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Advent im Schloss Schiltern

Advent in Schloss Schiltern

Die Adventzeit ist eine ganz besondere Zeit im Jahr. Man versucht, ein wenig zur Ruhe zu kommen, sodass Besinnlichkeit in die eigenen Wände einkehren kann.
Und schon Wochen vor dieser besinnlichen Zeit gibt es dafür viel Gelegenheit, sich darauf einzustimmen.
Das Wochenende von 23. bis 25. November 2018 stand dafür ganz im Zeichen von Lichter, Wärme und Advent im Schloss Schiltern. Das Psychosoziale Zentrum hat zu diesem Adventfest eingeladen.

Engel kann man angeblich nicht sehen, aber ihnen täglich begegnen. In Schiltern am Adventmarkt konnte man sie sogar kaufen :-)
Goethe meinte: "Wir haben genug Zeit, wenn wir sie nur richtig verwenden." Das sollte ein Motto für die nächsten vier Wochen bis Weihnachten sein.
Schiltern stimmte auf diese Zeit vor Weihnachten mit einem schönen Adventmarkt im Schloss ein.
Der moderne Adventkranz dominierte den Schlosshof.
Stadtpfarrer Mag. Jacek Zelek wurde vom Hausherrn Mag. Peter Binder begrüßt.
Feuer dominierte den Eröffnungsabend.
Gespannt warteten die vielen Gäste auf den Beginn der kleinen Eröffnungsfeierlichkeit.
Gleich geht's los mit der musikalischen Eröffnung...
Und die Kleinen fragten sich: "Wo ist das Rezept geblieben von den Plätzchen, die wir lieben? Wer hat das Rezept verschleppt...?
"In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei, zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei - in der Weihnachtsbäckerei!"
Mag. Margot Beer-Schmied begrüßte als Moderatorin dieses Abends...
... die viele kleinen und großen Gäste, die gekommen sind, ganz besonders aber Landesrätin Mag. Christiane Teschl-Hofmeister und Bürgermeister Mag. Harald Leopold mit seiner Gemeindevertretung.
PSZ-Geschäftsführer Mag. Peter Binder als Hausherr und erster Bühnengast hieß ebenfalls alle kleinen und großen Gäste im Schloss Schiltern, das zu den "Living monuments" gehört, willkommen. Das Motto des grenzüberschreitenden Interreg-Projektes "Denkmäler leben" hat es sich zum Ziel gemacht, Leben in historische Gebäude hineinzubringen - Schiltern tut das heute in bemerkenswerter Form. 40 Aussteller und ein schönes Adventprogramm werden drei Tage lang angeboten. Das Schloss Schiltern stellt sich aus verschiedenen Gründen in diesem Rahmen vor: Die Tradition, die einst mit der Caritas (die 29 Jahre hier untergebracht war) begonnen wurde, wird fortgesetzt. Außerdem will man damit auch die Öffentlichkeitsarbeit stärken, da in diesem Haus viele Projekte betreut und angeboten werden. Zu guter Letzt will man mit mehr Kooperation dieses Haus noch lebendiger zu gestalten, d.h. man kann man sich in diesem Haus auch einmieten und Teil des Schlosses werden. Außerdem gibt es ein schulübergreifendes Projekt zwischen der Kleingruppenschule Langenlois und der Privaten Volksschule Schiltern, die heute diese Feier musikalisch umrahmen.
Das Psychosoziale Zentrum Schiltern hat es sich zur Aufgabe gemacht, Personen mit psychischen Erkrankungen das optimale Umfeld zur individuellen beruflichen Reha zu bieten. Ermöglich wird diese Maßnahme in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice Niederösterreich und der Pensionsversicherungsanstalt. Beide sind mit dem Land NÖ auch Fördergeber dieser Institution. Michaela Vorlaufer vom AMS und Richard Medlitsch von der PVA wurden dazu interviewt. Beide hoffen, dass trotz herausfordernder Situation und großer geplanter Veränderungen im Sozialbereich die Zukunft des PSZ Schiltern gesichert werden kann. Sie wünschen sich, dass es weiterhin Partner dafür gibt.
Partnerschaft ist immer wichtig. Bürgermeister Mag. Harald Leopold ging auf die wechselvolle Geschichte dieses Schlosses ein und wies auf die bemerkenswerte touristische Bedeutsamkeit in Verbindung mit der Arche Noah hin. Er wünscht sich vom Christkind, dass der wirtschaftliche Erfolg des Schlosses ausgebaut, der Standort gesichert und das Schloss erhalten werden kann.
Auch die Caritas engagiert sich bei der PSZ-Einrichtung. Direktor Hannes Ziselsberger verbindet dieses Adventfest mit der religiösen Seite und beleuchtete das wichtige Thema "Nächstenliebe" ist. Auch Gott hat sich jenen Menschen gewidmet, die ausgegrenzt wurden und eher am Rande der Gesellschaft standen. "Liebe den Nächsten wie dich selbst" - dann hat auch der Spruch für den Nächsten Sinn. Caritas versteht sich als Übersetzung dieser Botschaft ins Heute. Menschen leben zwar anders als vor mehr als 2000 Jahren, aber es gibt immer noch Menschen, die ausgegrenzt sind und sich in dieser Hochleistungsgesellschaft schwer tun. Und viele öffentliche Stellen wie eben Land NÖ, Gemeinde, AMS, Caritas, PVA, PSZ müssen sich anstrengen, Menschen zu helfen, die es eben nicht so leicht haben.
"Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht. Wer kann es sehen? Ein Herz, das Augen hat und wacht." (Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter)
Der Lichtertanz der Schulen...
... leitete zur Eröffnung durch...
... Landesrätin Mag. Christiane Teschl-Hofmeister über.
Die Landespolitikerin freute sich, dass sie zum ersten Mal im Schloss Schiltern mit diesem beeindruckenden Ambiente sein durfte. Sie schätzt derartige Einrichtungen wie das PSZ sehr hoch und das Land NÖ nimmt da immer wieder sehr viel Geld in die Hand, um Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Eine Milliarde wurde in den vergangenen fünf Jahren in diesem Bereich investiert und das Land hat auch nicht vor, diesen Weg zu verlassen. Es kommt aber immer auf die guten Partnerschaften mit den Trägerorganisationen an.
Trommelwirbel gab es nicht nur für die positiven Zusagen der Landesrätin, sondern auch für den nächsten künstlerischen Akt.
Die Feuershow begeisterte.
Den Gästen hat es gefallen.
Feuer und Flamme für den Nächsten sein, könnte auch die Botschaft dieses Programmpunktes sein.
Das beweist auch dieses Bild sehr eindrucksvoll :-)
Ein Foto mit den kleinen Künstlern auf der Bühne muss noch sein :-)
Und weil es Gott sei Dank fast Winter ist, wärmte man sich am Feuer...
... und bei Tee oder Glühwein!
Nettes Detail am Rande: Frau Landesrätin traf in Schiltern auf ihre ehemalige Französisch-Lehrerin Mag. Gertrude Schuberth.
Und mit dieser Tafel inspirierte man dann die vielen Gäste bei den Adventständen zu einem Einkauf.
Reinhard Kittenberger entschied sich für ganz besonders warme und feine Alpaka-Socken.
Oder wie wäre es mit diesem Türkranz?
Ein neues Brotsackerl ist auf alle Fälle das ideale Geschenk.
Es gab nicht nur Besinnliches, sondern auch Lustiges zu erwerben.
40 Aussteller bieten ihre Produkte an, darunter auch das PSZ selbst.
Wie auch immer - so mancher hat das Christkind im Schloss gesehen.
Es dürfte aber jetzt zu anderen Adventmärkten unterwegs sein und kommt ...
... dann wieder, wenn diese vier Kerzen am Adventkranz verloschen sind, nämlich am 24. Dezember! Bis dahin sei allen eine angenehme Adventzeit gewünscht!



Fotos: Ulli Paur


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