Stummer beim heutigen Abschlussabend dabei sind.
Ebenso wurden die früheren Teamleader Philipp Pechhacker und David English ...
... und Karin Seidl-Behinger begrüßt. Sie war in den 80iger-Jahren Teamleader.
Der offizielle Teil ist vorbei - jetzt gilt es den Code zu knacken und das Passwort zu finden.
Diese Moderatoren laden die Gäste ein, tatkräftig mitzuhelfen, vier USB-Sticks zu finden und bei der Präsentation gut aufzupassen, da auch hier wichtige Buchstaben versteckt sein könnten, die zur Lösung beitragen.
Alle 24 Nationen präsentieren sich und ihr Land.
Südkorea beginnt mit einem Fächertanz.
Dann singen Zwillinge Kata und Terka aus Ungarn.
Die Schweiz fliegt das Double von Roger Federer ein und interviewt den Tennisstar.
Die georgischen Mädels bringen Schwung mit ihrem Tänzchen in den Saal.
Die slowakische Vertreterin lädt mit ihrer Flöte...
... Jean Damascene aus Ruanda (dieses Land ist zum erstem Mal bei diesem Camp vertreten) zum Tanz ein.
Völkerverbindende Beifallspfiffe gibt's dafür von Günter Stummer :-)
Egal, ob Thailand ...
... oder die Gäste aus Ruanda ihre Volkstänze zeigen. Es ist immer wieder ergreifend, wie fremde Kulturen beeindrucken können.
Es würde den Rahmen dieser Geschichte sprengen, hier alle 24 Beiträge, die in vier Blöcken auftraten, aufzuzeigen. Diese kann man mit einem Link extra am Schluss abrufen. Fazit: Alle waren großartig!
"Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist egal, was uns trennt." Diese Meinung vertritt Ernst Ferstl, österreichischer Lehrer und Schriftsteller. Und das passt gut zum heutigen Abend.


Nach dem Camp ist vor dem Camp, das weiß Organisator Günter Stummer. Er bedankte sich bei allen 45 Teilnehmer die ihre Zeit dem Geist des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes widmen und Menschlichkeit vermitteln, um diese auch für die Zukunft zu sichern. Dabei sollen Grenzen ohne Diskriminierung abgebaut werden, denn jeder Mensch ist gleich viel wert wie der andere.
Frei nach Hildegard Knef: "Für euch soll's rote Rosen regnen, euch sollten sämtliche Wunder begegnen, die Welt sollte sich umgestalten und ihre Sorgen für sich behalten."
Damit das Camp gut funktioniert, stellen sich immer wieder "Teamers" zur Verfügung, die bei der Organisation und Betreuung mithelfen. Ihnen allen wird mit einer roten Rose gedankt.
Eine eigene "Dance Group" bestreitet den Abschlusstanz passend zu "High hope" von Panic! at the Disco.
Auf Wiedersehen in Langenlois!
Wehmütiger Abschlussapplaus.
Ende gut - alles gut! Wie könnte es anders sein - dank der gefundenen USB-Sticks (verteilt im Publikum) wurde der Code mit dieser Buchstabenkombination geknackt.
"Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll." Goethe hat eine gute These vertreten.
Ein Freund ist bekanntlich das zweite ICH!
Die Jugendlichen laden nun zum traditionellen internationalen Buffet mit gemütlichem Beisammensein ein.
Auch dabei erfährt man viel von Land und Leuten.
Von dieser netten Bulgarin gibt es nicht nur Kulinarisches, sie schenkt den weiblichen Gästen auch ein bekanntes Produkt von der Damaszener-Rose.
Nun zum kulinarischen Teil: Wer glaubt, dass hier Hühnerfleisch angeboten wird, irrt gewaltig :-)
Es sind gebackene Bananen mit Käse aus Malaysia und die schmecken sehr lecker.
Der Herr Geheimrat Goethe war sicherlich schon mal in Langenlois :-)
"Heute geh ich. Komm ich wieder, singen wir ganz andre Lieder. Wo so viel sich hoffen lässt, ist der Abschied ja ein Fest."
Großartige Gastfreundschaft wird in Langenlois praktiziert.
Auch die lettische Delegation hat sich was Kreatives einfallen lassen.
Andere Länder, andere Sitten, andere Speisen.
Für das Rote Kreuz sollte man immer eine offene Geldbörse haben :-)
Auch dieses Gericht aus Ruanda schmeckte den Gästen vorzüglich.
Die Auswahl an Spezialitäten ist groß.
Ein letztes Foto...
... ein kleines Geschenk zum mit nachhause nehmen...
... und hier die Information über das Freundschaftscamp, abrufbar im Internet.
Langenlois verabschiedet sich freundlichst von allen Gästen des Internationalen Jugendrotkreuz-Camps, wünscht ein gesundes Heimkommen und freut sich heute schon auf 2020, wenn ...
... sich die Welt wieder in der Weinstadt zum Miteinander trifft!

STADTGEMEINDE LANGENLOIS
Rathausstraße 2
3550 Langenlois
Telefon: +43 2734 2101
Fax: +43 2734 2101 39
E-mail: stadtgemeinde(at)langenlois.gv.at
Homepage: www.langenlois.gv.at

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