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"Versteckt" im Salzerhof

Bunt war es am 9. November 2017 erneut Mal beim "Langenloiser Herbst". Die dritte von vier Vernissagen wurden bereits eröffnet.
Obwohl der Titel der Ausstellung "Versteckt" heißt, haben viele interessierte Kunstliebhaber die Werke gefunden. Der Ansturm und das Interesse an den Bildern von Dr. Rudolf Bilzer war groß.
An diesem Abend wurde auch das "Salzer Gwölb" der Familie Renner in Langenlois, Kremser Straße 5, eröffnet, das sich ungemein gut für derartige Kulturevents eignet.

Das kulturell sehr aktive Langenlois bietet gerade im November Vielfältiges.
"Versteckt", so der Titel der Vernissage - möglicherweise, weil sich die Ausstellungsräumlichkeiten in der Kremser Straße dezent zurückhalten und man sie nicht so gleich findet.
Nette Einladungen zeigen ihre Wirkung...
Das ist Kurt: Nämlich Ehrenbürgermeister Kom.Rat Kurt Renner, der in Vertretung des Hausherrn Dr. Heinrich Renner alle Gäste herzlich begrüßt.
Und wie man weiß, hat Kurt Renner hat ein großes Herz für die Kunst!
Und das ist Dr. Rudi Bilzer (rechts im Bild). Der Künstler freut sich, dass neben Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter auch Bürgermeister Hubert Meisl ins "künstlerische Versteck", dem heute neues Leben eingehaucht wird, gefunden haben.
Welche Schätze man heute präsentiert bekommt, sieht man gleich im wunderschönen Ausstellungsraum, flankiert von weiteren romantischen Nischen im alterwürdigen Salzerhof, einem Renaissancegebäude, das die Familie Renner mit viel Liebe zum Detail einst renoviert hat.
Auffällt, dass die heutige Ausstellung sehr patriotisch geprägt ist.
Ausgefüllt bis auf den letzten Platz - das Salzer-Gwölb fasste aber alle Gäste :-)
Der kunstbegeisterte Hausherr ist erstaunt, dass sich so viele Zeit genommen haben, heute in das Salzer-Gwölb zu kommen.
Der Künstler hat sich aber so viel Besuch verdient. Wie es zu dieser Vernissage kam, erzählt Renner. Angedacht war ja nur eine kleine Ausstellung mit etwa 20 bis 30 Gästen. Das Interesse ist aber offensichtlich weit größer, wie die Besucherschar heute zeigt, die in den einstigen Pferdestall des Salzerhofes kam. Angedacht ist, hier ins Gewölbe wieder mehr Leben zu bekommen.
Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter ist dankbar, dass man dieses "kulturelle Versteck" für die breite Öffentlichkeit zugänglich macht. Das ist ein weiterer gelungener Beitrag für das Langenloiser Kulturleben. Und die gezeigten Bilder haben einen großen Wiederkennungswert, weil das Langenloiser Ortsbild von einer besonderen Perspektive vom Künstler gezeigt wird.
Dr. Rudolf Bilzer, der geborene Mostviertler, der im Industrieviertel und im Waldviertel zuhause ist, wurde schon in seiner Jugend von akademischen Malern im Stiftsgymnasium Seitenstetten gefördert. Feder und Pinsel begleiteten ihn auf allen weiteren Ausbildungswegen. Mit Karikaturen wurde die Zeit als Pioniermilizoffizier und seine über 30-jährige Tätigkeit in der Wirtschaftskammer NÖ vorwiegend heiter ausgeleuchtet.
Prof. Mag. Ingrid Brandstetter, Prof. Mag. Gertraud Wesner, Professor Adalbert Schlager und Kurzseminare bei Bernhard Vogl, Wilhelm Schagerl und Bogdan Pascu intensivierten seine Freude am Malen.
Außerdem unterstützt ihn seine Gattin sehr bei diesem kreativen Hobby.
Warum diese Dame aus der Oberen Stadt nicht so glücklich dreinschaut, dürfte wohl daran liegen, dass sie heute nicht dabei sein kann :-)
Rudi Bilzer als "Oberstadler" hat viele Fans aus diesem Stadtteil angezogen, die sich über seine Bilder erfreuen.
Abstrahierende und gegenständliche Malerei findet sich in seinen Aquarellen, Ölbildern, Landschaften und Portraits.
Vizebürgermeister Ing. Leopold Groiß begrüßt hier Schilterner Freunde...
... die natürlich sofort ihren malerischen Ort erkennen.
"Es gibt Maler, die die Sonne in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt aber andere, die dank ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln können" - Pablo Picasso
Dieser Taubenkogel ist eng mit dem Salzerhof verbunden - er steht nämlich seit vielen Generationen im einzigartigen Vierkanthof der Familie Renner, wohlgemerkt - dem einzigen, der diese geschlossene Bauweise im Bezirk noch aufweist.
Diese Dame kommt am heutigen Abend besonders ins Schwärmen, denn sie wohnte in ihrer Kindheit im Salzerhof bei ihrer Großmutter.
"Die Kunst ist zwar nicht das Brot, wohl aber der Wein des Lebens" - Jean Paul
Und Wein darf bei einer Vernissage in Langenlois nicht fehlen. Die guten Tropfen in dieser guten Stunde schenkt Stefan Rosner vom Langenloiser Familien-Weingut Rosner ein.
Dazu passen wunderbar die Kellergassenbilder.
Diese beiden Herren haben ebenfalls einen besonderen Blick für die Kunst!
Zusammenkommen, miteinander reden, sich austauschen über Kunst und das Leben - das ist unter anderem das Ziel von Ausstellungen.
Kunst und Religion sind oft miteinander verknüpft, darum ist ja heute auch Stadtpfarrer Mag. Jacek Zelek hier :-)
Ihm gefällt daher das Bild der Nikolauskirche in der Oberen Stadt sehr gut!
Weine und Bilder in einem angenehmen Ambiente genießen, das ist heute angesagt.
Wer so viele Kulturveranstaltungen besucht, wie dieses eifrige Ehepaar, darf sich ruhig einmal auf besonderen Stühlen ausrasten :-)
Alte Langenloiser Mühle in der Austraße.
Farbe fürs Leben: Farben wirken sich immer auf das Wohlbefinden von Menschen aus und können es steigern.
Verlassene Gebäude in der Kamptalstraße - übrigens gemalt viel schöner als in der Realität :-)
Stadlers im Doppelpack - ein Ro-und ein Norbert :-)
Das obligate Foto für die Presse ist wichtig, um über einen gelungenen Abend berichten zu können.
Leider geht auch dieser viel zu schnell vorbei. Die letzten Gläser werden abgestellt...
"Hahn im Korb". Malen ist das Hobby einiger Langenloiserinnen. Viele schöne gemeinsame Stunden haben Dr. Bilzer und seine Maler-Freundinnen schon gemeinsam verbracht.
Ein fleißiger Künstler: Knappe 2000 Bilder hat Dr. Rudi Bilzer in seinem Leben schon gemalt, gezeichnet, angefertigt. Viele davon hat er in Katalogen festgehalten.
Licht aus...
Kunst verabschiedet die Gäste auch beim Ausgang mit einer Skulptur des verstorbenen Kurt Seehofer, jenem Künstler, der in Langenlois gelebt hat.



Die Ausstellung ist bis Sonntag, 26. November 2017 geöffnet (Langenlois, Kremser Straße 5)
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr, samstags und sonntags mit persönlicher Betreuung.

Fotos: Ulli Paur


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