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Jakob Mattner stellt in Zöbing aus

Für jene, die es noch nicht wissen: Die sommergalerieZöbing ist wirklich ein Geheimtipp für Kunst- und Kulturfreunde.
Eva und Franz Stanislaus Mrkvicka, die seit sechs Jahren in ihre kleinen, aber besonders feinen Ausstellungsräume in der Dr. Hiesingerstraße 23 von Mai bis September monatlich einmal zu einer Vernissage einladen, freuten sich besonders, als sie am 9. Juni 2018 Werke des bekannten Künstlers Jakob Mattner präsentieren durften, der dafür extra aus Deutschland angereist ist.
Der sympathische Berliner ist einer, der außerhalb des Mainstreams steht.

Mit Licht und Schatten wird man nicht nur im Alttag, sondern die Kunstinteressierten auch bei der Vernissage in der sommergalerieZöbing konfrontiert.
Da machen sich einige auf den Weg, um das Besondere in der Dr. Hiesingerstraße zu sehen - manche fliegen geradezu auf diese Galerie :-)
Das Ambiente auf einer kleinen Anhöhe könnte man auch paradiesisch bezeichnen.
Eva und Franz Stanislaus Mrkvicka, die eigentlich in Passau leben, haben vor Jahren hier durch Zufall dieses Haus gefunden, weil sie ein Lager für ihre Bilder benötigten. Es kam anders - dieses Haus war ein Schlüssel zu ihrem Glück und öffnete ihnen neue Perspektiven. Mittlerweile sind sie mehr Zöbinger als Passauer :-)
Neben den alljährlich gesetzten Schwerpunkten verschiedener Künstler kann man natürlich auch Werke des Hausherren Franz Stanislaus Mrkvicka ...
... selbst Künstler mit einem Atelier in Passau, bewundern.
Franz S. Mrkvicka wird immer von seiner Familie unterstützt, insbesondere von seiner Frau Eva (links im Bild).
Im liebevoll, selbst hergerichteter Stadel, den die Zöbinger Galeristen alljährlich fünf Monate lang "bespielen", werden im Monat Juni die Werke des in der Kunstszene bekannten Jakob Mattner gezeigt, der hier vom Hausherrn Franz Stanislaus Mrkvicka herzlich begrüßt und vorgestellt wird.
Jakob Mattner versucht, in der Schwebe zwischen Wissenschaft und Kunst den Kosmos darzustellen, teils durch Lichtinstallationen...
... teils durch bemerkenswerte Bilder. Hier erstrahlen alte Tonträger als Sonne oder Mond, zum Teil übermalt mit Schellack.
Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD freut sich, dass er diese Galerie erstmals kennenlernen durfte, in der er sich wirklich gut aufgehoben fühlt und sich auf die Werke von Jakob Mattner einlassen kann.
Kennen und schätzen gelernt haben die Mrkvickas den Künstler Mattner 2006 in Salzburg bei der Ausstellung im Museum für moderne Kunst Mönchsberg mit dem Titel "Der Blick in die Sonne".
Interessante Details zu den Werken erfährt man vom Künstler im persönlichen Gespräch.
Ein Stadel als Galerie umgebaut, findet man nicht so oft - es gibt auch im ersten Stock etwas zu sehen.
Wie steht es im Ausstellungskatalog beschrieben? "Jakob Mattners Werk ist ein konzentriertes". Unseren berauschten Planeten künstlerisch in den unvorstellbaren Kosmos einzubetten ...
... und gleichzeitig unsere Tragödien darin abzubilden, zeichnen seine Werke aus.
Interessiert hören die Besucher zu.
Nette Details findet man im Haus überall. Hier wurden beim Stadelumbau Blickfänge eingebaut.
Das Trugbild, alles drehe sich um uns, wird in dieser Ausstellung durch ALLgegenwärtiges außer Kraft gesetzt.
Zu Mattner gibt es auch Details in diversen Fachzeitschriften.
Aus der Serie "Helios Negativ" bei der sich Jakob Mattner der Hinterglastechnik bedient, werden diese beiden Bilder gezeigt, die alten Fotoplatten ähnlich sind.
Jeder Schatten ist auch immer wieder ein Wegweiser zum Licht, heißt es in einem Spruch!
Bilder ohne Titel beeinflussen den Betrachter Gott sei Dank nicht - jeder kann sich seine eigenen Gedanken und Vorstellungen darüber machen, was es darstellen könnte.
Über Jakob Mattner kann man einiges nachlesen. Kein Wunder - seine Bildkompositionen und Installationen wurden bereits in zahlreichen Städten ausgestellt, egal ob Venedig, New York, London oder Turin...
... umso stolzer kann Zöbing sein, dass man seine Werke auch hier im Juni sehen kann.
Abseits der Ausstellung kann man auch in der umfangreichen Hausbibliothek schmökern...
Wolfgang Kühn, Buchautor (und Katzenfreund) aus Zöbing, findet dabei gleich das Passende :-)!
Mit seinen Werken versucht Mattner, auch das Phänomen der Zeit einzufangen. Den jüngsten Ausstellungskatalog "Vice versa" schenkt der Künstler dem Bürgermeister.
Diese Ausstellung ist eine wirklich gelungene und runde Sache!
"Polyfon" ist der Titel dieser Ausstellung.
Polyfon bedeutet mehrstimmig. Heute ziehen die Besucher aber einstimmig das Resümee: Ausstellung gelungen!
Man darf vor diesem Künstler durchaus den Hut ziehen...
Er ist gerne gekommen und er freut sich über das große Interesse!
Jakob Mattner ist erstmals im Kamptal und genießt diesen herrlichen Ausblick.
Wer jetzt Lust auf die sommergalerieZöbing und auf Mattners Werke bekommen hat, kann "Polyfon" noch bis 19. Juni täglich von 17 bis 20 Uhr anschauen. Eva und Franz Stanislaus Mrkvicka freuen sich auf interessierte Besucher in Zöbing, Dr. Hiesingerstraße 23.


 
sommergalerieZöbing
3561 Zöbing, Dr. Hiesingerstraße
Tel.: 0680 401 8740
fs-mrkvicka(at)t-online.de
www.kunst-mrkvicka.de


Fotos: Ulli Paur


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