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100 Jahre Demokratie - künstlerischer Wettbewerb

Wie zahlreiche andere Gemeinden Österreichs setzt auch die Stadtgemeinde Langenlois Akzente zum „Gedenkjahr 2018". In der Weinstadt fand diese insbesondere im Programm des Langenloiser Herbstes ihren Niederschlag.
Der künstlerische Wettbewerb „100 Jahre Republik – Eine Republik mit Geschichte(n)" lud lokale autodidaktisch tätige Künstlerinnen und Künstler im Frühjahr 2018 ein, Werke zum gleichnamigen Thema zu gestalten.
13 Personen erarbeiteten dazu mehr als 20 Werke.
Die Vernissage mit Preisverleihung am Montag, dem 12. November 2018, im Rathaus Langenlois gab und gibt noch einen Einblick in ihr Schaffen, denn die bemerkenswerten Bilder können noch bis 29. Dezember 2018 im Foyer des Rathaussaales zu den Amtsstunden besichtigt werden. 

Der 12. November 2018 war zwar nicht "Tag der Fahne", denn der wird am Nationalfeiertag begangen. Trotzdem war es der Tag wert, öffentliche Gebäude, wie z.B. das Langenloiser Rathaus, feierlich zu beflaggen - immerhin feiert die Demokratie Österreich ihren 100. Geburtstag.
Da hat sich auch der Doppeladler im Rathaussaal feierlich herausgeputzt, denn heute sind viele Gäste zu einer Vernissage eingeladen, die sich mit diesem besonderen Geburtstag befasst.
Was es mit ...
... diesen Portraits von Gemeindebürgern...
... für eine Bewandtnis hat...
... erfahren die Gäste im Laufe der Ausstellungseröffnung (diese Herren wissen es bereits).
Bilder und...
... die interessierten Gäste warten gespannt auf die Eröffnung der Vernissage.
Portraits über Portraits...
Bilder über Bilder ...
Es wird ein interessanter Abend, auch für Wolfgang Schwarz, Vizebürgermeister Ing. Poldi Groiß und Gemeinderat Gerald Eder.
Botschaft von Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD: "Ich darf Sie sehr herzlich hier im Rathaus zu einer ganz besonderen Vernissage mit einem ganz besonderen Hintergrund begrüßen und freue mich, dass Sie gekommen sind und sich das anschauen wollen. Das Thema '100 Jahre Republik Österreich - eine Republik mit Geschichte(n)' ist in eingereichten Bildern wiederzufinden.
Der 100. Geburtstag der Republik – ein Thema, dass das ganz Jahr über in den Medien und bei vielen Veranstaltungen gewürdigt wurde. Auch die Stadtgemeinde Langenlois will das tun und damit darauf hinweisen, wie wichtig uns dieses Thema und vor allem, wie wichtig die demokratische Republik Österreich ist." Seiner Meinung nach ist nach hundert Jahren eine gewisse Erosion eingetreten, die möglicherweise für die Zukunft Probleme aufwerfen, die für uns alle nicht ganz angenehm sein könnten. "Wenn man bedenkt, dass es Wahlen gibt, wo sich nur mehr 60 Prozent und weniger daran beteiligen, ist das erschreckend, die Tendenz schreitet leider fort. Es gibt weiters Leute, die nach dem 'starken Mann' schreien, auch das ist beängstigend – diesen Strömungen muss man massiv entgegenwirken. Es geht einfach nicht an, dass wir letztendlich wieder in eine Zeit zurückverfallen könnten, die uns allen gemeinsam nicht gut getan hat, die sehr viel Schweiß und Blut kostete, um endlich einmal eine Mitbestimmung des Volkes zu erreichen. Diesen wertvollen Zustand sollten wir nicht leichtfertig aufgeben." Der Bürgermeister appelliert an jeden Mitbürger, dieses Thema wirklich ernst zu nehmen. "Das ist auch heute der Grund, dass wir am Geburtstag der Republik diese Vernissage veranstalten und wir Autodidakten gebeten haben, malerisch an dieses Thema heranzugehen, um zu zeigen, wie man deren Gefühle in einem Bild darstellen kann. Bürger sind nämlich Multiplikatoren und Botschafter, darauf einzuwirken, das wichtige Thema Demokratie ernst zu nehmen, Wahlen ernst zu nehmen und auch wirklich hingeht und mitbestimmt. Denn, wenn wir das nicht ernst nehmen, werden wir bald nicht mehr ernst genommen."
Sicherlich ein Aufruf, der nachdenklich macht!
Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter hatte im Frühjahr die Idee für dieses Projekt und freut sich, dass es verwirklicht werden konnte. "Ich hab mir bei meiner Idee zu diesem Wettbewerb als Kulturstadträtin zwei Fragen gestellt: Was genau ist es eigentlich, was wir anlässlich der Ausrufung der ersten Republik feiern können? Was hat das mit unserer Stadtgemeinde zu tun? Ich denke, was wir würdigen können, ist der Versuch, im November 1918 nach der gescheiterten Monarchie in möglichst geordneten Bahnen zu einer neuen, demokratischen Staatsform zu finden.
Die Verfassung aus dem Jahr 1920 besitzt ja in ihren Grundzügen heute noch für uns Gültigkeit. Ich erinnere an den denkwürdigen Satz: 'Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.'
Wenn wir uns zurückversetzen in das Jahr 1918, war es geprägt von Hunger und Kriegsfolgen, es herrschte eine revolutionäre Stimmung in jenen Tagen des November 1918. Und es kam auch am Tag der Ausrufung der Republik vor der Parlamentsrampe, es waren 100.000de Menschen dort versammelt, zu Tumulten und zwei Toten, weil manchen Kräften die Veränderungen, die sich abzeichneten, nicht weit genug gingen. Aber so betont z.B. der Historiker Oliver Rathkolb: 'Zumindest in den Jahren 1918 bis 1920 hat die junge Republik wichtige Neuerungen gebracht: Neue arbeitsmarkt- und sozialpolitische Gesetze, den Acht-Stunden-Tag, ein Betriebsrätegesetz, das Arbeitslosengeld, im Februar 1919 erstmals Wahlen, an denen Frauen aktiv und passiv teilnehmen konnten. Auch die Einführung eines Verfassungsgerichtshofes. Das sind wirklich Prinzipien, die heute auch noch in Österreich gelten."
Was 1918 aber fehlte, war der Mut und Wille zu einem eigenständigen Staat. Man wollte sich als Teil Deutschlands verstehen und dies auch genauso in die Gründungserklärung hineingeschrieben. Durch die schwere Wirtschaftskrise und die zunehmende Lagerbildung zwischen den politischen Kräften Christlich-Soziale, Sozialdemokratische Kräfte, Deutsch-Nationale folgte nach 15 Jahre Republik Diktatur, Nationalsozialismus und ein weiterer Weltkrieg.
Das durchaus Problematische an dieser ersten Republik, der sogenannten Republik Deutsch-Österreich, wurde im Wettbewerb von unseren lokalen Kunstschaffenden durchaus kritisch aufgearbeitet.
Was können wir aus diesem ersten, gescheiterten Republiksversuch lernen? Man kann lernen, wie wichtig die Achtung vor allem im Staat lebenden Menschen ist, der Respekt vor der Meinung anderer, die Bereitschaft zum politischen Diskurs und eine breite Teilhabe an demokratischen Prozessen. Wer diese Werte gering schätzt oder gar mit Gesetzen schwächt, der bringt Unfrieden ins soziale und politische Gefüge. Er trägt die Mitverantwortung, wenn Menschen zur Gewalt greifen, wenn Menschen sich verführen lassen, blind einem Führer oder neuen Führern zu folgen.
Wer diese Werte aber schätzt, der kann selbstbewusst und eigenständig in neue Zeiten gehen, schwierige Herausforderungen gemeinsam anpacken und bewältigen.
In unserem heutigen Langenloiser Stadt- und Gemeinderat ist zum Glück der politische Diskurs, der wertschätzende Austausch miteinander möglich. Das ist uns aber nicht geschenkt, es fordert uns immer neu, aber das ist gut so. Es ist ein Zeichen gelebter Demokratie, wenn wir diskutieren, wenn man da und dort durchaus leidenschaftlich Überzeugungsarbeit leistet."
Es folgen kurze, historische Betrachtungen von Stadthistoriker Mag. Johann Ennser, damit sich das Publikum in die Zeit um 1918 ein bisschen einfühlen konnte. Fragen wie "Was hat die Langenloiser 1918 am meisten beschäftigt? Wie muss man sich 1918 die Zusammensetzung des Gemeinderates vorstellen? Welche Kräfte haben sich da bei uns in diesem Jahr ausgetauscht?, wurden kurz erörtert.
Professorin Mag. Ingrid Brandstetter, die neben Mag. Carl Aigner, Bürgermeister Mag. Leopold und Mag. Brigitte Reiter in der Jury die Auswahl der heurigen Preisträger getroffen hat, führt aus künstlerisch, fachlichen Perspektive zu den Einrichungen aus: "Jede dieser 13 interessanten Arbeiten ist wertzuschätzen. Wir haben heute so viel von Demokratie gesprochen und das Schöne an der Demokratie ist, dass unterschiedlichste Dinge ihre Berechtigung haben. Es ist auch der Mut der Künstler, sich mit einem so schwierigen, politischen, historischen, lokalen Thema auseinanderzusetzen, hervorzuheben." Die besonders interessante Vielfalt und der Mut, mit verschiedensten Medien der Kunst an die Sache heranzugehen, hat sie fasziniert.
Die Ergebnisse dieses Kunstprojektes beeindrucken durch ihre Vielfalt, die in einem Ausstellungskatalog (produziert von Gemeinderat Matthias Fürpass) festgehalten wurden, der nach der Verkündigung der Preisträger zur freien Entnahme aufliegt.
Gedanken und Erklärungen der Künstlerinnen und Künstler zu ihren Werken sind hier enthalten.
Cornelia Danninger wurde mit ihrer überaus kreativen Videopräsentation der Portraitserien "1-100-1" für den ersten Platz von der Jury auserkoren. Sie hat Langenloiser Bürgerinnen und Bürger in jeder Altersgruppe von eins bis 100 fotografiert. Die Präsentation wird in einer Diashow im Endlosmodus gezeigt. Sie führt zu ihrem Projekt aus, dass sie dabei so viele schöne Momente erlebt und dabei auch einsame Menschen kennengelernt hat. Sie möchte daher ihren Preis der jungen Generation zur Verfügung stellen und wird als Haindorferin das Geld dem Kindergarten Haindorf spenden.
Eine Herausforderung bei diesem Projekt könnte allerdings gemeinsam gelöst werden: Ihr fehlen noch Bilder von 97-, 98-, 99- und 100-Jährigen.
Die Menschen dazu wurden gefunden, es aber nicht mehr so einfach war, diesen Personen das Thema zu erläutern und ein Fotografier-Einverständnis einzuholen.
Wenn also jemand Personen dieser Altersgruppe kennt und sich für ein Foto bereiterklärt, könnte diese Lücke geschlossen werden.
Möge dieser Aufruf auch fruchten!
Melitta Scheutz teilt sich mit Helma Klinglhuber in Langenlois ein Künstleratelier. Dort sind die zwei Werke für den 2. Platz (siehe Hintergrund) entstanden: "Langenlois - die liebliche Weinstadt ...
... und das Kreuz mit den Wahlen" - ein Sammelsurium sich überlagernder Artefakte zum Gedenken an 100 Jahre Zeitgeschichte in unerem Raum. Es gibt auch noch das Werk "Llois" = Llois etwas großkopfert, sangesfreudig, weinselig, bodenständig und vorwärtsgerichtet, steigt aus dem Schatten der Vergangenheit ins Heute.
Über den dritten Platz freut sich Manfred Schneider aus Schiltern mit seiner "Heldenserien"
Diese bemerkenswerte Idee zeigt die Vergänglichkeit der Helden sehr gut auf. Er hat alte Glasplatten, die vor etwa 100 Jahren aufgenommen wurden, gereinigt, gescannt und digital bearbeitet. Er meint: "In den Erinnerungen mancher Menschen verschwinden die Persönlichkeiten und sogar die Photographien. Das ist auch die zentrale Aussage seiner Arbeit: Niemand weiß heute, was die Menschen geleistet (oder nicht geleistet) haben; weil wir es nicht wissen, können wir es auch nicht vergessen. Aber wir wissen aus der Geschichte, was geschehen ist und das sollten wir niemals vergessen. Diese Menschen haben mit ihren Ideen damals Österreich verteidigt."
Die Gemeinde übergibt auch einen Sonderpreis an die Langenloiserin Silvia Ehlers.
"Wandlung! - so der Titel ihres Bildes. Sie hat den Verlauf der Geschichte von 1918 bis 2018 auf dem Langenloiser Holzplatz zusammengefasst. Historische Ereignisse sind verwoben mit eigenen Erinnerungen. Der Bogen reicht vom verwundeten Heimkehrer aus dem 1. Weltkrieg biszum fröhlichen Faschingstreiben heute. Der Titel "Wandlung" bezieht sich vor allem auf die Rolle des Militärs, das ja meistens maßgeblich das Schicksal der Menschen bestimmte. Letztere haben aber heute ihren Holzplatz als Zentrum der Begegnung, der Geselligkeit und des Feierns lieber.
Gedankt wird auch allen anderen Künstlern, wie zum Beispiel Dr. Rudi Bilzer...
... der mit seinem Bild "Falsch gemessen - 88 Jahre Republik Österreich" richtig rechnet. Es sind ja nur 88 Jahre, wenn darüber Übereinstimmung besteht, dass die Republik nur dann gefeiert werden kann, wenn sie durch ein demokratisches System erfüllt wird. Die Auslöschung der Republik Österreich durch die Nazis ist jedenfalls von den Jubiläumsjahren abzuziehen, aber auch die Zeit des Austrofaschismus sollte nicht eingerechnet werden.
"Menschen leben vom Bäumeleben - 100 Jahre überdauern in Langenlois" ist der Zugang von Joern Ehlers zu diesem Thema.
Für ihn ist wichtig: Der bewusste Umgang mit der uns umgebenden Natur, der Erhaltung, Pflege und einer Fürsorge für sie.
Auch ein Bild von Adolf Hauer bereichert die Vernissage.
Er hat das Jahr 1918 in seinem Bilderbogen vom Chaos des ersten Weltkrieges über die Ausrufung der Demokratie bis hin zu Langenlois gespannt, wo die Ausrufung in Wien kaum wahrgenommen wurde, denn große Not beherrschte damals die Stadt und überschattete das freudige Ereignis.
100 Jahre Demokratie in Österreich - 60 Jahre Rudi Kerzendorfer. Dieser Künstler feiert am heutigen Tag seinen runden Geburtstag. Daher gratuliert ihm der Bürgermeister doppelt.
Republik I (hier nicht zu sehen, aber in der Ausstellung :-) und Republik II (im Bild).
Helma Klinglhuber hat sich ebenfalls Gedanken zum 100 Jahre Republik gemacht.
Mit ihrem Triptychon "Der Boden vergisst nicht" weist sie darauf hin, dass in diesem von Langenlois immer beworbenen Boden die wechselvolle Geschichte unseres Landes erhalten bleibt.
Auch Erika Köchl hat viel Arbeit in ihre Werke investiert, die sich mit "Lese 1918 - 2018" und dem "Kornplatz 1918 - bis 2018) beschäftigt.
Sie zeigt damit auf, dass unsere Republik nichts Garantiertes ist und es an uns liegt, hinzusehen, Gefahren zu erkennen, menschenverachtende und zynische Mechanismen nicht zuzulassen und den Bestand der Republik, die auf demokratischen Prinzipien beruht, zu gewährleisten.
Bruni Loimer weist mit ihren Aquarelle darauf hin, das Österreich frei ist.
Sie kann sich als Jahrgang 1945 noch gut erinnern, wie am 15. Mai 1955 der Staatsvertrag unterzeichnet und damit das Ende der Besatzungszeit eingeleitet wurde.
Franz Stanislav Mrkvicka aus Zöbing zeigt ein kraftvolles Bild.
Die Idee zum Projekt Kaprun-Großglockner entstand nämlich 1928 und seine Collage mit Tintenstrahldrucker und Originalfotos anlässlich des 80. Geburtstages von Thomas Bernhard.
Walter Reichel aus Zöbing bezeichnet sein Werk humorvoll...
... "Ein Seitensprung und seine Folgen". Der Doppeladler von Cisleithanien ist empört und fragt die Wappenadlerdame: "Was soll das?" Der Nachwuchs hat nur einen Kopf und trägt anstelle der Königskrone die Mauerkrone des Bürgertumns! Kein Zweifel - das ist der illegitime Sprössling einer nicht standesgemäßen Beziehung! Aber das Kükenzeigt durchaus Lebenswillen und blickt herausfordernd in die Zukunft. Dass es in der Rechten keine Sichel trägt, sondern ein Winzermesser, ist als Huldigung an die Weinstadt Langenlois gedacht :-)!
Allen Künstlerinnen und Künstlern wird mit viel Applaus für ihre sehr kreativen Ansätze und Ideen gedankt.
Beim abschließenden gemütlichen Teil und Rundgang gibt es genug Gesprächsstoff für den heutigen gelungenen Abend.
Der repräsentative Ausstellungskatalog interessiert ebenfalls sehr viele Besucher.
Und so mancher überlegt sich vielleicht in diesen Räumlichkeiten, wie es mit seiner privaten Zukunft wohl weitergehen könnte :-)
Glücklich und höchst zufrieden...
... können aber alle sein, in diesem geordneten demokratischen Österreich zu leben, wenngleich sich der eine oder andere Sorgen über die Entwicklungen in Europa macht.
Rot oder weiß? Das war heute schon eine Frage - Biowinzer Josef Grillmaier, der heute für die Gäste ausschenkt, entscheidet sich für das patriotische Rot :-)
Die Presse wartet auf die Fotos für die Geschichte in den Medien - hier mit allen Künstlerinnen und Künstlern.
Nochmals herzliche Gratulation an alle Preisträger seitens der Gemeindevertretung.
Und weil der "Jury-Chef" Mag. Carl Aigner bei der Vernissage verhindert war, besuchte er die Ausstellung tags darauf.
Auch er findet dieses Langenloiser Kunstprojekt überaus gelungen.
Geschichte mit Gesichtern oder Gesichter, die Geschichten erzählen. Möge all das, was gemeinsam erreicht wurde...
... auch weiterhin bewahrt und zum Wohle der nachfolgenden Generationen ausgebaut werden.



Fotos: Ulli Paur


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