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15-Jährige Buchautorin begeisterte

Der Haindorfer Hof war am Freitag, dem 30. November 2018, um 17 Uhr, ein Treffpunkt für knappe 200 Fans der jungen Schülerin Hanna Maurer. Sie hat voriges Jahr still und heimlich ein Buch zu schreiben begonnen, sich selbständig um einen Verlag gekümmert und präsentierte ihr 142 Seiten umfassendes Werk mit dem Titel "Alte Zeiten, neues Ich" vor einem besonderen Publikum. Mit dabei war nämlich auch ihr Taufpate Alt-Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der ehemalige Landtagspräsident Ing. Hans Penz, die beiden Laudatoren.
Es war für die vielen Gäste, die fast das große Foyer des Haindorfer Hofes gesprengt haben, ein besonders emotionaler und gelungener Abend, den wir hier nochmals Revue passieren lassen.

Einen Tag zuvor war sie zu Gast im ORF-Landesstudio NÖ: Mit einem Interview der außergewöhnlich jungen Schriftstellerin wurde die Buchpräsentation sogar via Äther angekündigt.

Hier das Interview in schriftlicher Form:

  • Mein Name und mein Wohnort?
    Mein Name ist Hanna Maurer, ich wohne in Reith bei Langenlois.
  • Mein aktuelles Buch heißt?
    „Alte Zeiten, neues Ich“. Es geht um zwei Jugendliche namens Chris und Johanna, die unter verwirrenden Umständen immer wieder aufeinander treffen.
  • Mein Lieblingsbuch heißt?
    „Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfl, ist mir sehr ans Herz gegangen und hat mich auch inspiriert.
  • Meine bisherigen Werke sind?
    Kleine Gedichte und phantasievolle Geschichten, die nicht veröffentlicht worden sind.
  • Meine nächsten Pläne sind?
    Ein bisschen Ruhe finden und versuchen, an neuen Ideen weiterzuschreiben.
  • Warum habe ich begonnen, Bücher zu schreiben?
    Weil es so viele Dinge gibt, die Menschen nicht beachten und ich gegen die Oberflächlichkeit dringen will.
  • Was mir bei meinen Büchern wichtig ist?
    Dass sie nicht so schwer zu lesen sind, dass man aber trotzdem Lust hat, weiterzulesen, dass es zwischendurch nicht fad ist und das sie einfach zum Denken anregen.
  • Was Schreiben für mich bedeutet?
    Schreiben bedeutet für mich frei sein, man denkt nicht da drüber nach, was genau jetzt dort steht, sondern man fühlt einfach, wie es einem dabei grad geht.
  • Wie ich meine Bücher schreibe? Mit Leidenschaft!
  • Wie bin ich zur Schriftstellerei gekommen?
    Durch Zufall – meine Deutschnoten haben sich rasch verbessert, indem ich mich einfach hingesetzt und versucht habe, meine Gedanken da miteinzubringen und das Beste draus zu machen!

"First Class" trägt dieses Sponsorenauto und so wird auch der heutige Abend verlaufen.
Begonnen hat alles am 19. September 2003, wo vor 15 Jahren in der Ortschaft Reith bei der Familie Gudrun und Hannes Maurer drei liebe Mädchen auf die Welt kamen.
Und schon damals war der Gesichtsausdruck der kleinen Hanna (rechts) schon ziemlich entschlossen :-)
Inzwischen sind 15 Jahre vergangen und die drei jungen Damen stehen Spalier, um die vielen Gäste bei der Buchpräsentation zu begrüßen.
Der Besucherstrom war riesengroß. Da kamen Gemeinderäte...
... die sich für das neue Buch und die Jungautorin interessieren...
... da kam der ehemalige Langenloiser Bürgermeister Hubert Meisl mit vielen "Oberstadtlern"...
... und das Foyer wird immer voller.
Die Raiffeisen-Verantwortlichen Hannes Rauscher und Martin Nastl, die dazu eingeladen haben, hoffen, dass alle Platz finden. Mit so einem Ansturm konnte ja keiner rechnen :-)
Der erste Ehrengast ist bereits eingetroffen: Ing. Hans Penz
Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter und Vizebürgermeister Ing. Leopold Groiß haben ihre Plätze bereits gefunden.
Inzwischen begrüßt Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD Dr. Erwin Pröll, der heute wieder besonders gerne nach Langenlois gekommen ist.
Das erste Pressebild gibt es bereits vor der Veranstaltung.
"Hanna Maurer" steht heute am Moderatorenzettel und im Mittelpunkt.
Alle werden heute die "Taufe" eines Erstlingswerkes einer jungen Autorin aus Langenlois erleben.
Martin Nastl begrüßt auf der Bühne einen ganz lieben Gast, der zur Familie Maurer ein besondere Beziehung hat. Dr. Erwin Pröll ist nämlich der Taufpate der Autorin.
Er kennt die vier "Maurer-Mädels" seit 15 Jahren, hatte natürlich nicht immer so viel Zeit für sie, wie heute. Für ihn war diese Drillingsgeburt ein besonders erfreulicher Grund. Aber auch die Tragik in der Familie, als der Vater tödlich verunglückte, hat natürlich auch zusammengeschweißt.
Es ist ein nicht alltäglicher Weg, den diese vier Damen bisher gegangen sind. Und er erinnert sich sehr gerne an März 2004 zurück...
... damals begegneten sie dem Herrn Landeshauptmann noch mit etwas Skepsis :-)
Heute steht eine selbstbewusste junge Dame erstaunlich ruhig auf der Bühne und freut sich auf ihren besonderen Abend.
Hanna Maurer aus Reith besucht derzeit die erste Klasse der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Krems. Sie hat schon als junges Mädchen phantasievolle Texte geschrieben. Mit dem Heranwachsen und der Perfektionierung der deutschen Sprache wagte sich Hanna auch über ernste Themen. Trotz des Schulalltags findet sie immer wieder Zeit für ihre Schreibkreativität. So entstand ihr erstes Buch und sie kann nicht beantworten, wie es entstanden ist :-)
"Es war nie der Gedanke, es wird ein Buch. Es war eine Geschichte, die ich einfach immer weitergeführt habe und dann entsteht halt so was." Geschrieben hat sie es bereits in ihrer Mittelschulzeit. Ideen holte sie sich, indem sie Menschen und ihre Verhaltensweisen genau beobachtet. Außerdem hat sie viel Phantasie und ein bisschen Autobiographie ist auch enthalten.
Worum geht es in diesem Buch? Um Selbstakzeptanz, Liebe, Freundschaft. Wenn man zwischen den Zeilen lesen kann, ist das aber nicht der Hauptgrund.
In ihrer ersten Leseprobe stellt sie Johanna und Chris, die beiden Protagonisten des Buches, vor.
Die wirklich gekonnte Schreibweise wird natürlich mit Applaus bedankt.
Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD ist natürlich auf dieses Talent aus Reith sehr stolz. Aber nicht nur er, sondern ganz viele Menschen sind es, die Hanna Respekt zollen, sonst wären sie nicht von allen Katastralen und Nachbargemeinden gekommen. Er freut sich, dass es mit dieser jungen Dame eine weitere Autorin in unserer kulturaffinen Stadt gibt. Auch er wird, trotzdem er Sachbuchliebhaber und -Leser ist, natürlich auch diesen Roman von Hanna bald lesen.
Er hofft, dass trotz der modernen Medien auch die Jugend nach wie vor zum Buch greift und liest.
Denn diese sozialen Medien via Handy verleiten schon, Kommunikation zu unterbrechen, wenn es schwierig wird. Man sucht sich rasch einen neuen Partner und plaudert mit dem, so wie es einem halt einfach passt. Dabei kommt man dann nicht wirklich ins Gespräch mit dem Gegenüber und es wird eher unpersönlich. Er wünscht der Jugend Autorin viel Erfolg und wünscht sich, dass sie vielleicht in den nächsten Jahren bei Kulturveranstaltungen bereits mit einer Lesung aus dem nächsten Buch liest.
Hanna möchte sich vor er nächsten Leseprobe bei Menschen bedanken, die sie unterstützt haben. Jetzt wird es ziemlich emotional, denn "Das erste riesige DANKESCHÖN geht an meine Mutter Gudrun. Sie hat zwar von diesem Buchvorhaben nichts gewusst, sie ist aber seit 15 Jahren immer da, wenn ich sie brauche."
Danke auch an meine Schwester - die drei sind meine Familie und ohne sie kann ich natürlich nicht!"
Danke sagt sie auch an ihre Freundin Christina, an Rebekka, an ihre ehemaligen Lehrerinnen Susanne Luf-Raidl und Lieselotte Steiner, bei Klassenkameraden, bei der Verlagsleiterin und bei vielen anderen. Ihr letztes Danke gilt dem Publikum, denn es geht ihr jetzt gut.
Und überhaupt: "Mütter sind die besten Menschen auf der Welt". Da darf man schon gerührt sein :-)
"Lieber Herr Ing. Penz, kommen Sie bitte auf die Bühne. Ich bin auch heroben, es ist nicht so schlimm", lädt Hanna humorvoll ein :-)
Der Laudator dann: "Ich bin in mehrfacher Weise überrascht, nicht nur, weil ich das Schlusswort sprechen soll, sondern weil die 'kleine Hanna', die ich bereits als Baby kannte, begleiten durfte und sie uns heute alle mit einer sehr tiefsinnigen Lesung beeindruckt hat." Er findet auch den Buchtitel irrsinnig anspruchsvoll und glaubt, dass viele Dinge aus dem Leben gegriffen sind. Der ehemalige Landtagspräsident gratuliert Hanna zur "Übersetzung", was viele junge, aber auch ältere Leute empfinden. Oft hadern viele mit dem Alleinsein, dem Unsichersein, der Akzeptanz oder mit der Angst, nicht angenommen zu werden. Er wünscht ihr, dass es diesem Buch genauso geht, wie uns Menschen: Dass es bewertet und geliebt wird. Weiteres wünscht er ihr von ganzem Herzen, dass Hanna ...
... und ihre Schwestern...
... die trotz sehr schwieriger Phasen, die sie bereits mit ihrer Familie erleben mussten, glücklich werden. Er gratuliert der Stadt Langenlois zu dieser Jungautorin und hofft, dass sie noch einige Bücher schreiben wird.
Trotz auch trauriger Gedanken endet diese diese zweite Laudatio an Hanna sehr humorvoll ...
... wo vor allem der Mutter Gudrun gedankt wird, die diese Mädchen alleine durchs Leben begleitet.
"Humor ist das Öl in unserer Lebenslampe." Spruch aus Holland
Nach der zweiten Leseprobe darf das Buch auch gekauft werden.
Es gibt viel Abschlussapplaus...
... bewundernde Blicke und Gedanken für die Jungautorin...
... und wie es sich gehört, ein nettes Abschlussfoto für die Gemeindepresse.
Stolz sind alle Lehrerinnen und der Schuldirektor, die Hanna Maurer auf ihrem Schulweg begleiten durften.
Jetzt startet das große Rascheln in den Geldbörsen. Um 14,90 Euro ist das Erstlingswerk erhältlich und viele stellen sich beim Büchertisch an, um eines zu bekommen.
Hanna kommt ganz schön ins Schwitzen. Sie hat sich ja auch nicht gedacht, dass der Run auf ihr Buch so groß ist :-)
Jeder bekommt natürlich auch eine nette Widmung!
Hanna kann sich auf Schwestern verlassen, Elena (rechts) hat sogar das Buchcover gestaltet und Lisa das Buch korrigiert.
Abschließend wird zu einem netten Buffet eingeladen: Es wird folgenden Firmen gedankt: Fleischerei Graf und Bäckerei Schalk, Langenlois...
... beim Weingut Erwin Gruber (Onkel von Hanna) und beim Weingut Steininger für die Sektspende...
Süßes gibt's von der Konditorei Hagmann, Krems. Gedankt wird auch den Firma Birngruber, Atelier creativ, Erlebnisgärten Kittenberger, Kunsthandwerk Gerhard Hahn, BrauSchneider, Tischlerei Vesselsky, Raiffeisenbank Langenlois und Kultur Niederösterreich.
Der Herr Pfarrer bekommt eine besondere Signatur.
Anno 2004...
... und heute!
Stolz sind alle, auch die Oma!
"Nur um eine liebende Frau herum kann sich eine Familie bilden." Wie recht Friedrich von Schlegel
der deutsche Kulturphilosoph einst hatte.
Gudrun Maurer hat das schwere Schicksal gemeistert und kann auf ihre tüchtigen Töchter stolz sein.
Und einer hat ganz sicher "von oben" zugeschaut und ist mindestens genauso ergriffen und stolz auf alle "da herunten".
Und jetzt "Prost und zum Wohl" auf die junge Schriftstellerin, ihr Erstlingswerk und den gelungenen Abend.




Fotos: Ulli Paur


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